Bei einem tragischen Zug-Unfall in Köln wurde am Montag ein 33-jähriger Bahn-Mitarbeiter von einem Regionalzug erfasst.
Update vom 15. September, 11:49 Uhr: Der Bahn-Mitarbeiter, der am Montag in Köln von einem Regionalzug erfasst wurde, ist nach letzten Informationen hirntot. Das teilte ein Sprecher der Bundespolizei am Freitag (15. September) auf 24RHEIN-Nachfrage mit. Zuvor hatte die Bundespolizei am Mittwoch gegenüber 24RHEIN mitgeteilt, dass der Mann bereits gestorben sei. Das ist nicht korrekt.
Der Mann war am Montag aus bislang ungeklärter Ursache im Bereich Trimbornstraße in Köln-Kalk von einem Zug der Linie RE6 erfasst worden. Rettungskräfte hatten ihn vor Ort noch reanimieren können. Die Ermittlungen der Polizei zum genauen Unfallhergang sind noch in vollem Gange, so der Sprecher. Nähere Angaben konnte er am Freitag aber noch nicht dazu machen.
Zugunfall in Köln: Bahn-Mitarbeiter von RE erfasst und schwer verletzt
Erstmeldung vom 11. September, 14:05 Uhr: Köln – Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn ist am Montag in Köln von einem Zug erfasst worden, während er an einem Gleis arbeitete. Der Mann wurde schwer verletzt und musste von Rettungskräften reanimiert werden.
RE6 erfasst Bahn-Mitarbeiter an Gleis
Der Unfall ereignete sich laut Polizeiangaben im Bereich der Haltestelle Köln-Trimbornstraße. Dort soll der Mann gegen 10 Uhr direkt an einem Gleis gearbeitet haben, als er von einem heranfahrenden Zug der Linie RE6 erfasst wurde. „Der Betroffene erlitt schwere Verletzungen und musste noch vor Ort durch den Rettungsdienst reanimiert werden“, so einer Sprecherin. Der Bahnmitarbeiter wurde danach ins Krankenhaus eingeliefert. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Die Bundespolizei hat Ermittlungen eingeleitet.
Bahn-Sperrung nach schwerem Zug-Unfall in Köln
Vor Ort musste die Bahnstrecke im Bereich Köln-Trimbornstraße für rund zwei Stunden in beide Richtungen gesperrt werden. Das sorgte für massive Verspätungen. Außerdem wurden an der Trimbornstraße Bahnsteige geräumt und der Unfallzug evakuiert. Rund 35 Reisende befanden sich in dem RE6, der den Bahn-Mitarbeiter erfasste.
Einen tragischen Zug-Unfall gab es in der Nacht zum Montag auch schon in Dortmund. Am Dortmund Hauptbahnhof war ein Mann unter einen ausfahrenden RE1 geraten und verlor dadurch seinen Arm, berichtet wa.de. Bereits im Mai gab es im Großraum Köln einen schweren Zug-Unfall, der damals sogar tödlich endete. Zwei Bauarbeiter wurden in Hürth von einem IC erfasst und tödlich verletzt. (bs/ots) Hinweis: Dieser Artikel wurde zuletzt am 15. September aktualisiert. Die Bundespolizei hatte am Mittwoch gegenüber 24RHEIN mitgeteilt, dass der betroffene Bahn-Mitarbeiter in der Nacht zum Dienstag gestorben sei. Das ist nicht korrekt. Auf erneute Nachfrage am Freitag sagte ein Sprecher der Bundespolizei, dass der Mann nach letzten Informationen hirntot sei. Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Düsseldorf und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.
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