VonMarkus Hannekenschließen- Jörn Funkeschließen
In der Innenstadt steht eine neue Straßensperrung samt Umleitung bevor. Betroffen ist der Bereich Ostenwall/Südstraße. Doch es gibt Irritationen.
[Update] Hamm – Schon seit gut einem Monat wird im Kurvenbereich Südstraße/Ostenwall am Bau einer Querungshilfe gearbeitet. Nun weisen im Umfeld Umleitungsschilder auf eine Sperrung „ab 13. Mai, 6.30 Uhr“ hin. Diese Info ist aber überholt, der Vorgang verschiebt sich, wie am Montag bekannt wurde.
Die Querung wird zwischen Universahaus und dem früheren „Jonathan“ entstehen. Eine Fahrspur ist dafür gesperrt, ebenso die Zufahrt zur Südstraße im Bereich der Meile. Seit 15. April wird der Auto- und der Busverkehr mit Hilfe einer Baustellenampel einspurig an der Baustelle vorbeigeführt.
Schilder zeigen Sperrung an, doch die gibt es (noch) nicht
Schon seit mehreren Tagen weisen die genannten Schilder auf eine Sperrung der Kreuzung hin, samt Umleitung über die Widum- und die Heßlerstraße. Dass diese nicht wie angegeben am Montagmorgen griff und die Warnbaken nicht platziert wurden, irritierte viele Verkehrsteilnehmer.
Auf Nachfrage erklärte Stadtsprecher Tom Herberg, dass sich die Asphaltierungsarbeiten von dieser in die kommende Woche verschieben würden, „da die Zufahrt aktuell für das Krankenhaus benötigt wird“. Damit gelte die Einbahnstraßenregelung samt steuernder Ampel vorläufig weiter. Man gehe davon aus, „dass wir in der kommenden Woche asphaltieren und die Mittelinsel aufbringen beziehungsweise anschrauben können“. Im Anschluss erfolgten noch Markierungsarbeiten.
Im Busverkehr dürften die Linien 2, 4, 14 und 41 von einer solchen Sperrung betroffen sein. Stadtwerkesprecher Simon Schliewe zeigte sich auf Nachfrage jedoch überrascht, da dem Verkehrsbetrieb bislang offenbar keine passenden Informationen vorlagen.
Meile von Süden aus wegen Baustelle nicht mehr befahrbar
Dass die Meile von Süden aus derzeit nicht mehr befahrbar ist, dürfte viele Meilenwirte und -gäste freuen. Obwohl dieser Bereich seit Februar 2023 zur Fußgängerzone wurde, waren dort täglich Autos ohne besondere Berechtigung unterwegs. Nun wird eben dort der Einmündungsbereich neu gestaltet, indem Bordstein- und Rinnenführung geändert und die Asphaltdeckschicht erneuert werden.
Etwas weiter im Norden neigen sich die Bauarbeiten auf der Adenauerallee dem Ende zu. Spätestens Mitte Juni soll sie wieder beidseitig zu befahren sein.


