VonMarcel Guboffschließen
Nach einem turbulenten Dienstagmorgen herrscht am Abend wieder Unwetter-Gefahr in NRW. Der DWD hat eine Vorabinformation herausgegeben. Es könnte örtlich heftig regnen.
Update vom 12. September, 16.34 Uhr: Nach dem Gewitter ist vor dem Gewitter – das gilt am Dienstag vor allem für Westfalen, wo seit der Nacht bereits mehrere Gewitterzellen vorübergezogen waren. Und am Abend soll es weitergehen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer Vorabinformation mitteilt, drohen in NRW weitere schwere Gewitter. Bis auf den äußersten Nordosten gilt dies zunächst für das ganze Bundesland. Laut DWD ziehen die Gewitter von Südwesten her vorüber. Für Teile des Hochsauerlandkreises galt bereits am Nachmittag eine Warnung vor „schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel“.
„Bis zum Mittwochmorgen gebietsweise starke Gewitter mit Starkregen von 15 bis 25 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie stürmische Böen um 70 km/h aus Südwest wahrscheinlich“, teilt der DWD mit. Die Unwetter-Gefahr steigt. Lokal ist laut den Meteorologen „extrem heftiger Starkregen“ nicht auszuschließen.
DWD warnt vor „lokal extrem heftigen Starkregen“ und Unwetter
Update vom 12. September, 8.47 Uhr: In NRW sorgt am Dienstag ein nach Norden ziehendes Tief für Regen. Nach den zuvor sonnigen und heißen Tagen heißt es: Schauer mit Gewitter – so die Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Mancherorts ist mit Hagel, Starkregen und stürmischen Böen zu rechnen. Dabei bestehe ein „geringes Unwetter-Risiko“ bezüglich heftigem Starkregen mit Mengen von über 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit.
Am Nachmittag folgt es laut DWD eine „kurze Wetter-Beruhigung“, er ab dem späten Nachmittag oder Abend von Südwesten her die Gewitter-Aktivität wieder auflebt. Dabei ist es schwülwarm mit Höchsttemperaturen zwischen 24 Grad in der Eifel und 27 Grad in der Warburger Börde.
Für die Nacht zu Mittwoch prognostizierten die Meteorologen weitere Gewitter mit intensivem Regen oder Hagel. Bis zum Mittwochmorgen gibt es vor allem in der Südosthälfte vereinzelt und auch heftigen Starkregen zwischen 25 bis 40 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit – der DWD spricht hier von einem Unwetter – oder 30 bis 60 Litern pro Quadratmeter in mehreren Stunden. Dazu größerer Hagel mit 2 bis 3 cm sowie schwere Sturmböen bis zu 100 km/h (Bft 10). Ein „lokal extrem heftiger Starkregen“ sei nicht ausgeschlossen, warnte der DWD.
Am Mittwoch kommt es im Tagesverlauf der Prognose zufolge nur noch zu schwachen Schauern, es kühlt sich auf 18 bis 21 Grad ab.
Wetter-Wechsel: DWD warnt vor Unwetter und Starkregen in NRW
[Erstmeldung vom 11. September] Hamm – Was war das heiß am Wochenende. Nordrhein-Westfalen kam in den vergangenen Tagen gut ins Schwitzen bei Temperaturen von über 30 Grad. Doch mit diesen Werten ist es allmählich vorbei. NRW steht ein Wetter-Wechsel bevor.
Grob zusammengefasst: Erst ist es noch freundlich und heiß, dann wechselhaft, schwül und teils unwetterartig. „Doch wer glaubt, der Sommer sei vorbei, der irrt“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. „Denn schon zum Wochenende wird es wieder verbreitet wärmer. Der September-Sommer geht also wie erwartet in die nächste Runde.“
Wetter-Umschwung in NRW: DWD warnt vor Unwetter – dann kommt der Sommer zurück
Doch zunächst kann es tatsächlich etwas ungemütlicher werden. Während der Montag in NRW zunächst heiter bis sonnig mit Höchsttemperaturen zwischen 29 und 32 Grad startet, ziehen im Laufe des Nachmittags von Westen her dichtere Wolkenfelder auf, „und die bringen dann erstmal den Wetter-Wechsel“, so Dominik Jung.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) seien zum späten Abend zwischen dem westlichen Münsterland und der Eifel erste Schauer oder Gewitter mit Starkregen nicht ausgeschlossen. Dann seien „in Begleiterscheinung mit Starkregen“ um 20 Liter pro Quadratmeter kurzer Zeit, kleinkörniger Hagel und stürmischen Böen um 70 km/h (Bft 8) aus Südwest bis West möglich.
Am Dienstag beginnt es derweil zu brodeln. Es bestehe laut DWD bis zum Vormittag anhaltend ein geringes Unwetter-Risiko im Nordwesten und Norden von NRW mit „heftigem Starkregen mit Mengen um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit“. Gegen Mittag komme es zu einer „kurzen Wetter-Beruhigung“, nur „ganz im Nordorden“ seien einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen.
DWD warnt vor Unwetter in NRW – am Wochenende kehrt der Sommer zurück
Am Nachmittag gibt es erneut „auflebende Gewitter-Aktivität“ inklusive Starkregen, so der DWD. Lokal seien auch Unwetter mit Sturmböen und teils heftigem Starkregen möglich. Es wird dabei schwülwarm – mit Höchstwerten zwischen 23 und 28 Grad.
Der Mittwoch wird „wahrscheinlich der kühlste Tag der aktuellen Wetter-Woche“, sagt Wetter-Experte Dominik Jung. Laut DWD ist es in NRW anfangs noch stark bewölkt und regnerisch, ehe es am Nachmittag auflockere. Dann sei es teils sonnig und mäßig warm bei Temperaturen zwischen 20 und 22 Grad.
Lokal seien auch Unwetter mit Sturmböen möglich. Zudem sei es bei Temperaturen von maximal 24 bis 28 Grad schwül. In der Nacht zum Mittwoch klingen die Schauer allmählich ab, wie der DWD mitteilte. Spätestens zum Wochenende komme der Sommer „in vielen Landesteilen zurück“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung.
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