Gewitter in NRW: Warnung vor Unwetter mit Starkregen
VonMarvin K. Hoffmann
schließen
Die heißen Tage in NRW könnten von Unwettern abgelöst werden. Meteorologe Dominik Jung warnt vor regionalen Gewittern, auch Warn-App Nina hat bereits ausgelöst.
Hamm – Die heißen Tage in Nordrhein-Westfalen halten auch zum Septemberbeginn an. Schon bald aber kommt der krasse Wechsel. „Wir erwarten ab dem Nachmittag in NRW regional Gewitter. Dabei kann es zu Starkregen, Hagel und Sturmböen kommen“, erklärt Meteorologe Dominik Jung von wetter.net gegenüber wa.de mit Blick auf Montag, 2. September. Der Wetter-Experte rechnet auch mit einem krassen Temperaturumschwung.
Gewitter folgen auf Hitze in NRW: „Kann zu Starkregen, Hagel und Sturmböen kommen“
Zunächst aber ist zu Wochenbeginn in Nordrhein-Westfalen mit Unwettern zu rechnen. Laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) breiten sich Schauer und Gewitter ab dem späten Vormittag zunächst im Südwesten, im Tagesverlauf auch nach Nordosten aus. Dabei sind Sturmböen sowie Starkregen und lokal Unwetter mit 40 Litern und mehr pro Quadratmeter wahrscheinlich. Tagsüber erreichen die Temperaturen 27 bis 30 Grad. Erst in der Nacht erwarten die Meteorologen, dass sich die Gewitter langsam abschwächen. Die Werte sinken auf 14 bis 19 Grad. Nicht überall muss es aber knallen.
„Die Gewitter treffen nicht alle, sie treten nur regional auf“, meint Meteorologe Jung. Das würde an einer Kaltfront liegen, die NRW aus Westen – also auch den Niederlanden – erreicht. „Zusammen mit der schwülwarmen Luftmasse kann das ordentlich knallen. Dabei ist es schwülwarm. Morgen recht ähnlich. Schwülwarm, Sonne und später einige Gewitter“, erklärt der Wetter-Fachmann. Am Montag gab es zwischenzeitlich örtliche Warnungen vom DWD vor starken Gewittern.
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW
Warm und nass könnte es auch am Dienstag, 3. September, werden. Die Temperaturen steigen voraussichtlich auf 26 bis 29 Grad, wie der DWD mitteilte. Vor allem östlich des Rheins sind Schauer, nachmittags auch Gewitter mit Starkregen wahrscheinlich. Nachts werden laut der Prognose ebenfalls Gewitter und Regen erwartet, bei Tiefstwerten zwischen 12 und 17 Grad. Dabei ist mehrstündiger Starkregen möglich. Am Mittwoch ist laut Vorhersage erneut mit Regen und Gewittern, lokal sogar mit Starkregen zu rechnen, bei Temperaturen von 22 bis 25 Grad.
Dann aber dürfte die Hitze in Nordrhein-Westfalen, die sicherlich auch eine Folge des Klimawandels ist, zunächst einmal überstanden sein. „Ab Mittwoch wird es dann kühler“, bestätigt Wetter-Experte Jung.