Wettervorhersage

Unwetter-Gefahr in NRW: Zum Wochenstart kann es ordentlich knallen

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Das Wochenende in Nordrhein-Westfalen wird warm. Der bisher heißeste Tag des Jahres steht an. Zum Wochenstart sind auch schwere Gewitter möglich.

Hamm – Der Sommer in Nordrhein-Westfalen nimmt eine turbulente Wendung: Nach der anhaltenden Hitze- und Trockenperiode drohen nun schwere Gewitter. Laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net werden schwülheiße Luftmassen erwartet, die insbesondere den Westen Deutschlands heftig treffen sollen. Der Meteorologe prognostiziert, dass NRW zu Beginn der Woche von starken Gewittern betroffen sein könnte. Punktuell könnten sogar 10 bis 20 Liter Wasser pro Quadratmeter vom Himmel regnen.

Am Sonntag, 18. Juni, steht mit bis zu 31 Grad in NRW der bisher wärmste Tag des Jahres in Deutschland bevor – es soll im Juni aber voraussichtlich noch heißer werden, so erste Prognosen. Es bestehe nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) „im äußersten Westen auch ein geringes Gewitterrisiko“. Starkregen sei dabei nicht ausgeschlossen.

Gewitter in NRW: Nach heißestem Wochenende kommt der große Knall

Am Montag kann es zu ersten Gewittern in ganz NRW kommen, besonders am Dienstag soll es dann aber „so richtig krachen“, wie es Dominik Jung formuliert. Der DWD warnt an diesem Tag lokal ebenfalls sogar vor Starkregen. Es seien demzufolge „insbesondere am Nachmittag und Abend einzelne Gewitter, lokal mit Starkregen möglich.“ Dabei bleibt es sehr warm, bei Tageshöchstwerten zwischen 26 und 28 Grad.

Und: Die Hitze bleibt. Nach Dienstag stehen die ersten Tropennächte bevor. Die Temperaturen könnten bei diesem meteorologischen Phänomen flächendeckend nachts nicht unter die 20-Grad-Grenze fallen, so Wetter-Experte Jung. Das Phänomen tritt normalerweise in Gebieten auf, in denen ein tropisches oder subtropisches Klima vorherrscht. In Deutschland können Tropennächte vor allem in den Sommermonaten auftreten, wenn die Hitze tagsüber erhalten bleibt und die nächtliche Abkühlung unzureichend ist, um für eine ausreichende Abkühlung unter 20 Grad zu sorgen.

Rubriklistenbild: © Jan Eifert/dpa

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