VonJona Wiechowskischließen
Fünf mal in der Burgstadt, dazu zweimal unterstützend in der Nachbargemeinde Nachrodt-Wiblingwerde ist die Altenaer Feuerwehr im Rahmen des Unwetters ausgerückt.
Altena - „Im Zusammenhang mit dem Unwetter gab es in Altena insgesamt fünf Einsätze“, berichtet Feuerwehrpressesprecher Philipp Selle auf Nachfrage der Redaktion. Konkret mussten die Retter nach Dahle, an den Breitenhagener Weg, nach Mühlenbach und zur Lüdenenscheider Straße ausrücken. Grund dafür: Umgestürzte Bäume und überflutete Straßen.
Darüber hinaus mussten die Altenaer Feuerwehrleute mit ihrer Drehleiter zweimal zur Unterstützung in die Nachbargemeinde Nachrodt-Wiblingwerde ausrücken. Kurz, aber dafür sehr heftig waren dort die Auswirkungen des Unwetters. 45 Leute waren hier im Einsatz. Am Gerätehaus am Holensiepen war ein Meldekopf eingerichtet worden, um die Einsätze zu koordinieren.
Betroffen war Nachrodt-Wiblingwerde in erster Linie von der ersten Gewitterzelle am Donnerstag, die den Märkischen Kreis am Donnerstag gegen 14 Uhr erreichte. Besonders betroffen waren hier die nördlichen Regionen, insbesondere Nachrodt-Wiblingwerde, Iserlohn, Hemer und Menden. „Dort gab es etwa 30 unwetterbedingte Einsätze wie durch Gewitter ausgelöste Brandmeldeanlagen, überflutete Keller, überschwemmte Fahrbahnen und mehrere Verkehrsunfälle“, berichtet Kreispressesprecher Alexander Bange auf Nachfrage. „Die zweite Gewitterzelle gegen 18 Uhr traf hauptsächlich den südlichen Märkischen Kreis. Betroffen waren vor allem Werdohl und Plettenberg mit überfluteten Straßen und Kellern. In Plettenberg-Ohle hat eine Windhose fünf Bäume entwurzelt, die auf Autos und Grundstücke gestürzt sind. Zum Glück wurde niemand verletzt.“
Die Unwetterlage erforderte im Märkischen Kreis in der Zeit zwischen 15 Uhr am Donnerstag und 7 Uhr am Freitag 191 Einsätze, lautete der Stand am Freitagmorgen.
