VonMarvin K. Hoffmannschließen
Wetter in NRW typisch herbstlich und unbeständig. Sonnige Momente und Regenschauer im Wechsel. Eine Meteorologin macht eine eindeutige Prognose.
Hamm – Der Herbst ist da. Zwar kämpft sich immer mal wieder noch die Sonne durch, aber es ist schon merklich kühler geworden in Nordrhein-Westfalen. Auch der Wind frischt bereits auf. Sonne, Wolken und Regenschauer lösen sich dadurch ab. „Die nächsten Tage bleibt’s in NRW bei diesem wechselhaften Wetter“, sagt Wetter-Expertin Annika Jacob von Wetteronline im Gespräch mit wa.de. Die Prognose für das anstehende Wochenende, an dem auch die Kommunalwahl in NRW stattfindet, dürfte reinen Sonnenanbetern eher schlechte Laune bereiten.
„Auch am Wochenende geht’s nass los, dann gibt’s mal sonnige Abschnitte, bevor neue Schauer und Gewitter folgen“, sagt Jacob. Laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sei zudem „lokal Starkregen nicht ausgeschlossen“. Die Höchsttemperaturen würden am Samstag demnach zwischen 16 und 19, im höheren Bergland bei 12 bis 15 Grad liegen. „Mäßiger, teils stark böig auffrischender Südwestwind, in Gewitternähe stürmische Böen nicht ausgeschlossen“, heißt es außerdem. Am Sonntag wird der Himmel erneut wechselnd bewölkt sein. Allenfalls schwache Schauer seien dann zu erwarten, gebietsweise könnte es sogar niederschlagsfrei bleiben. „Temperaturanstieg auf 17 bis 20 Grad, in Hochlagen 13 bis 15 Grad. Mäßiger Wind aus Süd- bis Südwest“, so der DWD.
Wetter-Expertin Jacob: „Den Schirm besser dabeihaben“
Laut Wetter-Expertin Jacob wird sich das auch in den kommenden Wochen so fortsetzen. „Den Schirm sollte man also besser immer dabeihaben – wobei es auch nach wie vor windig bleibt“, bestätigt sie und ergänzt: „Dazu liegen die Temperaturen meist unter der 20-Grad-Marke - vom Spätsommer ist gerade also nur noch wenig zu spüren.“ Im Gegenteil.
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„Noch windiger und teilweise auch stürmisch wird’s zum Wochenstart“, sagt Jacob. „Den ersten ‚Herbststurm‘ gibt es wahrscheinlich Richtung Nordsee, an den Küsten und auf den Nordseeinseln erreichen die Windgeschwindigkeiten nach aktuellem Stand 80 bis 100 km/h.“ In NRW wird es zwar etwas ruhiger zugehen, ungemütlich wird es aber allemal. „Frischer bis starker Südwestwind mit verbreitet starken bis stürmischen Böen, gebietsweise Sturmböen“, schreibt der DWD mit Blick auf den Montag. Sturmböen können eine Geschwindigkeit von 65 bis 89 km/h erreichen, der DWD gibt dann die Warnstufe 2 heraus.
Mit dem Wind dürfte aber auch ein leichter Temperaturanstieg in NRW Einzug halten. Am Montag gibt es zwar auch laut DWD „bei wechselnder Bewölkung gelegentliche Schauer“. Dafür sei aber mit einem Temperaturanstieg auf 19 bis 22 Grad zu rechnen.
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