Baumaßnahme

Nadelöhr Hammer Straße: Nächster Kreisel und nächste Sperrung

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Rechts ist der neu geschaffene Kreisverkehr Hammer Straße/Bülowstraße zu sehen, links unten die Einmündung Friedrich-Ebert-Straße in die Hammer Straße. Hier soll ebenfalls ein Kreisel entstehen.
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Die einen wird‘s frohlocken, die anderen frustrieren: Die Dauerbaustelle Hammer Straße in Bockum-Hövel zieht weiter – und damit öffnen sich für Autofahrer neue Wege, andere verschließen sich.

Hamm – Mitte nächster Woche soll‘s so weit sein – jedenfalls dann, wenn das Wetter mitspielt. Denn zunächst müssen auf dem aktuell gesperrten und fast fertiggestellten Teilstück zwischen Hohenhöveler Straße und neuem Kreisverkehr Hammer/Bülowstraße Markierungen aufgebracht werden. Diese Arbeiten sollen zu Wochenbeginn starten.

Wieder in Richtung Bülowstraße

Mit Freigabe des neu gestalteten Abschnitts wird die Hammer Straße wieder in Richtung Bülowstraße (und umgekehrt) befahrbar sein. Gleich danach jedoch beginnt direkt die Sanierung des nächsten Abschnitts zwischen neuem Kreisel und Friedrich-Ebert-Straße – und dafür wird dieser dann komplett gesperrt.

Das fertige Teilstück zwischen Bahnlinie/Hohenhöveler Straße und neuem Kreisverkehr (hinten) wird freigegeben. Das ermöglicht auch wieder die Weiterfahrt über Bülowstraße.

Auch auf diesem Teilstück sollen Abwasserkanäle und Leitungen verlegt werden, ehe die Fahrbahn neu aufgebaut wird. Aus der heutigen Kreuzung Hammer/Friedrich-Ebert-Straße soll ein nächster Kreisverkehr werden.

Kleine und große Umleitung

Eine kleine Umleitung um die neue Baustelle soll über die Hohenhöveler, die Rautenstrauch- und die Bäumerstraße führen, eine großräumige über Janssen-, Oberholsener, Horster und Römerstraße. Beide Strecken sind auch in umgekehrter Richtung befahrbar.

Die Einmündung Friedrich-Ebert-Straße in die Hammer Straße: Hier entsteht ein weiterer Kreisel.

Dass die Hohenhöveler Straße in Kürze wieder ab Hammer Straße befahrbar ist, dürfte zu einer Entzerrung der Verkehrsströme im Höveler Zentrum führen. Vor allem die Kreuzung Eichstedt-/Römerstraße ist aktuell hochbelastet. Um das Nadelöhr zu passieren, braucht es teils etliche Ampelphasen – gerade im ohnehin starken Berufsverkehr. Auch an der Kreuzung Hammer/Römerstraße gibt‘s derzeit längere Wartezeiten.

Es bleibt nervig

Mit Blick auf die Staus hatte die Stadt die Ampelschaltung an dieser Stelle zwischenzeitlich angepasst. Das hatte für ein wenig Entlastung gesorgt. Die Nerven der Autofahrer sind aber nach wie vor auf die Probe gestellt.

Ende dieses Jahres soll der erste Bauabschnitt zur Sanierung der Hammer Straße fertig sein. Mit Abschnitt zwei geht’s 2025 weiter. Es folgen zwei weitere bis zur Tarnowitzer Straße „hoch“ oben im Ortsteil Bockum.

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