Wetter-Wende in NRW: Auch nachts drohen noch kräftige Gewitter – DWD warnt vor Starkregen und extremen Böen
Alle Autoren
schließen
Lena Seiferlin
Daniel Schinzig
Annika Ketzler
Erneute Wetter-Wende in NRW. Der DWD warnt nur auch vor Gewittern in der Nacht. Es sei mit Starkregen und extremen Böen zusätzlich zu rechnen.
Update vom 28. August, 22.13 Uhr: Jetzt zieht das Wetter doch noch einmal an: Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sind auch in Nordrhein-Westfalen noch in der Nacht teils kräftige Gewitter zu erwarten. Begleitet werden diese von zum Teil starken Böen von bis zu 70 Kilometern pro Stunde.
Auch Sturmböen nicht ausgeschlossen
Außerdem beinhaltet die herausgegebene Warnung vor markantem Wetter örtlichen Starkregen mit 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter, an einigen Orten sogar Hagel. Vereinzelte Sturmböen von 90 Kilometern pro Stunde sind nicht ausgeschlossen.
Im Laufe der Nacht zu Freitag sollen die Gewitter allmählich abklingen und nach Nordosten abziehen.
Update vom 28. August, 18.28 Uhr: Die Wetterlage in NRW hat sich merklich beruhigt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Warnung nur noch für einzelne Teile im Norden des Landes verlängert.
Sie gilt noch für die Kreise:
Borken
Steinfurt (nur ganz im Westen)
Coesfeld (nur ganz im Westen)
Recklinghausen (nur ganz im Westen)
In der Nacht zu Freitag ziehen die Gewitter nach und nach ganz ab.
Update vom 28. August, 16.53 Uhr: Das Gewitterband hat sich weiter nach Nordosten verschoben. Bis 18.15 Uhr gilt die Warnung vor markantem Wetter nun für folgende Regionen:
Kreis Steinfurt (große Teile)
Kreis Warendorf
Kreis Soest
Kreis Paderborn (westliche/südliche Teile)
Kreis Gütersloh (südliche Teile)
Kreis Siegen-Wittgenstein (noch Bereiche im Osten)
Münster
Der Westen des Bundeslandes ist somit nun komplett warnfrei. Die Warnzone zieht sich jetzt vom Münsterland über das östliche Ruhrgebiet bis ins südöstliche NRW.
DWD gibt für mehrere Regionen Warnungen heraus
Update vom 28. August, 16.15 Uhr: Der Gefahrenbereich ist etwas weiter nach Osten gerutscht. Aktuell gilt noch bis etwa 16.45 Uhr eine Wetterwarnung der Stufe 2 aufgrund von starkem Gewitter für folgende Regionen in NRW:
Kreis Steinfurt (Teile, nördlich von Münster)
Kreis Warendorf
Kreis Soest
Kreis Unna (östliche Bereiche)
Märkischer Kreis (weite Teile)
Kreis Olpe
Kreis Siegen-Wittgenstein
Münster (Stadt)
Hamm
Siegen
Update vom 28. August, 15.30 Uhr: Die orangefarbene Fläche auf der Wetterkarte des DWD schiebt sich gerade quer durch das Bundesland. Zu sehen ist ein Streifen von Nordwest nach Südost. Die Warnung der Stufe 2 vor starkem Gewitter gilt bis 15.45 Uhr für folgende Orte:
Essen
Dortmund
Wuppertal
Hagen
Ennepe-Ruhr-Kreis (große Teile)
Märkischer Kreis
Kreis Siegen-Wittgenstein (weite Teile)
Kreis Recklinghausen (nördlicher Bereich)
Kreis Warendorf (südlicher Bereich, Richtung Münsterland)
Kreis Unna
Update vom 28. August, 13.45 Uhr: Der DWD hat für einige Regionen in NRW eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter herausgegeben. Diese gelten aktuell unter anderem für den Kreis Kleve, den Rhein-Erft-Kreis, Kreis Euskirchen, Kreis Düren, den Rhein-Sieg-Kreis, Kreis Wesel, Kreis Viersen und Köln. Aktuell wird bis 14.30 Uhr gewarnt.
Die Meteorologen rechnen mit Gewittern, Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 65 km/h (18 m/s, 35 kn, Bft 8) sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen um 15 l/m² pro Stunde. Wer sich draußen aufhält, sollte aufpassen.
Update vom 28. August, 11 Uhr: Eine aktuelle Warnung vor Gewittern oder Starkregen für NRW hat der DWD nicht herausgegeben. Dennoch rechnen die Wetter-Experten am Donnerstag weiterhin mit Gewittern, lokal mit starken bis stürmischen Böen zwischen 60 und 70 km/h und Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm in kurzer Zeit sowie kleinkörnigem Hagel. Die Höchsttemperaturen sollen bei 22 bis 25 Grad in NRW liegen.
In der Nacht zu Freitag sollen die Gewitter allmählich abklingen und nordostwärts abziehen, heißt es. Auch am Freitag, vor allem in den Abendstunden, seien vor allem im Osten vereinzelte Gewitter möglich. Starkregen sowie stürmische Böen sind dann nicht ausgeschlossen.
Update vom 27. August, 20.15 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Abend vor starken Gewittern – auch in NRW. Der Osten und Nordosten des Bundeslands könnten Gewitter aus dem Südwesten abbekommen.
Erwartet werden örtlich Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 85 Kilometern pro Stunde. Außerdem sagt der DWD Starkregen mit Niederschlagsmengen von bis zu 25 Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit an. Auch Hagel könne es örtlich geben.
Wetter-Wende in NRW: Starkregen und Sturmböen treffen besonders drei Regionen hart
[Erstmeldung vom Mittwoch, 27. August] Hamm – Für viele Menschen ist der Sommer bereits vorbei und die Vorfreude auf den Herbst beginnt. Nach den letzten warmen Tagen mit Freibadwetter um die 30 Grad zum Ferienende soll es erst einmal wieder kühler und grauer in NRW werden.
Laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) soll es bereits ab Nachmittag und Abend des Mittwochs, 27. August, zu Regen und lokalen Gewittern kommen. Grund dafür ist ein Tiefdruckkomplex, der „feuchte und zu Gewitter neigende Luft nach Nordrhein-Westfalen“ bringt, so der DWD. Demnach rechnen die Experten auch noch am Donnerstag gebietsweise mit Gewitter und Starkregen. Auch stürmische Böen seien dann möglich, heißt es.
Nach Freibad-Wetter: Starkregen und Sturmböen drohen in NRW
Auch Meteorologe Niklas Weise von Wetteronline.de gibt eine Einschätzung zum Wetter-Geschehen. Seiner Prognose zufolge ist das Gewitterrisiko in NRW am Mittwoch noch eher gering. Punktuell seien einzelne Schauer und Gewitter möglich, das betreffe laut Weise eher den Osten und Süden. „Richtung Sauerland und Bergischem Land ist das Risiko am höchsten“, erklärt der Experte.
Doch am Donnerstag, 28. August, steigt das Risiko der Experten zufolge noch einmal. Zwar kommt laut Weises Einschätzung zum Teil auch die Sonne heraus und die Temperaturen steigen ein wenig bei Höchsttemperaturen von 24 bis 26 Grad. Doch vom Westen ziehen Gewitter rüber. „Da kann es auch mal Starkregen und stürmische Böen geben“, so Weise. Ein großes Unwetter drohe in NRW allerdings nicht. Laut DWD sind stürmische Böen zwischen 60 und 70 km/h (Bft 7-8), Starkregen mit 15-25 l/qm in kurzer Zeit sowie kleinkörniger Hagel möglich.
Vor allem am Niederrhein, im Ruhrgebiet und im Münsterland sei das Risiko für Gewitter und Starkregen hoch. Aber einzelne Gewitter seien auch in anderen Landesteilen möglich, erklärt der Experte. Die Prognose könne sich allerdings auch noch ändern. In der Nacht zum Freitag rechnet der DWD zunächst noch mit Schauern und einzelnen Gewittern. Danach rechnen Experten mit Auflockerungen und einer Abkühlung auf 15 bis 13 Grad.