- VonHolger Krahschließen
Die Hammer Punkrock- und Skaband Que Pasa? bringt eine neue Single heraus: „Superman“ ist ab Freitag, 23. Februar, auf allen Streaming-Portalen zu hören. Live präsentiert die Band den Song bei einem Konzert im Kulturrevier Radbod am 2. März.
Hamm – Wenn das mal keine Ansage ist: Die erste neue Single seit viele, vielen Jahren von Que Pasa? heißt „Superman“. Am Freitag, 23. Februar, erscheint das Drei-Minuten-Stück auf allen gängigen Streaming-Plattformen – und der Song geht ordentlich nach vorne: ein treibender Bass, knackige Bläser, ein schönes Gitarrensolo und ein ironischer Text.
Que Pasa?, 2003 und 2004 ausgezeichnet als „Hamms beste Band“, servieren mit „Superman“ auch 20 Jahre später noch immer eine mitreißende Mischung aus Punkrock und Ska. Und davon können sich die Fans nicht nur bei Spotify und Co. überzeugen, sondern auch live: Que Pasa? stellen den Song und viele mehr am Samstag, 2. März, ab 19.30 Uhr im Kulturrevier Radbod vor.
Nach h4-Auftritt Vorfreude auf weitere Konzerte
Bereits im vergangenen Jahr hatte die Band beim Festival h4 als „Einheizer“ für Kapelle Petra auf dem Santa-Monica-Platz für ordentlich Partystimmung gesorgt. „Das hat auch uns so viel Spaß gemacht, dass wir wieder öfter auf die Bühne wollen“, erzählt Sänger und Bassist Sven Kirner. Eigentlich hatte sich die Combo ja 2006 von der Bühne verabschiedet.
1998 als Schülerband gegründet, hatte sich Que Pasa? mit ihren energiegeladenen Live-Shows schnell eine enorme Fangemeinde erspielt, die weit über Hamm hinaus ging. Davon zeugen Siege bei Wettbewerben wie der „Beck’s-on-Stage-Competition“, Auftritte beim Melt!-Festival in Dessau, Gigs sogar in Schweden und Großbritannien sowie Fernsehpräsenz wie der Trailer einer RTL2-Sitcom und „Borussia Banane“ mit Lothar Matthäus. „Wir wollten auf dem Höhepunkt mit einem Knall aufhören und nicht irgendwann über den fünften Auftritt in Rheda-Wiedenbück nachdenken“, erzählt Kirner rückblickend.
Doch ganz ließ die Musik sie nicht los. Kirner und Co. haben sich immer mal wieder zum Spaß im Probenraum getroffen. 2017 gab es ein umjubeltes Comeback-Konzert im Kulturrevier, 2018 einen Auftritt beim Kurparkfest und dann wieder eine lange Pause bis zum h4 im letzten Jahr. 30 Konzerte wie in Hoch-Zeiten sollen es nicht wieder werden, schließlich sind die Jungs längst Familienväter und haben ihre festen Jobs, doch „vier, fünf Konzerte pro Jahr“ dürften es schon werden, so Kirner.
Ein erstes gab es 2024 bereits in der Gorilla Bar in Münster mit der Reisegruppe Hardrock – quasi zum Aufwärmen für den Gig auf Radbod. „Wer uns von früher kennt, wird viele unserer Songs von damals erkennen“, erzählt Kirner. Doch es wird kein reines Schwelgen in Nostalgie: Neben „Superman“ wird die Band einen zweiten neuen Song spielen, denn bei der neuen Single soll es nicht beiben. In diesem Jahr soll noch ein Album mit viel neuem Material erscheinen. Auch den einen oder anderen Song wird die Band auf Radbod covern und ihm ein Que-Pasa?-typisches Gewand verpassen. War doch schon ihre Interpretation des Hans-Hartz-Klassikers „Sail Away“ einst ein Erfolg.
Que Pasa? haben sich für das Konzert am 2. März musikalische Freunde aus Hamm eingeladen. Marc Gitter, Frontmann der Punkrocker von „One Good Reason“, wird erstmals vor größerem Publikum eigene deutsche Songs singen und mit Akustikgitarre begleiten. ShoineX präsentieren anschließend „melodischen Punkrock“, ehe Que Pasa? dann selbst spielen.
Karten im Vorverkauf
Karten gibt es unter anderem bei Eventim und zum Vorverkaufspreis von 15 Euro im Büro des Kulturreviers (dienstags und donnerstags von 10 bis 17 Uhr, mittwochs und freitags von 10 bis 14 Uhr). Abendkasse: 18 Euro.


