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Nass, kalt und ungemütlich: Die Menschen in NRW erwartet winterliches Schmuddelwetter. Sogar zu Schnee könnte es kommen.
Hamm - Da macht der Weihnachtsmarkt-Besuch gar nicht mehr so viel Spaß: Das Wetter in NRW zeigt sich nicht gerade von seiner besten Seite. In den nächsten Tagen wird es voraussichtlich nass, kalt und windig. Wie gut, dass es in NRW auch Weihnachtsmärkte gibt, die nicht unter freiem Himmel stattfinden – in Recklinghausen gibt es beispielsweise einen Markt unter Tage.
Schmuddel-Wochenende mit heftigen Sturmböen und Glätte – sogar Schnee ist möglich
„Das typische Schmuddelwetter“ erwartet uns laut Wetter-Experte Dominik Jung von wetter.net. „Nächste Woche kommt vermehrt der Berglandwinter zu uns nach Deutschland. Unten ist es meist nasskalt. Es kann auch mal Schnee geben, der taut aber schnell wieder weg.“ Am Donnerstag, 5. Dezember, und Freitag, 6. Dezember, wird es laut Deutschen Wetterdienst in NRW zunächst aber erstmal stürmisch, nass und in höheren Lagen gerade zum Wochenende hin auch weiß.
Der DWD sagt außerdem für Samstag, 7. Dezember, Schauer sowie im Bergland Schnee mit lokaler Glätte voraus. Für Sonntag, 8. Dezember, prognostiziert der DWD eine sehr ähnliche Wetterlage. Die Temperaturen am zweiten Adventswochenende liegen bei maximal neun Grad.
Keine Erwärmung in Sicht
Außerdem soll es windig bleiben. „Sturm ist weiterhin drin“, so der Diplom-Meteorologe bei wetter.net. „Samstagvormittag und am Nachmittag wird es besonders im Westen und in der Landesmitte sehr windig, in höheren Lagen kann es zu schweren Sturmböen, in Gipfellagen zum Teil zu orkanartigen Böen kommen. Mit diesem Wind stürmt die Polarluft zu uns nach Deutschland.“
Auf kaltes Schmuddelwetter müssen wir uns wohl für längere Zeit einstellen: „Das Niveau halten wir auch in Richtung vierten Advent. Es ist keine Erwärmung in Sicht nach der Abkühlung“, sagt Dominik Jung voraus.
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