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Der Juli startet mit Temperaturen von bis zu 40 Grad in NRW. Der DWD warnt vor den Gefahren. Welche Stunden besonders kritisch sind.
Update vom 2. Juli, 13:47 Uhr: Es ist heiß in Nordrhein-Westfalen, so viel steht fest. Die Warnungen des DWD vor extremer Hitze gelten nach wie vor. Das hatte bereits am Dienstag, 1. Juli, etwa für Verzögerungen im Bahnverkehr gesorgt: Nach Informationen der Deutschen Presseagentur (dpa) warnten Bahnbetreiber für mehr als 30 Linien vor Zugausfällen und Verspätungen. Dennoch könnte das große Schwitzen bald vorerst ein Ende haben. Ab 16 Uhr gilt für NRW eine Warnung vor Starkregen, Sturmböen und starkem Gewitter. Auf Nachfrage erklärte Meteorologe Niklas Weise von Wetteronline, dass es dadurch zu einem Temperatursturz von mehr als 10 Grad kommen könnte – auch an den Orten, die vom Gewitter verschont bleiben.
Update vom 1. Juli, 18.05 Uhr: Die amtliche Warnung des DWD vor Hitze gilt noch bis Mittwoch, 2. Juli, 11 Uhr. Danach rechnen die Wetter-Experten sogar mit einer extremen Hitzebelastung in NRW. Bereits jetzt wurde daher eine Warnung vor extremer Hitze herausgegeben, die von 11 bis 19 Uhr am Mittwoch gilt.
Das kann für gesundheitliche Probleme sorgen. Die Meteorologen des DWD erklären: „Hitzebelastung kann für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl.“
Die Wetter-Experten erwarten am Mittwoch den „Höhepunkt der Hitzewelle“ mit Höchstwerten zwischen 36 und 39 Grad, in Hochlagen sind es um die 33 Grad.
Update vom 1. Juli, 10.21 Uhr: Es ist heiß in NRW. Nach einer schwülen Nacht sind die Temperaturen am Dienstagmorgen noch einmal deutlich angestiegen. In der Region rund um Aachen wurde bereits am Morgen die 30 Grad Marke geknackt. Im Süden und Osten sollen die Temperaturen am Dienstag bis zu 38 Grad erreichen.
Warnung vor extremer Hitze in NRW
Der Deutsche Wetterdienst warnt in ganz NRW vor Hitze - in den meisten Teilen des Bundeslands wurde die Warnung am Vormittag auf extreme Hitze erhöht.
Neben der Hitze warnt der DWD auch vor ungewohnt hohen UV-Strahlungs-Werten. „Zwischen 11 und 16 Uhr sollten Sie lange Aufenthalte in der Sonne vermeiden“, warnt der Wetterdienst.
[Erstmeldung] Hamm - Der Wert auf dem Thermometer wandert in Nordrhein-Westfalen in den nächsten Tagen bis Mittwoch, 2. Juli, immer weiter aufwärts. Meteorologen prognostizieren Hochsommer-Wetter. Teilweise sind Temperaturen um die 40 Grad möglich. Aber Achtung: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor rekordverdächtiger Hitze.
An die 40 Grad in NRW erwartet – Hitzewelle hält an
Schon für Montag, 30. Juni, hat der DWD eine amtliche Warnung vor Hitze für ganz NRW veröffentlicht. Wetter-Prognosen zufolge sind Temperaturen bis zu 33 Grad möglich. Aber es wird noch heißer: Dienstag sind laut DWD Höchstwerte bis 37 Grad drin. Schon jetzt hat der Wetterdienst für Dienstag eine amtliche Warnung vor extremer Hitze für Teile von NRW herausgegeben.
Der wärmste Tag der Woche wird jedoch voraussichtlich der Mittwoch. Dann kratzen die Temperaturen an der 40-Grad-Marke. Die Meteorologen benennen es als „Fortsetzung der Hitzewelle mit Höchstwerten zwischen 35 und 39 Grad“.
„Zum Höhepunkt der Hitze am Mittwoch könnte punktuell die 40-Grad-Marke erreicht oder sogar überschritten werden“, berichtet Wetteronline. Am ehesten sei das in der Kölner Bucht, am Niederrhein und im Ruhrgebiet möglich.
Fast 40 Grad in NRW: Neuer Hitzerekord?
Brechen diese Temperaturen einen Hitzerekord? „Der Juli ist allgemein der wärmste Monat“, erklärt eine Meteorologin des Regionalen Wetterbüros in Essen im Gespräch mit wa.de. Grundsätzlich seien die vorausgesagten Temperaturen für die nächsten Tage nicht unüblich.
Aber trotzdem: „Für Anfang Juli (erste Julidekade vom 1.-10. Juli) sind diese Temperaturen rekordverdächtig hoch“, berichtet Meteorologe Niklas Weise von Wetteronline auf Anfrage von wa.de. Ein absoluter Temperaturrekord werde jedoch nicht erwartet. Für NRW liegt der Temperaturrekord übrigens bei 41,2 Grad. Dieser Wert wurde am 25. Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl gemessen.
Zum Ende der Woche nimmt die Hitze dann wieder etwas ab. „Donnerstag wird es zehn Grad kühler“, so die Wetter-Expertin vom Regionalen Wetterbüro. Dann liegen die Höchstwerte in NRW bei 25 bis 27 Grad. Schon ab Mittwochabend sind zudem Hitzegewitter möglich. Dazu soll es aber größtenteils noch niederschlagsfrei bleiben. Am Donnerstag hingegen prognostiziert der DWD schauerartigen Regen.
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