- VonJörn Funkeschließen
Mehr als einen Monat nach Eröffnung des Familienrathauses zieht die Stadt eine Zwischenbilanz – und die fällt positiv aus. Der Start sei reibungslos verlaufen, es gebe rege Nachfrage vor Ort, und man könne die Frequenz noch steigern.
Hamm – Der Start im neuen Familienrathaus sei trotz anfänglicher technischer Probleme nahezu reibungslos verlaufen, sagte Stadtsprecher Tom Herberg. Der bislang am stärksten frequentierte Bereich sei das Standesamt, gefolgt von der Elterngeldabteilung und den allgemeinen Vorsprachen und Beratungsdienstleistungen.
Rund 50 Vorsprachen pro Tag
Im Durchschnitt gebe es am Caldenhofer Weg derzeit rund 50 Vorsprachen pro Tag, telefonische Anfragen nicht mitgerechnet. Zu den Klienten vor Ort habe zum Beispiel ein junger Mann gehört, der eine Geburtsurkunde aus Berlin benötigte und recht ratlos war, auch, weil er schlecht Deutsch sprach. Eine Kollegin der Service-Theke habe für ihn am Self-Service-Terminal diese dann online in Berlin beantragt.
Die Kapazitäten des Familienrathauses seien mit rund 50 Vorsprachen pro Tag nicht ausgereizt, so Herberg weiter. Die Stadt gehe aber davon aus, dass die Zahl mit zunehmender Bekanntheit in den kommenden Wochen steigen werde.
Behörden, die für Familien wichtig sind
Das Familienrathaus war am 23. November im früheren Meese-Stift am Caldenhofer Weg 10 (Höhe Rothebach) eröffnet worden. Dort sind Verwaltungsabteilungen zusammengefasst worden, die besonders für Familien wichtig sind. Gleichzeitig ging ein Online-Portal mit Familien-Service-Leistungen an den Start.
Oberbürgermeister Marc Herter (SPD) sah im Familienrathaus einen wichtigen Schritt zur „familienfreundlichsten Stadt“ Deutschlands. Grundsätzlich erwägt die Stadt für das Familienrathaus auch einen Neubau. Hierzu gebe es aber noch keine konkreten Planungen.