Baustelle

Suttroper Kreisstraße ab Montag, 29. April, wieder Baustelle

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Thomas Jäschke vom Fachbereich Straßen und Erwin Koch (rechts), Vorsitzender des Ausschusses für Bauen und Digitales, zeigten den interessierten Suttroper Anliegern die Pläne zur Baustelle und den Querungshilfen.
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Ab dem 29. April wird die Baustelle für den zweiten Bauabschnitt auf der Kreisstraße eingerichtet. Am Freitag informierten sich Anlieger. Auch die Kollision zwischen Schützenfest und Baustelle wurde zum Thema.

Suttrop – Die kurze Baustellenpause in Suttrop wird in der kommenden Woche wieder Geschichte sein. Nachdem der erste Bauabschnitt der Kreisstraße bis zur Einmündung „Unterm Steinrücken“ abgeschlossen wurde und für wenige Woche „freie Fahrt“ in beide Richtungen möglich war, wird zum Wochenstart die Baustelle für den zweiten Sanierungsabschnitt eingerichtet, erklärte Florian Eggelnpöhler von den Stadtwerken am Freitagmittag. Gemeinsam mit Thomas Jäschke vom Fachbereich Straßen sowie Erwin Koch, Vorsitzender des Aussschusses für Bauen und Digitales, erklärte er den Anliegern des zweiten Bauabschnittes die nächsten Maßnahmen.

Die Anlieger interessierten sich vor allem dafür, dass auch weiterhin eine Zufahrt zu den Grundstücken möglich ist und auf welcher Seite der Kreisstraße die Leitungen erneuert werden – in Fahrtrichtung Rüthen ist es die linke Seite, erklärte Eggelnpöhler. „Wir schaffen etwa 100 Meter reine Rohrleitung pro Woche“, rechnete er die zeitliche Maßnahme vor, hinzukämen dann aber noch die weiteren Arbeiten an den Leitungen selber.

Zweite Baustellenabschnitt fast doppelt so lang wie der erste Abschnitt

Der zweite Baustellenabschnitt, der wiederum in mehrere Segmente aufgeteilt wird, ist mit 983 Metern fast doppelt so lang wie der erste nun abgeschlossene Abschnitt. „Spannend“ – Erwin Koch sprach am Freitagmittag vom „Epizentrum“ – wird es, sobald die Baustelle den Kreuzungsbereich Soestweg erreicht. Denn auch der Soestweg selber wird gemeinsam mit der Straße „Am Appenberg“ zur Baustelle, wo auch Kanalarbeiten nötig werden.

Vieles werde beim zweiten Abschnitt so gehandhabt, wie es auch beim ersten Abschnitt passierte. „Die Ampelregelung ist sehr gut gelaufen“, war Koch zufrieden und erhielt Unterstützung durch einhelliges Nicken der Anlieger. Die gesamte Maßnahme, so Thomas Jäschke, werde gerade für den Tiefbau weiter in Richtung Ortsmitte „schwierig“, weil es dort auch deutlich enger werde. Während die Leitungsmaßnahmen bestmöglich bis September abgeschlossen sein sollen, so Eggelnpöhler. soll Abschluss der kompletten Baustelle bis zum Ortsausgang in Richtung Kattensiepen Ende 2024 sein – dann auch mit neuer Fahrbahndecke, die erst nach allen Baustellenabschnitten zum Schluss erfolgt – inklusive zweier Querungshilfen im Bereich Hahnewall und auf Höhe des Restaurants „Hazal“. Koch machte erneut deutlich, dass die jetzige Fahrbahndecke nicht die endgültige sei.

Baustelle kollidiert mit Schützenfest

Dass die Baustelle mit dem Suttroper Schützenfest kollidiere – 9. bis 11. Mai – sei bekannt. Jürgen Berle, aktiver Schütze, seit vielen Jahren im Schießsport aktiv, fragte scherzhaft: „Müssen wir uns dann beim Umzug auch an die Ampelphasen der Baustelle halten?“ Da aber auch das Elternhaus des amtierenden Königs Günther Risse junior direkt am zweiten Baustellenabschnitt liegt, wies Koch noch einmal daraufhin, „dass hier dann aber kein Bagger oder ähnliches vor der Haustür stehen sollte“. Man werde sich kümmern, so Eggelnpöhler.

Derzeit laufen mehrere Baustellen im Warsteiner Stadtgebiet beziehungsweise sind in Planung. Aktuell ist die nördliche Hauptstraße halbseitig gesperrt, sie wird in den kommenden Jahren komplett saniert. Auch an der Rangekreuzung in Warstein werden die Bagger anrücken.

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