VonMarvin K. Hoffmannschließen
Die Situation bei Depot verschärft sich, ein weiterer Standort in NRW droht zu schließen. Während die Firma schweigt, geht der Räumungsverkauf weiter.
Höxter – Die Zukunft der 90 Depot-Filialen in Deutschland ist weiter ungewiss. Bei einigen hat das Unternehmen bereits die Reißleine gezogen, andere hängen noch in der Schwebe. Wie es mit den einzelnen Filialen in NRW weitergeht, ist unklar. Nun wird aber bald eine weitere definitiv schließen.
Räumungsverkauf in Filiale gestartet – Unternehmen hüllt sich in Schweigen
In Höxter ist bald Schluss. Der Räumungsverkauf, wie auch in einem bekannten Sportgeschäft, läuft bereits. „Samstag soll er enden, vielleicht aber auch eher. Mehr Informationen dürfen wir nicht herausgeben“, sagt eine Depot-Mitarbeiterin im Gespräch mit wa.de am Mittwoch, 9. April. Insgesamt ist bzw. war die Deko-Kette stark in Nordrhein-Westfalen vertreten:
- Aachen (2)
- Ahlen
- Arnsberg
- Bad Oeynhausen
- Bielefeld
- Bochum
- Bonn
- Bornheim
- Dorsten
- Dortmund
- Düsseldorf
- Duisburg
- Eschweiler
- Essen
- Gelsenkirchen
- Greven
- Gütersloh
- Gummersbach
- Hagen
- Heinsberg
- Herford
- Herne
- Hilden
- Höxter
- Hürth
- Kall
- Kamen
- Kamp-Lintfort
- Kempen
- Köln (2)
- Langenfeld
- Lemgo
- Lippstadt
- Mülheim an der Ruhr
- Münster
- Mönchengladbach
- Monschau
- Neuss
- Oberhausen
- Paderborn
- Recklinghausen
- Rheine
- Sankt Augustin
- Schloß Holte-Stukenbrock
- Siegburg
- Siegen
- Steinfurt
- Viersen
- Wachtberg
- Wesel
- Wuppertal (2)
- Übach-Palenberg
Depot steckt in der Krise – Filialen müssen schließen
In einigen davon ist bereits Schluss. Das ist auch keine große Überraschung. Wie die Gries Deco Company bereits vor einigen Monaten mitteilte, seien „strukturelle Veränderung“ angedacht und damit einhergehend auch die Überprüfung von 90 Depot-Filialen in Deutschland – „um auch die Kosten bei den Mieten weiter zu senken“, hieß es. Es würden Mietverträge auslaufen oder neu verhandelt. Viele der betroffenen Läden würden demnach nicht profitabel arbeiten. Man hoffe jedoch, so hieß es damals, darauf, „die Hälfte der Filialen halten zu können“. Welche das sind, ist nicht klar. Anfang März war eine Liste mit weiteren Depot-Läden in Deutschland aufgetaucht, die keine Zukunft haben werden.
Doch welche Filialen am Ende wirklich betroffen sind oder wie generell der Stand der Dinge ist, das ist unklar. Das Unternehmen hüllt sich in Schweigen. Ein Depot-Sprecher erklärte am Mittwoch, 9. April, auf wa.de-Nachfrage lediglich: „Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir aktuell keine Auskunft über Depot oder Filialen geben können.“
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