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Deutzer Kirmes 2024 – Erste Infos zur Osterkirmes am Rheinufer

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Die Deutzer Kirmes geht in eine neue Runde: Die Osterkirmes 2024 startet am 30. März. Viele Fragen sind jedoch noch offen. Was bislang bekannt ist.

Köln – In wenigen Tagen ist es so weit und die Deutzer Kirmes zieht wieder unzählige Jahrmarkt-Junkies zum Kölner Rhein. Denn direkt am Ufer in Köln-Deutz sind dann zahlreiche Fahrgeschäfte und Buden aufgebaut. Doch in diesem Jahr läuft die Osterkirmes definitiv anders ab als sonst. Erstmalig seit über 50 Jahren gibt es für die beliebte Kirmes einen neuen Veranstalter. Gegenüber 24RHEIN betont Veranstalter Wilfried Hoffmann, dass man sich das Ziel hat, die Kirmes „zu verbessern, um wieder ein familienfreundliches Event für Jung und Alt zu gestalten.“

Deutzer Kirmes: So läuft die Osterkirmes 2024 in Köln ab

► Wo?: Deutzer Werft, 50679 Köln-Deutz (Stadtbezirk Köln-Innenstadt)

► Wann?: Samstag, 30. März 2024. Wie lange die Kirmes geht, ist noch unklar.

► Die Öffnungszeiten der Deutzer Kirmes 2024 sind noch nicht bekannt.

► Familientag: Ob und wann es einen Familientag gibt, ist noch nicht bekannt.

► Feuerwerk: Ebenfalls unklar ist derzeit, ob ein Feuerwerk stattfindet.

► Übrigens: 24RHEIN hat einen Überblick mit allen Kirmes-Terminen 2024 in NRW.

Öffnungszeiten der Deutzer Kirmes: Osterkirmes 2024 in Köln startet am 30. März

Der Überblick zur Deutzer Kirmes 2024 (Archivbild).

Auch in diesem Jahr soll die Deutzer Osterkirmes wieder am Ostersamstag starten. Somit fällt der Kirmesbeginn 2024 auf den 30. März. Das teilt die Stadt Köln Ende Februar mit.

Viel mehr ist zur Deutzer Osterkirmes 2024 allerdings noch nicht bekannt. „Die Stadt Köln wird das Genehmigungsverfahren kurzfristig beginnen. Gemeinsam mit dem Veranstalter Wilfried Hoffmann werden die nächsten Schritte und Maßnahmen besprochen, die notwendig sind“, heißt es lediglich von der Stadt. An welchen Tagen die Fahrgeschäfte laufen und wie die konkreten Öffnungszeiten für die Deutzer Kirmes 2024 somit aussehen, ist noch unklar.

Fahrgeschäfte der Deutzer Osterkirmes 2024 noch unklar

Auch bei den Fahrgeschäften auf der Deutzer Kirmes 2024 sind noch viele Fragen offen. Weil es erstmalig einen neuen Veranstalter gibt, könnten sich die Fahrgeschäfte, die einen Platz auf dem Kirmesgelände pachten, deutlich von den vergangenen Jahren unterscheiden.

„Die Deutzer Kirmes ist nicht nur eine Veranstaltung, sondern ein Teil des kulturellen Erbes von Köln. Wir sind entschlossen, Tradition und Innovation zu vereinen, um eine Kirmes zu gestalten, die stolz macht und Begeisterung weckt“, betont, Hoffmann gegenüber 24RHEIN. Details, wie genau das aussehen soll, nennt der Schausteller nicht.

Offizielle Angaben, welche Fahrgeschäfte bei der Kirmes dabei sind und welche nicht, gibt es aktuell auch noch nicht. Derzeit laufen die Vorbereitungen, heißt es. „Trotz der Kürze der Zeit haben die Sicherheit der Veranstaltung und die Interessen der Anwohner*innen höchste Priorität und die hierfür erforderlichen Maßnahmen werden im bewährten Umfang umgesetzt“, betont jedoch auch die Stadt Köln.

Gibt es Familientag und Feuerwerk auf der Deutzer Osterkirmes 2024 in Köln?

Neben den Kirmestagen, den konkreten Öffnungszeiten und den Fahrgeschäften sind auch die Details zur Osterkirmes noch unklar. Ob es bei der Deutzer Kirmes 2024 wieder einen Familientag und ein Feuerwerk gibt, ist aktuell nicht bekannt. Mitte März sollen die Details zum Ablauf der Kirmes genannt werden.

Änderung bei der Deutzer Kirmes: Darum gibt es bei der Osterkirmes 2024 einen neuen Veranstalter

Aber warum gibt es bei der Deutzer Kirmes 2024 überhaupt einen neuen Veranstalter? In den vergangenen 50 Jahren hat die GKS die Deutzer Kirmes veranstaltet und dafür sogar das Gelände ausgebaut. Doch in diesem Jahr gab es erstmals eine große Ausschreibung für die Veranstaltungsrechte der Deutzer Kirmes. Dabei lief jedoch wohl einiges nicht ganz richtig. „Das damalige Verfahren ist einfach nicht rechtmäßig abgelaufen. Vieles ist wirklich sehr merkwürdig gelaufen“, sagte GKS-Vorsitzende Tanja Hoffmann gegenüber 24RHEIN.

Die Konsequenz: Die Schausteller reichten Klage gegen die Stadt und das Verfahren ein. Nun wurde per Los entschieden, wer die Deutzer Kirmes veranstalten darf. Und den Zuschlag erhielt Wilfried Hoffmann, ein Schausteller aus Leverkusen. Er wird die Deutzer Kirmes in diesem Jahr ausrichten – sowohl im Frühjahr als auch im Herbst.

So ein Losverfahren ist übrigens kein Einzelfall, sondern gilt als anerkanntes Mittel in der Rechtssprechung, um eine oder einen aus mehreren Bewerberinnen und Bewerben herauszusuchen. „Der Losentscheid, bei dem ein nicht beeinflusstes Zufallsergebnis herbeigeführt wird, wahrt die Grundsätze der Gleichbehandlung, Nichtdiskriminierung, Verhältnismäßigkeit und Transparenz“, erklärt die Stadt. (jw)

Rubriklistenbild: © S. Ziese/imago

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