- VonJörn Funkeschließen
Die Stadt Hamm kündigt wegen steigender Schülerzahlen erste Planungen für den Ausbau von drei Realschulen und einem Gymnasium an.
Hamm – Die Stadt schafft die Voraussetzungen, um drei Realschulen und ein Gymnasium zu erweitern. Die Verwaltung soll Konzepte vorlegen, um an Beisenkamp-Gymnasium, Friedrich-Ebert-, Konrad-Adenauer- und Realschule Bockum-Hövel mehr Platz zu schaffen. Die Erweiterungen waren von der Gutachterin des Schulentwicklungsplans dringend empfohlen worden.
Rat entscheidet am 10. Dezember
Der Rat soll die Verwaltung in seiner nächsten Sitzung am 10. Dezember beauftragen, die Planungen in die Wege zu leiten. Die Friedrich-Ebert-Realschule (FER) nutzt derzeit noch Räume im benachbarten Märkischen Gymnasium. Wenn man dort 2026/27 zur neunjährigen Gymnasialzeit zurückkehrt, fallen die Klassenzimmer für die FER weg. Die Realschule braucht dafür Ersatz und aufgrund hoher Schülerzahlen noch eine Erweiterung. Pläne gibt es bereits, sie sind von der Stadt aber noch nicht veröffentlicht worden.
An der Konrad-Adenauer-Realschule ist man noch nicht ganz so weit. Die Stadt plädiert hier – der Gutachterin folgend – für eine dauerhafte Erweiterung von drei auf vier Züge. Die Schule hatte zuletzt immer wieder Schülerinnen und Schüler ablehnen müssen. Hier sind aber noch Raumpläne aufzustellen und Genehmigungen der Bezirksregierung einzuholen. Vier neue Räume soll auch die Realschule Bockum-Hövel bekommen, um den Mehrbedarf zu decken. Diese könnten langfristig ältere Räume ersetzen.
Bedarf durch G9 an den Gymnasien
Bei den Gymnasien gibt es vor allem am Beisenkamp Handlungsbedarf. Dort sind Umbauten im Gebäude notwendig, um Kapazitäten für die Rückkehr zur neunjährigen Schulzeit (G9) zu schaffen. An den weiteren Gymnasien, den Haupt- und Gesamtschulen sieht die Stadt keinen dringenden Handlungsbedarf.
Einen Zeitplan für die jetzt vorgeschlagenen Erweiterungen gibt es noch nicht. Auch die Kosten für die Erweiterungen sind noch unklar.