Ermittlungen laufen

Ein Toter nach Streit am Dortmunder Hafen – 13-Jähriger soll Obdachlosen getötet haben

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Am Dortmunder Hafen ist ein Mensch gestorben.
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Kriminalpolizei und Feuerwehr sind in Dortmund im Einsatz. Bei einer Auseinandersetzung kam ein Mensch ums Leben. Viele Fragen bleiben zunächst offen.

Update vom 5. April, 14.33 Uhr: Ein 13-jähriger Junge soll einen Mann am Dortmunder Hafen getötet haben. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag (5. April) mit. Demnach zeige ein Handyvideo, wie das Kind am Donnerstagabend mit einem Messer auf den Mann eingestochen haben soll.

Zuvor hatten Polizei und Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass insgesamt vier Menschen festgenommen worden seien: Zwei strafunmündige Kinder und zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren. Das Opfer sei ein 31 Jahre alter Mann, der zuletzt keinen bekannten Wohnsitz hatte. In einer ersten Mitteilung am Donnerstagabend hatten die Ermittler zunächst von einem bislang nicht identifizierten Opfer und von vier festgenommenen Personen berichtet.

Nach Gewalttat am Dortmunder Hafen: Mehrere Personen festgenommen

Erstmeldung vom 4. April: Dortmund – Am Dortmunder Hafen ereignete sich ein schrecklicher Vorfall. Bei einer Auseinandersetzung ist am Donnerstag (4. April) ein Mensch nach einer Gewaltanwendung gestorben. Vier Personen wurden schließlich festgenommen. Das teilten die Staatsanwaltschaft Dortmund und das Polizeipräsidium Dortmund am Abend in einer Pressemitteilung mit.

Ein Toter am Dortmunder Hafen: Zeugen rufen Polizei – Vier Personen flüchten

Die verstorbene Person sei noch nicht identifiziert, hieß es weiter. Wie Bild.de berichtet, soll es sich um einen jungen Mann handeln. Offiziell bestätigt ist das nicht.

Was war passiert? Zeugen hatten gegen 18.30 Uhr am Donnerstagabend die Auseinandersetzung beobachtet und daraufhin die Polizei gerufen. Weitere Details zum Tathergang sind zunächst nicht bekannt.

Vier Personen flüchteten, die Polizei konnte sie allerdings wenige Minuten später vorläufig festnehmen. Sie kamen in Polizeigewahrsam und wurden identifiziert. Details zur Identität gaben Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst nicht bekannt.

Kriminalpolizei und Taucher der Feuerwehr im Einsatz – Ermittlungen laufen

Die Kriminalpolizei sicherte am Abend noch Spuren am Tatort. Dieser soll sich in der Nähe unterhalb des Hafenamts in direkter Nähe zu der Event-Location „Tyde“ befinden, wie wa.de berichtete. Auch die Feuerwehr war vor Ort. Es kamen Taucher zum Einsatz. Laut Bild.de soll der Einsatz bis in die Morgenstunden andauern.

„Weitere Auskünfte zum Tatablauf sind am heutigen Abend nicht möglich“, hieß es in der Pressemitteilung. Zusätzliche Details zum Ablauf der Tat wollen Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitagvormittag mitteilen.

Indes sorgt der Fall um den toten Émile (2) aus Frankreich für großes Aufsehen. Durch Zufall wurden Knochen des Kleinkindes entdeckt. Es stehen einige ungeklärte Fragen im Raum. Ein großes Rätsel gibt es um den Spürhund. (mbr/dpa)

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