Nach brutaler Hitzewelle kommt das nächste Extrem in NRW: DWD gibt Unwetter-Warnung heraus
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Daniel Schinzig
Laura Otten
Annika Ketzler
Nach der extremen Hitze drohen in NRW schwere Unwetter – der Deutsche Wetterdienst alarmiert schon jetzt. Wann es gefährlich werden kann.
Update vom 2. Juli, 18.04 Uhr: Die Unwetterwarnungen der Stufen 3 und 4 gelten mittlerweile nicht mehr. Doch als „entspannt“ kann man die aktuelle Wetterlage noch nicht bezeichnen. Ganz NRW erstrahlt auf der Warnkarte des DWD orange. Die Wetterwarnung der Stufe 2 sagt für das gesamte Bundesland am Abend teils starke Gewitter und Sturmböen voraus.
Höchste Warnstufe in NRW: Nach Hitzewelle folgt das nächste Wetter-Extrem
Update vom 2. Juli, 16.15 Uhr: Für einen kleinen Teil von NRW hat der Deutsche Wetterdienst nun die höchste Warnstufe herausgegeben. Die Unwetterwarnung der Stufe 4 gilt für den Kreis Düren sowie Teile von Aachen und des Rhein-Erft-Kreises. Dort soll es zu schweren Gewittern mit Orkanböen, extrem heftigem Starkregen und Hagel kommen. Die Warnung gilt zunächst bis 17 Uhr.
Update vom 2. Juli, 15.30 Uhr: Die Warnung auf Stufe drei gilt nach wie vor für die Gebiete rund um die Städte Düren, Bergheim und Grevenbroich – sie wurde zudem bis 16 Uhr verlängert. Die Warnstufe zwei hat zudem auf weitere Gebiete übergegriffen, sodass nun der gesamte Südwesten des Bundeslandes betroffen ist. Die Warnung vor markantem Wetter gilt nun somit bis in den Raum Essen und Wuppertal. Es kann dort zu starken Gewittern, Sturmböen, Starkregen und Hagel kommen. Auch dort gilt die Warnung vorerst bis 16 Uhr.
Update vom 2. Juli, 14.30 Uhr: In den ersten NRW-Gebieten geht es los: Der DWD warnt vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel in den Gebieten rund um die Städte Düren, Bergheim und Grevenbroich. Es ist große Vorsicht geboten, denn es gilt die Warnstufe 3. Mögliche Gefahren sind „Blitzschläge, umstürzende Bäume, herabstürzende Gegenstände, rasche Überflutungen von Straßen/Unterführungen und Kellern, Aquaplaning, mögliche Erdrutsche, Hagelschlag“, so der DWD. Aktuell gilt diese Warnung bis 15 Uhr. Betroffen sind aber auch Gebiete rund um Köln, Leverkusen, Solingen, Euskirchen und Düsseldorf – dort herrscht Warnstufe 2. Es kann zu Gewittern mit Sturmböen, Starkregen und Hagel kommen.
Update vom 2. Juli, 13.10 Uhr: Noch ist es brütend heiß in NRW – die Warnungen vom DWD vor Unwetter und schwerem Gewitter gelten nach wie vor. Losgehen soll es demnach um 16 Uhr. „Es besteht aber vor allem im nordwestlichen Teils NRWs (nordwestlich von einer Linie etwa Eifel, Köln, Dortmund, Bielefeld) ab etwa 16/17 Uhr eine erhöhte Unwettergefahr durch starke Gewitter mit Sturmböen, Starkregen und Hagel“, teilt Meteorologe Niklas Weise von Wetteronline auf Nachfrage von wa.de mit.
Im Laufe des Abends könnten aber auch die Menschen weiter östlich im Bundesland eine deutliche Abkühlung zu spüren bekommen, so Weise weiter. „Aus heiterem Himmel“ könnte es dann auch ohne Gewitter zu stürmischen Böen kommen – mehr als 10 Grad könnte es dann abkühlen.
In NRW wird sich derweil auf das mögliche Unwetter vorbereitet – so teilte etwa der Zoo Dortmund mit, dass er heute bereits um 15.30 Uhr schließen werde. „Grundsätzlich sollten alle, die draußen, zum Beispiel im Wald oder in Parks, unterwegs sind, das Wetter in Blick behalten“, heißt es in einer Mitteilung des Zoos.
Update vom 2. Juli, 11.15 Uhr: Die Warnungen des DWD vor extremer Hitze und teils schweren Gewittern, die ab Nachmittag erwartet werden, gelten weiterhin. „Da kann ordentlich was vom Himmel herunterkommen“, erklärt auch Wetter-Experte Dominik Jung von wetter.net in einem Video. Der Meteorologe rechnet auch in der kommenden Nacht mit vereinzelten Schauern und Gewittern in NRW.
Update, 2. Juli, 6.30 Uhr: Weiterhin warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch, 2. Juli, vor schweren Gewittern in Nordrhein-Westfalen. Von 16 bis 23 Uhr werden teils schwere Unwetter erwartet, die erst in der Nacht zu Donnerstag „deutlich an Intensität verlieren“, bis sie dann ganz abflauen.
An einigen Orten in NRW muss mit Hagel, Starkregen mit 20 bis zu 60 Litern pro Quadratmeter gerechnet werden. Hinzu kommen orkanartige Böen oder Orkanböen mit bis zu 130 km/h. Weil die Bäume im Sommer dem Wind eine große Angriffsfläche bieten, warnt der DWD auch verstärkt vor umstürzenden Bäumen.
Die Unwetterwarnung gilt fast für ganz NRW, nur im Süden sind einige Regionen etwa des Hochsauerlandkreises und des Siegerlandes bisher ausgenommen. Zudem warnt der DWD weiterhin vor extremer Hitze. Diese Warnstufe Lila gilt bis 19 Uhr.
Hagel, Sturm und Starkregen: DWD warnt vor Unwetter nach brutaler Hitzewelle
Erstmeldung vom 1. Juli: Hamm - Seit einigen Tagen steht Schwitzen in Nordrhein-Westfalen auf der Tagesordnung. Grund dafür ist eine Hitzewelle, die derzeit ganz Deutschland einnimmt – und Temperaturen bis an die 40 Grad bringt. Dass das gefährlich werden kann, wissen auch die Wetter-Experten vom Deutschen Wetterdienst (DWD), und gaben daher eine amtliche Warnung vor extremer Hitze für Dienstag, 1. Juli, und Mittwoch, 2. Juli, heraus. Doch auf Sonne und Hitze folgt nun das nächste Wetter-Extrem – und die nächste Warnung.
Die Meteorologen des DWD gaben nun bereits eine Vorabinformation zum Unwetter mit schweren Gewittern heraus. „An und im Vorfeld einer von Benelux auf Deutschland übergreifenden und ostwärts ziehenden Kaltfront werden teils schwere Gewitter erwartet, die erst in der Nacht zum Donnerstag über dem Nordosten und der Mitte deutlich an Intensität verlieren“, schreibt der Deutsche Wetterdienst.
Heftiger Starkregen zwischen 20 und 40 Liter pro Quadratmeter in der Stunde, lokal begrenzt auch extrem heftiger Starkregen bis 60 l/qm in kurzer Zeit oder wenigen Stunden sei ab Mittwochnachmittag nicht ausgeschlossen, heißt es. Auch mit Hagel und teils schweren Sturmböen rechnen die Experten. „Vereinzelt sind auch orkanartige Böen oder Orkanböen zwischen 105 und 130 km/h sowie Hagel bis 4 cm möglich“, heißt es.
Das könne mitunter gefährlich werden. Bei kräftigen Gewittern müssen Personen, die sich draußen aufhalten, mit umstürzenden Bäumen, herabfallenden Ästen, Dachziegeln oder anderen größeren Gegenständen rechnen. „Entsprechend sollte der Aufenthalt im Freien bei nahenden Gewittern vermieden und mit erheblichen Beeinträchtigungen auf den Verkehrswegen gerechnet werden“, raten die Experten.
Die Warnung des DWD vor dem Unwetter gilt, Stand 1. Juli, am Mittwoch von 16 bis 23 Uhr. Die meisten Kreise und Städte in NRW sind davon betroffen, nur für einige Kreise im Süden NRWS gilt die Warnung bislang nicht.