Alternativ-Veranstaltung für den Karneval in Köln geplant – Stadt und Karnevalisten arbeiten zusammen
„Im Rahmen einer Dringlichkeitsentscheidung hat die Oberbürgermeisterin zusammen mit einem Ratsmitglied entschieden, weiter mit der Karnevalsgesellschaft „Die Grosse von 1823“ an der Umsetzung einer Veranstaltung in unmittelbarer Nähe zum Zülpicher Viertel an Weiberfastnacht zu arbeiten. Hierzu wurden Mittel in Höhe von 320.000 Euro bewilligt. Die Förderung der geplanten dezentralen Veranstaltung erfolgt nach der Allgemeinen Fördermittelrichtlinie der Stadt Köln“, teilt die Stadt mit. Doch wie soll diese Veranstaltung konkret aussehen?
Pläne für Alternativ-Veranstaltung an Karneval – neues Konzept für die Schaafenstraße?
„Die Karnevalsgesellschaft „Die Grosse von 1823“ plant ganz konkret eine für jeden frei zugängliche, und damit kostenfreie und offene Fläche auf dem Hohenstaufenring zwischen der Schaafenstraße und der Schaevenstraße. Vor dem Hintergrund der wenigen verbleibenden Wochen wurde vereinbart, dass das programmatische Konzept sehr kurzfristig entwickelt wird. Außerdem sollen angrenzende Feierbereiche, wie beispielsweise die Schaafenstraße möglichst nicht beeinträchtigt werden“, heißt es weiter. In der Vergangenheit war gar eine Karnevals-Bühne auf der Schaafenstraße ins Gespräch gebracht worden.
„Umfassendes Sicherheitskonzept“ für Alternativ-Veranstaltung an Karneval notwendig
Fotos vom 11.11. in Köln: So voll war es an der Zülpicher Straße
Um diese Veranstaltung letztlich durchzuführen, sei ein „umfassendes Sicherheitskonzept“ notwendig, „das ebenfalls mit dem bestehenden Sicherheitskonzept der Stadt Köln abgestimmt werden muss. Sobald diese Unterlagen vorliegen, kann eine Prüfung erfolgen. Die Genehmigung der Veranstaltung ist dabei nur bei geeigneten, allen Sicherheitsanforderungen genügenden Unterlagen möglich“, heißt es weiter. Eine Entscheidung über eine mögliche Alternativ-Veranstaltung im Kölner Karneval ist somit noch nicht getroffen, wird jedoch eingehend geprüft.
Neue Pläne für Kölner Karneval: OB Henriette Reker will kommende Wochen „intensiv nutzen“
„Die kommenden Wochen werden intensiv genutzt werden müssen, um eine Veranstaltung in der Kürze der Zeit noch zu realisieren. Klar ist, dass eine Veranstaltung nur nach einer intensiven Prüfung, insbesondere des Sicherheitskonzepts genehmigt werden kann. Dennoch freue ich mich sehr, dass mit der ‚Grossen von 1823‘ eine Karnevalsgesellschaft sich sehr konkret bereiterklärt hat, zusammen mit der Stadt an der Weiterentwicklung zu arbeiten“, sagt Oberbürgermeisterin Henriette Reker. (mo) Fair und unabhängig informiert, was in NRW und Deutschland passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.