Wer attackierte und zerstörte am 25. April in Hamm rund 60 zerstörte Scheiben an Haltestellen und Pkw? Die spektakuläre Serie sorgte zwar für enorme Aufmerksamkeit, die Polizei tappt aber weiter im Dunkeln.
Hamm - Auch drei Monate nach der unheilvollen Serie mutwillig zerstörter Bushaltestellenscheiben und Pkw-Fenster in weiten Teilen des Hammer Stadtgebiets tappt die Polizei bei der Tätersuche im Dunkeln. Zwar hätten sich zwischenzeitlich immer mal wieder Zeugen gemeldet, die Befragungen hätten aber keine neuen Hinweise ergeben, sagte Polizeisprecherin Hannah Reineke am Mittwoch.
Auch zu den möglichen Geschossen – kleine Kügelchen, die an einigen Tatorten gefunden wurden – gebe es keine neuen Erkenntnisse. Sehr wahrscheinlich waren sie aus einer Luftdruckwaffe gefeuert worden. Noch immer ist offenbar unklar, aus welchem Typ.
In Bergkamen, Kamen, Werne und anderswo im Ruhrgebiet gab es vergleichbare Taten; hier prüfe die Polizei im Austausch mit den Kollegen dort mögliche Zusammenhänge, so Reineke. Die Ermittlungen laufen also weiter.
Dutzende Bushaltestellen in Hamm zerstört: Das sind einige davon
Die Stadtwerke hatten zwischenzeitlich eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgesetzt für Hinweise, die zur Ergreifung der Verantwortlichen führen. Zeugen der Vorfälle am 25. April 2023 können sich nach wie vor über die Telefonnummer 02381/916-0 oder der Mailadresse hinweise.hamm@polizei.nrw.de bei der Polizei melden.