Abkühlung bei heißen Temperaturen

8 beliebte Badeseen in Köln und Umgebung

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Wie kann man einen sonnigen Tag besser verbringen als an einem Badesee? Wir haben die schönsten in Köln und der Umgebung gesammelt.

Köln – Menschen in Köln sehnen den Sommer und somit auch Temperaturen jenseits der 30 Grad herbei – was die Kölnerinnen und Kölner, sobald es so weit ist, wieder in die Freibäder in Köln oder an einen der etlichen Badeseen in und rund um die Stadt ziehen dürfte. Auf der Suche nach Abkühlung in den heißen Monaten hat man in Köln und dem Umland die Qual der Wahl, mehr als ein Dutzend Badeseen stehen in der Gegend für einen Ausflug zur Verfügung. 24RHEIN stellt im Überblick die schönsten Seen vor.

Sommerhitze in Köln: Wo es sich in der Stadt gut aushalten lässt

Badegäste genießen das Wetter im Stadionbad in Köln.
Bei Hitze lässt es sich auch besonders gut im kühlen Nass aushalten – das geht in Köln zum Beispiel in zahlreichen Freibädern, wie etwa im Stadionbad oder dem Waldbad, hier bieten die unzähligen Bäume sogar zusätzliche Erfrischung. (Archivbild) © Christian Knieps/dpa
Menschen liegen und stehen am Strand an der Rodenkirchener Riviera in Köln.
Einen Ausflug ans Meer zur Erfrischung? Nein, in den Kölner Süden. An der sogenannten „Rodenkirchener Riviera“ gibt es durch die Bäume zahlreiche schattige Plätze, in denen sich die Hitze mit Blick auf den Rhein gut aushalten lässt. Doch Schwimm im Rhein ist lebensgefährlich, warnt die Stadt jeden Sommer aufs Neue. (Archivbild) © Wilhelm Mierendorf/Imago
Menschen sitzen in einem Planetarium.
Auch im Kölner Planetarium kann man der Hitze perfekt entgehen. Immerhin ist es hier rund um die Uhr kühl und dunkel. Und ganz nebenbei kann man den faszinierten Sternenhimmel sehen.  © Christoph Schmidt/dpa
Menschen sitzen in der Strandbar km689 in Köln mit Blick auf Dom und Rhein.
Liegestühle, weißer Strand und Blick auf den Rhein, dazu ein kühles Kölsch – so geht Abkühlung in der km689 Cologne Beach Club in Köln. © Eibner/Horn/Imago
Der Decksteiner Weiher mit seinen Alleen aus blühenden Kastanien im Äußeren Grüngürtel.
Köln hat zahlreiche Parks: Ob am Decksteiner Weiher, im Stadtwald oder im Volksgarten – und hier findet man immer ein schattiges Plätzchen unter einem Baum. Ob man dann Musik hören möchte, ein Buch liest oder Karten spielt, bleibt jedem selbst überlassen.  © Christoph Hardt/Imago
Das Rheinschiff MS Willi Ostermann fährt vor den Anlgern an der Altstadt auf dem Rhein.
Und auch die steife Brise bietet eine perfekte Abkühlung bei hohen Sommertemperaturen. Immerhin kann nicht nur das schöne Rhein-Panorama, sondern auch der Fahrtwind genossen werden (Symbolbild).  © Christoph Hardt/Imago
Der Biergarten am Aachener Weiher in Köln. Mehrere Personen sitzen an den Tischen und genießen ihr Essen und Trinken.
In Kölns Biergarten wie zum Beispiel am Aachener Weiher können sich Besucher bei kühlen Getränken erfrischen. (Archivbild) © 24RHEIN
Stand-Up-Paddler auf dem Fühlinger See in Köln.
Wer trotz Hitze gern aktiv ist, kann sich auch beim Stand-Up-Paddeln auf dem Fühlinger See probieren. (Archivbild) © Thomas Banneyer/dpa
Die Fassade des Doms in Köln.
Ein kühler Ort direkt in der Innenstadt: Der Kölner Dom. Wenn es draußen 35 Grad und mehr sind, ist es im Dom noch immer angenehm kühl – und bei den Führungen gibt es jede Menge zu sehen. (Archivbild). © Oliver Berg/dpa
Menschen erfrischen sich im Rhein in Köln.
Der Rhein bietet die ideale Gelegenheit, sich im Sommer die Füße abzukühlen – vom Schwimmen ist jedoch aufgrund der Strömung abzuraten. (Archivbild) © Christian Knieps/dpa
Zwei Studenten liegen neben einem Brunnen im Rheinpark in Köln.
Für sommerliche Erfrischung sorgen auch die zahlreichen Brunnen in Köln – wie zum Beispiel der Brunnen im Rheinpark. (Archivbild) © Roberto Pfeil/dpa
ine Frau geht am Römisch Germanischen Museum vorbei.
Ein weiterer Tipp bei der Sommer-Hitze in Köln: Kölns Museen. Während sich die Stadt weiter aufheizt, bleibt es im Museum angenehm kühl (Symbolbild).  © Federico Gambarini/dpa
Menschen liegen an einem Steg an einem See.
Ein aktives Sportprogramm bietet die Wasserski- und Wakeboard-Anlage am Bleibtreusee in Brühl bei Köln. (Archivbild) © Mika Volkmann/Imago
Melaten-Friedhof im Fruehling in Köln.
Ruhe und viele schattige Plätze unter uralten Bäumen – das erwartet die Besucher auf dem Melatenfriedhof in Köln-Ehrenfeld. (Archivbild) © S. Ziese/Imago

Fühlinger See in Köln

Der Fühlinger See liegt in einem Naturerholungsgebiet am nördlichen Stadtrand. Die Liegefläche ist riesig und besonders bei Jugendlichen beliebt. Am Westufer des Sees befindet sich der Beachclub „Blackfoot Beach“, der mit weißem Sandstrand, Palmen, Pavillons und Liegestühlen ausgestattet ist. Dort ist das Schwimmen offiziell erlaubt. Auch ein Biergarten und ein Restaurant sind angeschlossen.

  • Adresse: Oranjehofstraße 103-105, 50769 Köln
  • Öffnungszeiten: „Blackfoot Beach“: Montag bis Sonntag von 10 bis 20 Uhr (1. Mai bis 30. September)
  • Eintritt „Blackfoot Beach“: 6 Euro (Erwachsene), 4 Euro (Kinder bis 17 Jahre), 1 Euro (Kinder bis 5 Jahre), aktuell nur online

Escher See in Köln

Der Escher See punktet mit einer zuletzt 2021 durch das Umweltministerium NRW ausgezeichneten Wasserqualität und einem Sandstrand, auf dem man in Liegestühlen oder Strandbetten relaxen kann. Eigene Speisen und Getränke dürfen nicht mitgebracht werden, dafür gibt es eine Beachbar und einen Imbiss. Auch ein Beachvolleyball- und Beachsoccer-Feld stehen zur Verfügung. Toiletten und Duschen sind ebenfalls vorhanden.

  • Adresse: Am Baggerfeld 4, 50767 Köln
  • Öffnungszeiten: Bei gutem Wetter von Montag bis Freitag jeweils 12 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 21 Uhr
  • Eintritt: 7,50 Euro (Erwachsene), 5 Euro (Kinder ab 6 Jahre sowie Schüler, Studenten, Azubis und Rentner ab 67 Jahren)

Otto-Maigler-See in Hürth

Das Strandbad Otto-Maigler-See im Stadtgebiet von Hürth besitzt einen beaufsichtigten Nichtschwimmer- und Schwimmerbereich, zudem können für den Sandstrand Liegestühle und Sonnenschirme ausgeliehen werden. Inmitten des Strandbades befindet sich der etwa 3000 Quadratmeter große Beachclub mit Spitzdach-Zelten, Liegestühlen, Sofas, Sesseln und Himmelbetten. Auch hier können Beachvolleyball und Beachsoccer gespielt werden.

  • Adresse: Zieskovener Straße 85, 50354 Hürth
  • Öffnungszeiten: Je nach Wetterverhältnissen und Besucherandrang, in der Regel 10 bis 21 Uhr
  • Eintritt: Tageskarte 6 Euro (Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren); Tageskarte 3 Euro (Kinder von 3 bis 13 Jahren)

Naturfreibad Vingst in Köln

Das Naturfreibad Vingst ist ein Baggersee am östlichen Stadtrand Kölns. Dort können sich Besucher auf einen Sandstrand, große Liegewiesen und Wildpflanzenstauden freuen. Kinder kommen dank eines Abenteuerspielplatzes ebenfalls voll auf ihre Kosten. Neben einem Beachvolleyballcourt gibt es auch einen Bolzplatz, die Stärkung liefert ein Imbiss. Auch zwei Grillflächen stehen im Naturfreibad zur Verfügung.

  • Adresse: Vingster Ring, 51107 Vingst
  • Öffnungszeiten: Derzeit geschlossen
  • Eintritt: 5 Euro (Erwachsene), 3,90 Euro (Jugendliche unter 18 Jahre), 0,50 Euro (Kinder unter 6 Jahre)

Bleibtreusee in Brühl

Actionfans kommen am Brühler Bleibtreusee auf ihre Kosten: Neben einer Wasserski-Anlage gibt es dort die Möglichkeit zum Segeln, Windsurfen, Tauchen und Angeln. Das vielleicht Beste am Badespaß in Brühl: Er ist komplett kostenlos. Zudem kann man sich an der Strandbar „Sonnendeck“ mit Burgern, Pommes und Co. stärken.

  • Adresse Wasserskibahn: Bleibtreuseeweg 1, 50321 Brühl
  • Öffnungszeiten Wasserskibahn im Juni: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 14:30 Uhr bis 21:30 Uhr, Mittwoch von 14:30 Uhr bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag und an Feiertagen von 12 Uhr bis 21:30 Uhr
  • Eintritt Bleibtreusee: kostenlos

Liblarer See in Erftstadt

Warum nicht einfach mal einen Camping-Ausflug zum Liblarer See planen? Denn neben diesem befindet sich ein angrenzender Campingplatz, der Eintritt ins Standbad ist für Camper inklusive. Im Strandbad gibt es einen beaufsichtigten Nichtschwimmer- und Schwimmerbereich, zudem bieten sich Aktivitäten wie Angeln, Kanufahren und Segeln an. Surfen ist leider nicht erlaubt.

  • Adresse: Strandbad Liblarer See, 50374 Erftstadt
  • Öffnungszeiten: täglich von 8 bis 20 Uhr
  • Eintritt: 5 Euro (Erwachsene), 4 Euro (Kinder bis 13 Jahre)

Heider Bergsee bei Brühl

Der Heider Bergsee bei Brühl bietet Besuchern ein Strandbad mit Liegewiese. Stärken kann man sich an einem angrenzenden Restaurant oder einem Imbiss. In puncto Sicherheit wird der See von der DLRG überwacht. Auch hier gibt es einen angrenzenden Campingplatz.

  • Adresse: Heider Bergsee, 50321 Brühl
  • Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag ab 9 Uhr
  • Eintritt: 3 Euro (Erwachsene), 2,50 Euro (Kinder bis 12 Jahre)

Rotter See in Troisdorf

Der Rotter See in Troisdorf bietet einen Strand, auch einen Grillplatz gibt es. Das Baden erfolgt auf eigene Gefahr und wird „nur in der dafür vorgesehenen Badebucht geduldet“, teilt die Stadt Troisdorf auf ihrer Homepage mit. Eine Satzung regelt, was an der sogenannten „Naherholungsanlage Rotter See“ erlaubt ist. So müssen Hunde an die Leine genommen werden, verboten sind zum Beispiel Zelten und Bootfahren. Die südliche Halbinsel kann nicht von Besuchern genutzt werden, da es sich um das Vereinsgelände eines Angelsportvereins handelt. Auch die Insel darf nicht betreten werden: „Die Insel im Rotter See ist Fauna und Flora vorbehalten.“

  • Adresse: Uckendorfer Straße, 53844 Troisdorf
  • Öffnungszeiten: keine gesonderten Öffnungszeiten
  • Eintritt: kostenlos

Straberger/Nievenheimer See in Dormagen

Wakeboarder kommen am Straberger/Nievenheimer See in Dormagen auf ihre Kosten. Darüber hinaus sind dort Beachvolleyball, Tischtennis und Stand-up-Paddling möglich. „Der flach abfallende Uferbereich mit Sandstrand und ein Kinderspielplatz machen den See ideal für Familien“, erklärt die Stadt.

  • Adresse: Am Straberger See 16, 51542 Dormagen
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 13 bis 20:30 Uhr; Samstag, Sonntag und Sommerferien: 10:15 bis 20:30 Uhr (Die Öffnungszeiten sind witterungsabhängig. Auskunft unter der Seehotline: Telefon 02182/170570)
  • Eintritt: Tageskarte für Erwachsene 4,50 Euro, Tageskarte für Jugendliche bis 17 Jahre 3 Euro, Kinder bis einschl. 4 Jahre Eintritt frei

Freibäder in Köln im Überblick – mit Lentpark, Stadionbad und Waldbad in Dünnwald

Auch in diversen Freibädern in Köln kann im Sommer geschwommen und geplantscht werden. Folgende Bäder haben in den heißen Monaten geöffnet. Hinweis: Die Freibad-Ampel der KölnBäder zeigt, wann die Freibäder geöffnet sind.

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Rubriklistenbild: © Westend61/Imago & Future Image/Imago

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