Windkraft im Kreis

Nach „Schwarzbau“-Stilllegung: Wieder Arbeiten auf Logistikfläche

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Anfang Juni wurde die Baustelle gestartet, kurz darauf durch die Stadt stillgelegt, weil eine entsprechende Baugenehmigung fehlte. Inzwischen wurden die Arbeiten wieder aufgenommen.

Warstein – Anfang Juni wurde gebaut, kurze Zeit später wurde die Baustelle durch die Stadt Warstein stillgelegt. Denn die nötige Baugenehmigung fehlte. Von einem „Schwarzbau“ war seinerzeit im Stadtentwicklungsausschuss die Rede. Inzwischen sind die Baumaschinen zur Windkraft-Logistikfläche am südlichen Warsteiner Ortsausgang in Richtung Stimm-Stamm zurückgekehrt, denn in besagtem vergangenen Stadtentwicklungsausschuss erteilten die Mitglieder die nötige Baugenehmigung.

Unter anderem ist in der Zwischenzeit die Schotterauffahrt – beziehungsweise Anbindung an die B55 geschaffen worden. Bereits in wenigen Tagen oder Wochen dürften dann die Rotorblätter – drei an der Zahl – zur Logistikfläche transportiert werden, ehe sie im Laufe des Augusts, so die Informationen dieser Zeitung, über den Stimm-Stamm in Richtung des Mescheder Ortsteils Calle transportiert werden, wo der entsprechende Windanlagen-Turm bereits „wartet“.

Unter anderem wurde in den vergangenen Tagen die Auffahrt zur Logistikfläche geschaffen.

Drei Rotorblätter, dann soll Rückbau erfolgen

Die Logistikfläche am südlichen Ortsausgang ist lediglich für die beschriebenen drei Rotorblätter vorgesehen, weshalb anschließend auch zeitnah der nötige Rückbau stattfinden soll.

Im Ausschuss war die Diskussion aufgekommen, ob ähnliche verkehrliche Einschränkungen wie in Belecke beziehungsweise im Möhnetal zu befürchten seien, wo es immer wieder während der Transporte zu Rückstaus und Wartezeiten komme. Das wurde verneint, da es sich lediglich um drei Rotorblätter handele. In Belecke beziehungsweise dem Möhnetal gibt es außerdem immer wieder Kritik, warum die Windkraftschwertransporte nicht angekündigt werden.

Rubriklistenbild: © Lange, Alexander

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