VonHannah Deckeschließen
Die Perseiden werden als „eines der schönsten der Sternschnuppenfeuerwerke des Jahres“ bezeichnet. Bald steht der Höhepunkt an. Wann und wo in NRW ein Blick gen Himmel lohnt.
Hamm – Ob jung oder alt: Sternschnuppen faszinieren die Menschheit schon immer. Auch heute noch gelten sie als Glücksbringer. Wer eine Sternschnuppe sieht, darf sich etwas wünschen. Gespannt warten viele Menschen deshalb auf sogenannte Sternschnuppenschauer. Dann sind die Chancen, welche zu sehen, besonders hoch. Der aktivste Meteorstrom sind die Perseiden, deren Höhepunkt jährlich im August ansteht. Wie sind die Aussichten für 2025? Eine Expertin klärt auf.
Die Perseiden erreichen ihr Maximum in diesem Jahr am Dienstag, 12. August. Laut Prof. Dr. Susanne Hüttemeister vom Planetarium Bochum sind deshalb sowohl die Nacht davor, vom 11. auf den 12., als auch die Nacht danach, vom 12. auf den 13. August, interessant. Bis zu 100 Sternschnuppen in der Stunde flitzen beim Höhepunkt über den Himmel. Doch nicht immer ist das auch gut sichtbar.
Perseiden 2025 über NRW: „Wer sich zwei Stunden hinlegt, wird welche sehen“
So auch 2025, erklärt Hüttemeister. Denn am 9. August ist Vollmond. „In diesem Jahr haben wir stark vom Mond betroffene Perseiden“, muss die Expertin die Hoffnung auf einen Sternschnuppenregen etwas dämpfen. Bereits gegen 22 Uhr wird der Mond aufgehen – und vom 11. bis 13. August noch einen Beleuchtungsgrad von über 90 haben. „Die sichtbare Meteoranzahl wird dadurch stark reduziert.“ Die Perseiden 2025 werden laut Hüttemeister „keine große Show“.
Doch: „Das heißt nicht, dass man gar keine sieht“, sagt die Expertin im Gespräch mit wa.de. „Wer sich zwei Stunden hinlegt, wird welche sehen.“ Wie immer gilt dabei: Ein dunkler Standort außerhalb der Stadt kann helfen. Es bietet sich an, Orte in NRW aufzusuchen, wo die Lichtverschmutzung nicht sehr hoch ist.
Die größte Intensität hat der Meteorschauer laut Hüttemeister gegen 3 Uhr in der Nacht. Da sich der Höhepunkt allerdings unter der Woche abspielt, wird ein Großteil der Menschen zu diesem Zeitpunkt wohl schon schlafen. Wer früher gen Himmel blickt, kann aber auch schon Sternschnuppen entdecken. „Man kann ab 23 Uhr gucken, da sieht man schon welche“, sagt die Expertin. Die Richtung sei dabei relativ egal.
Rubriklistenbild: © Daniel Schröder

