Der Sommer kehrt mit voller Wucht zurück – der Deutsche Wetterdienst hat für fast ganz NRW eine Warnung vor extremer Hitze ausgesprochen.
Update vom 14. August, 12.12 Uhr: Auch für Donnerstag, 14. August, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor extremer Hitze. Fast ganz NRW ist betroffen, nur einige Regionen am Niederrhein, im Sauerland und in der südlichen Eifel sind ausgenommen – doch auch hier wird vor Hitze gewarnt.
Noch ist keine Uhrzeit angegeben, bis wann die Hitzewarnung gilt. Schon am Mittwoch war es in manchen Orten NRWs extrem heiß – knapp 36 Grad wurden zum Beispiel in Werl im Kreis Soest gemessen; Temperaturen wie im Urlaubsland.
Update vom 13. August, 9.45 Uhr: Der DWD hat die Warnstufe in einigen Gebieten erhöht. Demnach wird aktuell im Westen von NRW vor extremer Hitze gewarnt. Betroffen sind die Städteregion Aachen, Mönchengladbach sowie die Kreise Viersen, Heinsberg und Düren. Im restlichen Bundesland gilt nach wie vor die alte Warnstufe. Alle Warnungen gelten aktuell von 11 bis 19 Uhr.
NRW erhält amtliche Warnung vom Wetterdienst – „Kann gefährlich werden“
[Erstmeldung vom 12. August] Hamm – Nachdem sich das Wetter in Nordrhein-Westfalen diesen Sommer bisher eher von seiner regnerischen Seite gezeigt hat, zeichnet sich auf den Wettermodellen aktuell ein neuer Trend ab. Der Sommer ist zurück – und er trifft NRW mit der vollen Breitseite. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Mittwoch, 13. August, vor Hitze.
„Am Mittwoch wird eine starke Wärmebelastung erwartet. Die Hitze wird alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten“, schreiben die Experten vom DWD. Aktuell gilt die Warnung am Mittwoch von 11 bis 19 Uhr. Erwartet werden Temperaturen zwischen von 33 bis 37 Grad. Und sogar in den Hochlagen des Sauerlands soll die 30-Grad-Marke geknackt werden. „Hitzebelastung kann für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen“, so der DWD. Es wird dazu geraten, die Hitze nach Möglichkeit zu vermeiden.
Wetterdienst warnt vor Hitze in NRW – „Kann gefährlich werden“
Das bestätigt auch Niklas Weise, Meteorologe von Wetteronline im Gespräch mit wa.de. „Der Mittwoch wird vermutlich der heißeste Tag der Woche“, sagt er. Besonders in Städten, dem Rheinland und dem Ruhrgebiet werde die Belastung besonders groß sein. Einen Lichtblick gebe es jedoch: Mit schwüler Luft sei nicht zu rechnen – „Es wird recht angenehm“, so der Wetteronline-Experte.
Neben den hochsommerlichen Temperaturen kann es in der Nacht auf Donnerstag zudem zu Schauern und Gewittern kommen. Davon betroffen sei laut dem DWD vor allem Gebiete westlich des Rheins. „Es sieht aber nicht nach einer großen Gewitterlage aus“, prognostiziert Weise. Deutlich unangenehmer seien demnach die hohen Temperaturen auch in der Nacht – bereits in der Nacht auf Mittwoch könne es örtlich zu sogenannten Tropennächten kommen. Das bedeutet, dass die Temperaturen nicht unter die 20-Grad-Marke fallen. Mittwoch- und Donnerstagnacht sei nochmal mit der nächtlichen Wärme zu rechnen.
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Und auch tagsüber gibt es am Donnerstag nur wenig Abkühlung. Dann werde sich die große Hitze in den Nordosten NRWs verlagern, etwa Richtung Bielefeld und Paderborn. Aber auch im Rheinland seien weiterhin Temperaturen von über 30 Grad angesagt. Laut dem DWD kann es dann auch schon zu „lokalen Schauern und Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen“ kommen. Am Freitag sollen die Temperaturen dann nochmal um einen bis zwei Grad sinken. Dann steige laut Weise auch die Hitzegewitter-Gefahr weiter. „Dann sind auch durchaus mal Starkregen und kleinkörniger Hagel möglich“, sagt Weise.