VonHannah Deckeschließen
Die Feuerwehr wurde zu einem brennenden Lkw auf der A44 zwischen Werl und Soest gerufen. Für die Bergungs- und Löscharbeiten war die Autobahn stundenlang gesperrt.
Werl - Einsatz für die Feuerwehr Werl: Gegen 5 Uhr am Samstag, 16. Dezember, wurden die Wehrkräfte zu einem Lkw-Brand auf der A44 gerufen. Der Auflieger stand bereits in Vollbrand, als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, schildert Karsten Korte, Leiter der Werler Feuerwehr.
Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung Kassel zwischen Werl-Süd und Soest voll gesperrt. Laut Korte hatte der Fahrer den mit Stoffrollen beladenen Auflieger bereits abgekoppelt und war mit der Zugmaschine vorgefahren.
Lkw-Brand auf der A44 – Autobahn stundenlang voll gesperrt
Die Ladung stand lichterloh in Flammen. „Zum Glück hatten wir fast 30.000 Liter Wasser mitgebracht“, so der Feuerwehr-Chef. Auf der Autobahn müssen die Einsatzkräfte schließlich ohne Hydranten auskommen. Die Feuerwehr war unter anderem mit Abrollbehälter-Sonderlöschmittel vor Ort.
Die Nachlösch- und Bergungsarbeiten auf der A44 dauerten lange. Die A44 war stundenlang voll gesperrt. Ein Lkw-Abschleppdienst aus Bad Sassendorf wurde gerufen, um die Stoffrollen zu entladen. Diese mussten dann noch einmal abgelöscht werden, schildert Korte.
Lkw-Brand auf der A44 – Auflieger lichterloh in Flammen




Der Verkehr in Richtung Kassel wurde ab Werl-Süd über die U55 umgeleitet. Die Feuerwehr Werl war mit dem Löschzug Stadtmitte und der Löschgruppe Büderich im Einsatz. Die Löschgruppe Westtönnen stellte den Grundschutz.
Weil Unbekannte in zwei Turnhallen in Werl Löschpulver versprühten, rückten am frühen Freitagabend ein gesamter Löschzug, der Rettungsdienst und die Polizei an. Für die Täter könnte es am Ende teuer werden.
