Verkehrsinfarkt droht

Super-GAU für das Lennetal: B236-Brücke in Nachrodt komplett gesperrt

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Die Sperrung wird mit dicken Beton-Lego-Steinen errichtet.
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  • Jona Wiechowski
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Super-GAU in Sachen Verkehr für das gesamte Lennetal. Die seit Jahren marode B236-Brücke in Nachrodt wird mit sofortiger Wirkung für sämtlichen Verkehr gesperrt.

[Update 20.00 Uhr] Die vollständige Berichterstattung: https://www.come-on.de/lennetal/nachrodt-wiblingwerde/schlimmstes-denkbares-szenario-wird-wahr-92798940.html

[Update 19.30 Uhr] Das Technische Hilfswerk möchte am Samstagvormittag damit beginnen, einen Behelfsfußweg im flacheren Gewässer der Dümplerleie zu bauen. Denkbar ist eine Pontonbrücke, die Schulkindern überhaupt den Schulbesuch ermöglichen kann. Auch andere Nachrodter Bürger werden das Behelfsbauwerk mit Freude annehmen, sofern Strömung und Wasserstand seine Errichtung zulassen.

[Update 17.01 Uhr] Die Brücke ist inzwischen auch für Fußhänger nicht mehr passierbar. Dicke Lego-Betonsteine verhindern den Durchweg.

[Update 16.43 Uhr] Vor Ort gibt es aktuell grobe Überlegungen, eine Fußgängerlösung über die Lenne mit dem THW einzurichten. Genauere Details gibt es bisher nicht.

Sperrung der Lennebrücke in Nachrodt

Seit Freitagnachmittag geht nichts mehr auf der Bundesstraße 236 in Nachrodt-Wiblingwerde. Wegen schwerwiegender Schäden musste die Lennebrücke für den kompletten Verkehr gesperrt werden. Verkehrstechnisch bedeutet dies einen Super-GAU für das gesamte Lennetal.
Seit Freitagnachmittag geht nichts mehr auf der Bundesstraße 236 in Nachrodt-Wiblingwerde. Wegen schwerwiegender Schäden musste die Lennebrücke für den kompletten Verkehr gesperrt werden. Verkehrstechnisch bedeutet dies einen Super-GAU für das gesamte Lennetal.  © Hornemann, Ina
Seit Freitagnachmittag geht nichts mehr auf der Bundesstraße 236 in Nachrodt-Wiblingwerde. Wegen schwerwiegender Schäden musste die Lennebrücke für den kompletten Verkehr gesperrt werden. Verkehrstechnisch bedeutet dies einen Super-GAU für das gesamte Lennetal.
Seit Freitagnachmittag geht nichts mehr auf der Bundesstraße 236 in Nachrodt-Wiblingwerde. Wegen schwerwiegender Schäden musste die Lennebrücke für den kompletten Verkehr gesperrt werden. Verkehrstechnisch bedeutet dies einen Super-GAU für das gesamte Lennetal.  © Hornemann, Ina
Seit Freitagnachmittag geht nichts mehr auf der Bundesstraße 236 in Nachrodt-Wiblingwerde. Wegen schwerwiegender Schäden musste die Lennebrücke für den kompletten Verkehr gesperrt werden. Verkehrstechnisch bedeutet dies einen Super-GAU für das gesamte Lennetal.
Seit Freitagnachmittag geht nichts mehr auf der Bundesstraße 236 in Nachrodt-Wiblingwerde. Wegen schwerwiegender Schäden musste die Lennebrücke für den kompletten Verkehr gesperrt werden. Verkehrstechnisch bedeutet dies einen Super-GAU für das gesamte Lennetal.  © Hornemann, Ina
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Seit Freitagnachmittag geht nichts mehr auf der Bundesstraße 236 in Nachrodt-Wiblingwerde. Wegen schwerwiegender Schäden musste die Lennebrücke für den kompletten Verkehr gesperrt werden. Verkehrstechnisch bedeutet dies einen Super-GAU für das gesamte Lennetal.  © Hornemann, Ina
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[Update 16.17 Uhr] „Schon wieder eine Hiobsbotschaft in Bezug auf unsere Infrastruktur im Märkischen Kreis“, sagt Landrat Marco Voge (CDU). Weiter erklärt er: „Das Maß ist voll, wir brauchen Unterstützung durch Land und Bund.“ Dazu gehörten auch effektivere Verfahren, weniger Bürokratie und schnelleres Bauen. So könne es nicht weitergehen und die Menschen verlierten das Vertrauen. Seit Jahren seien die Probleme vielerorts bekannt und es passiere zu wenig. „Deshalb fordere ich nun einen Infrastruktur-Gipfel für den Märkischen Kreis.“ Es brauche klare Prioritäten, damit unsere Brücken und Straßen wieder in einen tragbaren Zustand versetzt werden könnten. Gefordert seien die Autobahn GmbH und der Bund, Straßen.NRW und das Land, aber besonders auch die Deutsche Bahn mit der Situation rund um die B54 in Altena und die Volmetalbahn. „Ein weiterer neuralgischer Punkt ist nun ausgefallen. Wir brauchen einen Plan, damit die Mobilität im Märkischen Kreis und der Region wieder gewährleistet werden kann. Gleichzeitig müssen endlich positive Signale gesetzt werden. Katastrophen-Nachrichten sind wir satt, ich möchte nach vorne schauen.“

[Update 16.11 Uhr] Die Brücke ist gesperrt. Ab jetzt gibt es kein Durchkommen mehr. Autos müssen wenden - und lange Umwege in Kauf nehmen.

[Update 16.01 Uhr] SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Geruschkat „Die sofortige Vollsperrung der Lennebrücke in Nachrodt-Wiblingwerde ist eine weitere Hiobsbotschaft für die Unternehmen und Menschen im Märkischen Südwestfalen. Wir brauchen dringend einen Termin vor Ort, um gemeinsam Lösungen zu finden, wie die Belastung für alle Betroffenen so gering wie möglich gehalten werden kann.“ Viele Unternehmerinnen und Unternehmer hätten sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Brückensperrung an die SIHK gewandt und ihre Sorge einer langanhaltenden Sperrung geäußert. Die von Straßen NRW eingerichteten Umleitungsstrecken belasteten die Wirtschaft und die Bevölkerung über alle Maßen.

[Update 14.44 Uhr] Der Nachrodt-Wiblingwerder Bauunternehmer Siggi Müller ist aktuell auf der Brücke und vermisst für die Sperrung. Mit dicken „Lego-Steinen“ wird er die Brücke dann sperren.

[Update 14.40 Uhr] Thomas Schmitz, Ortsvorsteher in Evingsen, macht sich wegen der Sperrung der Brücke Sorgen um die Verkehrssicherheit in seinem Dorf, denn die Umleitungsstrecke führt mitten durch Evingsen. Schmitz ist es ein Anliegen, sichere  Verkehrsquerungen für Schülerinnen und Schüler und ältere Mitmenschen zu garantieren. Er steht deshalb in Kontakt mit Straßen.NRW, den heimischen Landtagsabgeordneten und der Stadt Altena. 

[Update 14.23 Uhr] Noch fließt der Verkehr. Die Sperrung ist noch nicht erfolgt. Die Kinder des Offenen Ganztags sind inzwischen nachhause geschickt worden.

[Update 14.12 Uhr] „Genauso wie die Bürgerinnen und Bürger sind die betroffenen Unternehmen rund um die Brückensperrung fassungslos“, schreibt der Märkische Arbeitgeberverband (MAV). „Wir als Verband ebenso. Zumal wir schon frühzeitig auf das Problem hingewiesen hatten.“ Bereits die Sperrung der A45 habe die Logistik erheblich erschwert und deutlich verteuert. „Und nun das. Bereiche des Lennetals sind praktisch vom Verkehr abgeschnitten“, heißt es. „Das geht an die Substanz der Betriebe. Kein Transport, kein Absatz. Wir erleben das schlimmste denkbare Szenario.“ Problemlösungen könnten jetzt gar nicht schnell genug erfolgen. Außerdem zeige sich einmal mehr, dass niemand das Problem der maroden Verkehrswege mehr ganzheitlich im Griff habe. „Was für ein Desaster für den Mittelstand, für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Region.“

[Update 14.10 Uhr] Zu spüren bekommen auch Zugreisende die Sperrung. „Mit Beginn der Sperrung stellt die MVG die Busverbindungen zwischen Iserlohn-Letmathe und Altena ein“, teilt die Märkische Verkehrsgesellschaft mit. Kunden in und aus Richtung Lüdenscheid sollen bitte den Zugverkehr über Altena Bahnhof mit Umstieg in die Busse am Markaner ZOB (Fußweg) oder über Werdohl Bahnhof mit Umstieg in die Busse der Linie S2 und Linie 61 nutzen. „Kunden orientieren sich bitte über die Elektronische Fahrplanauskunft (MVG-Ticket App), die gestrichenen Fahrten sind dort gelöscht“, heißt es weiterhin. Weitere ergänzende Infos kündigt die MVG für Montag, 29. Januar, an.

[Update 14.06 Uhr] „Ich weiß nicht, was uns erwartet“, sagt Dr. Bodo Reinke gegenüber unserer Redaktion, Geschäftsführer der Walzwerke Einsal. Einerseits seien natürlich die Mitarbeiter betroffen, aber auch der für das Unternehmen mindestens genauso wichtige Werksverkehr, der nun erheblich eingeschränkt sei. Die nun ausgewiesenen Ausweichstrecken seien kaum für Lkw ausgelegt, so Reinke, der befürchtet, dass es nur eine Frage der Zeit sei, wann hier das letzte Nadelöhr geschlossen werde und die Region komplett lahm liege.

Reinke könne nicht verstehen, dass es, wenn irgendwo Not sei, nicht möglich sei, schnelle, pragmatische Lösungen zu finden. Seit zehn Jahren sei das Problem bekannt. Jetzt sei die Zeit, dass die Politik beweisen müsse, dass doch noch schnelle Handlungsfähigkeit besteht

[Update 13.55 Uhr] „Sehendes Auge ins Unglück“, fasst Bürgermeisterin Birgit Tupat am Freitagnachmittag ihre ersten Gedanken zusammen. „Mir fehlt jegliches Verständnis für die Planung und das Vorgehen.“ Auch sie habe nur eine Stunde vor Veröffentlichung der Pressemitteilung von der Vollsperrung erfahren. Dass erst am Donnerstag, wie es in der Mitteilung heißt, so erhebliche Schäden festgestellt worden sind, dass die Brücke sofort komplett gesperrt werden müsse, könne sie sich nur schwer vorstellen – vor allem mit Blick auf seit Oktober laufenden Reparaturarbeiten.

Tupat habe in den vergangenen Jahren immer gefragt, ob es einen Plan B für den jetzt eingetretenen Super-GAU gibt. Den gebe es nicht, habe es stets vom Landesbetrieb geheißen. Für den Neubau der Brücke brauche es ein aufwändiges Planfeststellungsverfahren. Jetzt ist die Befürchtung wahr geworden: „Wir haben zwei voneinander abgeschnittene Ortsteile.“

Wie es weitergeht, war am frühen Freitagnachmittag noch überhaupt nicht absehbar. „Was ist mit der Industrie? Das ganze Lennetal ist betroffen“, so Tupat, die sofort die Industrie nannte, die spätestens seit der Sperrung der A45-Rahmedetalbrücke bei Lüdenscheid in 2021 und der Lkw-Sperrung der B236-Brücke in Altena und den damit verbundenen, langen Umwegen massivst betroffen sind. Auch die Mitarbeiter des Amtshauses sind natürlich betroffen. Wer beispielsweise in Wiblingwerde wohnt, kommt bis zur Brücke – und nicht weiter.

Das Einzige, was bis jetzt geklärt ist: Rettungsdienst und Feuerwehr werden bis zur Brücke über Iserlohn sichergestellt. Denn: Auch diese Fahrzeuge dürfen die Brücke - von jetzt auf gleich - nicht mehr überqueren.

Auch Werdohls Bürgermeister Andreas Späinghaus (SPD) äußerte gegenüber der Redaktion sein Unverständnis. Die Bürgermeister-Kolleginnen und -Kollegen müssten Birgit Tupat jetzt beistehen. „Die Lennetal-Kommunen müssen in Düsseldorf mal auf den Tisch hauen.“

Die marode Lennebrücke in Nachrodt ist ab sofort für sämtlichen Verkehr gesperrt.

[Update 13.33 Uhr] Straßen.NRW-Sprecher Andreas Berg sagte auf Nachfrage, dass das Verkehrsministerium, der Landrat und sämtliche Bürgermeister im Laufe des Vormittags über die Vollsperrung unterrichtet worden seien. Die Baufirma, die schon seit Wochen mit der Sanierung der Pfeiler beschäftigt ist, hatte die Schäden bemerkt. Die geplante Notinstandsetzung könne in Abhängigkeit vom Wasserstand der Lenne und der Wassertemperatur Anfang nächster Woche beginnen. Es bestehe Hoffnung, dass das Verfestigen des Pfeilers in einer Notreparatur vielleicht innerhalb einer Woche gelingen könne. Die Schäden an der Brücke seien derart massiv, so Berg, dass weder Fußgänger noch Radfahrer über die Brücke fahren dürften. Die Brücke werde mit Betonlegosteinen des Nachrodter Unternehmens Müller abgesperrt.

Diese Nachricht ist ein absoluter Schock für viele Verkehrsteilnehmer im Märkischen Kreis. Die seit Jahren marode B236-BRücke in Nachrodt-Wiblingwerde wird mit sofortiger Wirkung für sämtlichen Verkehr gesperrt. Das teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW am Freitagmittag mit.

Damit ist eingetreten, was vielen Menschen im Lennetal schon länger als Super-GAU bezeichnet hatten. Mit der Sperrung der A45 bei Lüdenscheid und der B236-Brücke auf der Bahnhofstraße in Altena für den Schwerlastverkehr sind Bereiche des Lennetals nun praktisch von der Außenwelt komplett abgeschnitten. Besonders hart trifft die Sperrung natürlich die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde selbst, die durch diese Vollsperrung faktisch in zwei Teile gespalten wird.

Neue Schäden entdeckt

Der Grund für die sofortige Vollsperrung sind laut Straßen.NRW neue Schäden im Fundament- und Pfeilerbereich der Brücke. „Die Brücke über die Lenne im Zuge der B236 in Nachrodt-Wiblingwerde muss aus Verkehrssicherheitsgründen deshalb sofort voll sperren. Die Sperrung gilt für alle Verkehrsteilnehmenden“, heißt es in der Mitteilung.

Während der bereits laufenden Instandsetzungsmaßnahmen an der Lennebrücke seien am Donnerstag „standsicherheitsrelevante Schäden am Pfeiler und im Fundamentbereich“ festgestellt worden. Aufgrund des neuen und akuten Schadenbildes sei eine sofortige Vollsperrung des Brückenbauwerks unausweichlich. Die Vollsperrung soll im Laufe des Freitags eingerichtet werden.

Notinstandsetzung soll „kurzfristig beginnen“

Die Notinstandsetzung der neu aufgetretenen Schäden solle kurzfristig, in Abhängigkeit des Wasserstandes und der Temperatur der Lenne, beginnen.

Die Umleitung des gesamten Verkehrs erfolgt in beiden Fahrtrichtungen über die bereits eingerichtete Umleitungsstrecke für den Schwerlastverkehr der abgelasteten Brücke in Altena. Sie führt von Altena über die L698 (Fritz-Berg-Brücke/Bachstraße/Nettestraße/Westiger Str.), die L683 (Ihmerterstr.), die L888 (Westendorferstraße), dann über die L648 (Kesberner Str./In der Läger/Obere Mühle), über „An der Schlacht“ und den Kurt-Schumacher-Ring zur L743 (Hans-Böckler-Str.), die L648 (Dortmunder Str.), die K17 (Hellweg/Im Hütten), die L743 (Untergrüner Str.) bis zur B236.

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