- VonAlexander Langeschließen
Die Domschänke ist aufgrund des Personalmangels schon länger geschlossen, jetzt hat es auch das Sudhaus der Warsteiner Brauerei getroffen. Wie es um Plückers Hoff steht.
Warstein - Vor weniger als vier Wochen verkündete die Warsteiner, dass sie auf der Suche nach Betreibern für Sudhaus und Domschänke sowie einem Pächter für Plückers Hoff sei. Am liebsten, so schilderte die Brauerei, sei es ein Betreiber, der Domschänke und Sudhaus gleichzeitig übernehme.
Auch das Sudhaus der Warsteiner Brauerei ist jetzt geschlossen
Die Domschänke, das Stammhaus, mit dem die Warsteiner Brauerei stets wirbt, ist schon länger geschlossen. Das Sudhaus war, als die Brauerei die Betreiber-Suche verkündete, noch an fünf Tagen pro Woche geöffnet. Doch inzwischen ist dem auch nicht mehr so. Sowohl auf der Homepage der Gaststätte als auch in der gläsernen Eingangstür erfahren potenzielle Gäste, dass das Sudhaus geschlossen ist. Ohne weitere Begründung, lediglich mit dem Hinweis, dass dies seit dem 12. Oktober der Fall ist. „Danke für Ihr Verständnis“, steht darunter im Türschild.
Auf Nachfrage erklärt Brauerei-Pressesprecherin Laura Heinzelmann, dass die Sudhaus-Schließung den gleichen Grund habe wie die schon länger andauernde der Domschänke: „Das Sudhaus muss aufgrund von Personalmangel leider bis auf Weiteres geschlossen bleiben.“ Auch den Kegelclubs musste abgesagt werden.
Das Sudhaus muss aufgrund von Personalmangel leider bis auf Weiteres geschlossen bleiben.
Plückers Hoff habe aber weiterhin geöffnet, schildert Heinzelmann. Und zwar von mittwochs bis samstags ab 15 Uhr sowie am Sonntag ab 12 Uhr. Ab 1. November gelten bei Plückers Hoff aber die Winteröffnungszeiten, dann bleibt das Ausflugslokal zusätzlich mittwochs geschlossen.
Bereits Ende September, im Rahmen der Betreibersuche für Sudhaus, Domschänke und Plückers Hoff, erläuterte Heinzelmann, dass diese Schritte nicht in direktem Zusammenhang mit den Unternehmensberatern stünden, die derzeit im Haus der Warsteiner Brauerei arbeiten.