- VonFrank Osiewaczschließen
Rundo Radunovic eröffnet am Freitag auf der Meile in Hamm den „Club Empire“. Dort war bislang die „Bar Rio“. Sorge oder gar Angst hat er nicht. In Heessen betreibt der Gastronomen seit kurzer Zeit einen Balkan-Imbiss.
Hamm – Er will es wissen: Vor nicht mal einem halben Jahr eröffnete Rundo Radunovic mit „Balkan X Germany“ seinen Imbiss mit Balkan-Spezialitäten an der Amtsstraße in Hamm-Heessen. Am Freitag (15. September) legt er mit dem „Club Empire“ auf der Südstraße nach. Radunovic, der von seiner Familie unterstützt wird, hat sich viel vorgenommen.
Er habe sich das Ladenlokal und die Umgebung gut angesehen, sagt der 42-Jährige. Natürlich wisse er, dass es den ein oder anderen Vorfall auf der Kneipenmeile gegeben habe, doch das halte ihn nicht von der Umsetzung seiner Pläne ab. Er bringe reichlich Erfahrung als ehemaliger Discothekenbetreiber und Türsteher mit und wisse, worauf zu achten sei.
Den „Club Empire“, der zuvor „Bar Rio“ hieß und zwischen „Havanna“ und „Cheyenne“ liegt, werde er aber nicht als Discothek betreiben, sondern als Treffpunkt, an dem neben den obligatorischen Getränken auch Burger aus seinem Heessener Lokal angeboten werden. Bei einem Testlauf sei das gut angekommen.
Aus „Bar Rio“ wird „Club Empire“: Billigpreise sollen locken
60 Personen drinnen und weitere an Stehtischen draußen und im kleinen Biergarten nach hinten raus fänden locker Platz, ohne dass es zu eng werde, meint der Gastronom. Den Innenbereich habe er umgestaltet mit neuem Anstrich, Möbeln, Wandelementen, Licht und einer überarbeiteten Theke. Über bodengleiche Türen und eine neue Treppe geht es aus dem Ladenlokal direkt auf die Südstraße.
Radunovic macht kein Geheimnis daraus, dass er seine Kundschaft mit günstigen Preisen und Aktionen an sich binden will. „Mein Konzept wird über die Masse funktionieren“, sagt er. Auch das habe er sich gut überlegt.
Aus „Bar Rio“ wird „Club Empire“: Ordner mit klarer Ansage
Das Sicherheitsgefühl seiner Gäste habe bei ihm höchste Priorität, so Radunovic. Entsprechend werde er Ordner und Türsteher beschäftigen, die bei Bedarf die Einhaltung der Regeln durchsetzen. „Ich bin mit diesem Geschäft aufgewachsen“, so der Gastronom. „Für alle Besucher gelten die gleichen Regeln. Die Gäste sollen sich wohlfühlen. Das will ich selbst auch, wenn ich in ein Lokal gehe.“
Discotheken habe er in Düren, Aachen, Bremen, Wilhelmshaven und Delmenhorst betrieben, sagt Radunovic. Aktionen, die dort funktioniert hätten, wolle er auch in Hamm anbieten.
Bei den Öffnungszeiten ist er mutig: Offen sein soll dienstags bis sonntags von 17 Uhr bis Mitternacht und am Wochenende länger.
Auf der Südstraße gibt es mit dem ehemaligen Halli Galli, S-One und dem alten Jonathan derzeit noch mehrere Leerstände.
Rund um die Meile findet ab Freitag wieder der Stunikenmarkt statt. Dafür werden ab Mittwoch die Straßen gesperrt.
