- VonDaniel Schinzigschließen
Hannah Deckeschließen
Der bisher heißeste Tag des Jahres in NRW könnte vielerorts mit einem Knall enden. Am Samstag und Sonntag besteht Unwetter-Gefahr. Wen es trifft, entscheidet sich kurzfristig.
Update vom 15. Juni, 09:10 Uhr: Die schweren Unwetter haben in der Nacht auf Sonntag, 15. Juni, in einigen NRW-Städten für Feuerwehreinsätze gesorgt. So rückte die Feuerwehr Paderborn nach eigenen Angaben zu mehr als 191 Unwetter-Einsätzen aus.
Die Unwetterwarnung des deutschen Wetterdienstes wurde bereits aufgehoben. In Teilen NRWs warnt der DWD jedoch noch vor starken Gewitter. So gilt eine Warnung der Stufe zwei für das Münsterland und Ostwestfalen.
Update vom 14. Juni, 21.30 Uhr: Eine Unwetterwarnung des DWD gilt aktuell nicht mehr. Allerdings gibt der Deutsche Wetterdienst noch einmal für einige Orte in NRW eine Wetterwarnung (Stufe 2) vor starkem Gewitter heraus. Sie gilt für folgende Orte bis 22.30 Uhr:
- Aachen
- Bielefeld
- Kreis Gütersloh
- Kreis Heinsberg
- Kreis Höxter
- Kreis Lippe
- Kreis Paderborn
- Kreis Viersen
Update vom 14. Juni, 20.10 Uhr: Das Gewitter zieht nach und nach über NRW. Bis 21 Uhr gilt nun eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für den Kreis Paderborn, den Kreis Lippe, den Kreis Gütersloh, den Kreis Herford und den Kreis Minden-Lübbecke. Gewarnt wird nach wie vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel.
DWD gibt Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen heraus
Update vom 14. Juni, 17.45 Uhr: Noch bis 18 Uhr warnt der Deutsche Wetterdienst in einigen Orten und Kreisen in NRW vor starkem Gewitter. Unter anderem gilt die Wetterwarnung der Stufe 2 für Hagen, Essen, dem Kreis Mettmann und Wuppertal. Für einen Großteil von Nordrhein-Westfalen hat der DWD aber eine Vorabinformation Unwetter vor schwerem Gewitter herausgegeben.
Bei einer Vorabinformation handelt es sich noch nicht um eine Warnung, sondern um einen Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Potenzial für Unwetter. „Es bestehen zurzeit noch Unsicherheiten bezüglich der Zugbahn der Gewitter“, heißt es vom DWD. Die Vorabinformation gilt bis Sonntag, 15. Juni, 0 Uhr.
Update vom 14. Juni, 15.55 Uhr: Die offizielle Unwetter-Warnung wegen schwerer Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel für Köln und Umgebung wurde vom Deutschen Wetterdienst bis 16.30 Uhr verlängert. Das trifft ebenfalls auf die Stufe-2-Warnung vor „starkem Gewitter“ zu. Hiervon sind mittlerweile auch unter anderem Teile von Essen und Duisburg betroffen.
„Es drohen Unwetter“: DWD warnt vor Gewittern und Starkregen in NRW
Update vom 14, Juni, 13.57 Uhr: Der DWD hat erste Warnungen für den Süden von NRW veröffentlicht. Eine erste Gewitterzelle zieht über Köln und Umgebung hinweg. Für die Millionenstadt am Rhein gilt bis 15 Uhr eine offizielle Unwetter-Warnung, ebenso wie für Teile der umliegenden Landkreise. Hier droht schweres Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel. Darüber hinaus hat der DWD eine amtliche Warnung der Stufe 2, „starkes Gewitter“, etwa für Mönchengladbach, Wuppertal und den Kreis Düren herausgegeben. Laut Radar zieht die Gewitterzelle nach Norden weiter.
Update vom 14. Juni, 10.34 Uhr: Der DWD hat bereits eine amtliche „Vorabinformation Unwetter“ für Teile von NRW herausgegeben. Das bedeutet, dass in diesen Regionen „gebietsweise unwetterartige Gewitter mit Starkregen bis 40 l/qm“ erwartet werden. Lokal eng begrenzt sei auch extremes Unwetter mit noch heftigerem Starkregen und schweren Sturmböen bis 100 km/h nicht ausgeschlossen. Vereinzelt seien auch orkanartige Böen bis 110 km/h möglich.
Allerdings: „Es bestehen zur Zeit noch Unsicherheiten bezüglich der Zugbahn der Gewitter“, teilt der DWD mit. Daher gibt es zunächst quasi nur eine Vorwarnung. Diese betrifft folgende Gebiete in NRW (Stand 10.38 Uhr):
- Kreis Siegen-Wittgenstein
- Hochsauerlandkreis
- Kreis Olpe
- Märkischer Kreis
- Kreis Paderborn
- Kreis Soest
- Hamm
- Kreis Höxter
- Kreis Minden-Lübbecke
- Kreis Herford
- Bielefeld
- Kreis Gütersloh
- Kreis Warendorf
- Kreis Unna
- Hagen
- Dortmund
- Ennepe-Ruhr-Kreis
- Wuppertal
- Solingen
- Remscheid
- Oberbergischer Kreis
- Leverkusen
- Rheinisch-Bergischer Kreis
- Köln
- Rhein-Erft-Kreis
- Kreis Euskirchen
- Kreis Düren
- Städte-Region Aachen
- Bonn
- Rhein-Sieg-Kreis
Die Gewitter werden ab dem Nachmittag aus Richtung Südwesten erwartet. Im Osten von NRW soll es bis zum Abend noch trocken bleiben.
„Es drohen Unwetter“: Warnung vor Gewittern und Starkregen in NRW
[Erstmeldung] Hamm - Bis zu 34 Grad werden am Samstag, 14. Juni, in NRW erwartet. Damit steht der bisher heißeste Tag des Jahres bevor. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in nahezu allen Regionen in NRW vor Hitze. Doch schon am Nachmittag soll es anfangen, zu brodeln. „Erste starke Gewitter bilden sich“, so Niklas Weise von Wetteronline. „Es drohen Unwetter.“
Die Gewitterzellen ziehen von Frankreich und Belgien kommend über NRW hinweg. So wird es aller Voraussicht nach zunächst den Süden von NRW sowie die Grenzgebiete im Westen treffen. Im Osten ist es laut DWD bis zum Abend meist noch niederschlagsfrei. „Durch die schwülheiße Luft steht den Gewittern am Wochenende generell viel Energie zur Verfügung. Starkregen, Hagel und Sturmböen können demnach auftreten“, erklärt Meteorologe Niklas Weise.
Unwetter-Gefahr in NRW: „Eng begrenzt besteht Überflutungsgefahr“
Der Wetter-Experten vom DWD erwarten Starkregen mit bis zu 25 Litern pro Quadratmetern in kurzer Zeit und einzelne Sturmböen bis 80 km/h. Lokal sei Unwetter möglich, dann seien bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich sowie Hagel und schwere Sturmböen bis 100 km/h. Wo und wann die Unwetter auftreten, ist schwer vorhersagbar. Wen es letztlich wie stark trifft, kann in der Regel erst kurzfristig prognostiziert werden. Ein erster Blick aufs Radar zeigt, dass es wohl vor allem den Südosten, also das Siegerland und das Sauerland, treffen wird (Stand 9.23 Uhr).
Die Nacht zu Sonntag wird ebenfalls unruhig. Laut Wetteronline breiten sich von Südwesten her größere Gewitterkomplexe bis zur Landesmitte aus. „Dabei schüttet es mitunter ordentlich und eng begrenzt besteht Überflutungsgefahr“, so Weise. Laut DWD wird teils mehrstündiger Starkregen in der Nacht erwartet. Lokal sei Starkregen mit Mengen bis 50 Liter pro Quadratmeter in mehreren Stunden möglich, allerdings nur gering wahrscheinlich.
Gewitter mit Starkregen auch am Sonntag erwartet
Auch am Sonntag muss in NRW mit einzelnen Gewittern und Starkregen gerechnet werden. Das ungemütliche Wetter werde sich allerdings zum Mittag hin Richtung Osten verabschieden. Die Gewitter bringen einen ordentlichen Temperatursturz mit sich. Die Höchstwerte liegen am Sonntag nur noch zwischen 21 und 24 Grad, in Hochlagen sind maximal 19 Grad drin. Nach den 34 Grad am Samstag wird dann die Nacht zu Montag vielerorts wohl als ziemlich kühl wahrgenommen: In der Eifel sinken die Temperaturen auf 8 Grad ab.
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