„Letzter Tag mit über 30 Grad“: Wetter-Wechsel bringt Starkregen und Gewitter nach NRW
VonSven Schneider
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Die Woche beginnt mit heißen Temperaturen in NRW. Aber ein Wetter-Wechsel kündigt sich an. Es folgen Starkregen und Gewitter.
Hamm - Viel Sonne, wenig Wolken und überhaupt kein Regen - der September 2023 könnte der wärmste seit Beginn der Wetter-Aufzeichnungen werden. In großen Teilen Deutschlands ächzen Menschen seit dem Monatswechsel unter der Hitze. Hoch Olenka brachte den späten Hochsommer zurück ins bevölkerungsreichste Bundesland. Doch mit den hohen Temperaturen dürfte bald Schluss sein. In NRW kündigt sich ein Wetter-Wechsel an.
Wetter-Wechsel in NRW steht bevor - Hitze-Gewitter und Unwetter ziehen herauf
Schon seit Tagen halten die hohen Temperaturen ihr Niveau. Zentraleuropa darf sich derzeit noch einmal über sommerliche Temperaturen freuen, nachdem große Teile des Augusts doch ins Wasser fielen. „Es bleibt wahrscheinlich bei diesem Dauersommer bis zum 13., 14. September“, sagte Diplom-Meteorologe Dominik Jung bei wetter.net. Bis Montag – so die Vorhersage – können Menschen in NRW den Sommer genießen. „Der Montag wird der letzte Tag mit Temperaturen über 30 Grad sein, dann kommt der Wetter-Wechsel“, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag.
Der angekündigte Wetter-Wechsel soll zum Teil „kräftige Schauer und Gewitter“ bringen. Am Dienstag und Mittwoch werde es vergleichsweise kühl und regnerisch, dann wieder etwas wärmer. Die DWD-Vorhersage für NRW:
Wetter-Prognose für NRW
Montag, 11. September: Heiter bis sonnig, zum Abend ziehen aus Westen dichtere Wolkenfelder auf. Zwischen westlichem Münsterland und Eifel erste Schauer oder Gewitter möglich, in der Nacht auch Gefahr von Starkregen. „Sehr warm bis heiß mit Höchsttemperaturen zwischen 29 und 32“, so der DWD. Im höheren Bergland um 27 Grad. In der Nacht zu Dienstag nimmt die Regen- und Gewitterwahrscheinlichkeit zu. Zunächst in der Nordwesthälfte Schauer, schauerartiger Regen und Gewitter, dabei Gefahr von Starkregen.
Dienstag, 12. September: Bis Dienstagvormittag anhaltend, geringes Unwetterrisiko im Nordwesten und Norden. Im Nordwesten meist stark, sonst oft wechselnd bewölkt. „Schwülwarm mit Höchsttemperaturen zwischen 24 und 28 Grad“, so der DWD. In der Nacht zum Mittwoch stark bewölkt und allmählich abklingende Schauer oder Gewitter. Tiefstwerte zwischen 16 und 13 Grad.
Mittwoch, 13. September: Stark bewölkt. Anfangs noch gebietsweise schauerartiger Regen, der zieht am Mittag aber nach Süden ab, dann lockert es vermehrt auf. Höchsttemperaturen zwischen 20 und 22 Grad, im höheren Bergland um 18 Grad. In der Nacht gibt es vielerorts größere Wolkenlücken und es bleibt niederschlagsfrei. Tiefstwerte zwischen 11 und 7 Grad.
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War es das dann mit dem Sommer? Nicht wirklich, denn es bleibt weiterhin warm in NRW. Nach der kurzen Abkühlung am Mittwoch klettern die Temperaturen am Donnerstag wieder herauf auf angenehme 24 Grad. Immer mal wieder zeigen sich Wolken am Himmel. Mit erneuten Gewittern ist dann aber laut aktuellen Wetter-Prognosen nicht mehr zu rechnen. Auch am Wochenende ist vom Herbst keine Spur. Zum Start der zweiten September-Hälfte bleibt es angenehm mild bei Temperaturen von knapp über 20 Grad.