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Unikate statt Normalo-Sneaker: „Limited Kickz“ bezieht Showroom im Allee-Center

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Limited Kickz: Kristina Klinger und Kevin Kocaalan kreieren Sneaker.
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  • Frank Osiewacz
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Am Donnerstag eröffnet im Allee-Center Hamm der mutmaßlich erste „Custom Sneaker Showroom“. Es könnte eine Deutschlandpremiere sein; das glaubt zumindest Center-Manager Markus Haas.

Hamm – Hinter dem Custom Sneaker Showroom“ steckt das 2020 gegründete Start-Up „Limited Kickz“. Das Unternehmen vertreibt bisher von Hamm-Bockum-Hövel aus per Online-Shop seine selbst gestalteten Sneaker-Unikate.

Zu finden sind die Produkte von Kevin Kocaalan und Kristina Klinger auf ihrer Homepage limitedkickz.de. Dort wimmelt es von künstlerisch gestalteten Sneakern diverser Hersteller, die durch Sticker, Farbe und andere Elemente und die kreativen Handgriffe der Hammer vom Serienartikel zum Unikat geworden sind. Nun erfüllt sich der länger gehegte Traum vom Showroom für die jungen Gründer.

Ab Donnerstag können ihre Arbeiten in einem zentralen Erdgeschoss-Ladenlokal angesehen werden. Ein Showroom dient beispielsweise in der Modebranche dazu, neue Kollektionen zu präsentieren. Er ist kein klassischer Verkaufsraum.

„Limited Kickz“ neu im Allee-Center: Manager begeistert

Möglich wird das, weil Center-Manager Markus Haas auf die kreativen Köpfe und ihre Geschäftsidee aufmerksam wurde. „Ich war so begeistert von der Idee, dass ich kurzerhand zum Hörer griff, wir einen Termin vereinbarten und überlegten: Wie verknüpfen wir dieses Online-Produkt mit dem stationären Einzelhandel?“, sagt Haas.

Nach einer kleinen Promo-Aktion im April seien die Pläne für einen Showroom konkretisiert worden. Es soll der wohl deutschlandweit erste „Custom Sneaker Showroom“ sein. „Nach Recherchen gehen wir davon aus, dass wir hier eine Premiere feiern dürfen“, zeigt sich der Center Manager erfreut.

„Limited Kickz“ neu im Allee-Center: Wird Showroom Shop?

Kunden können dann entweder ihre gut erhaltenen weißen Sneaker wahlweise während der Beratungszeiten abgeben, reinigen und nach ihren Wünschen veredeln lassen oder neue Sneaker in die Hände des kreativen Gründerteams geben, um das Design verändern zu lassen. So wird aus einem schlichten „Normalo-Sneaker“ ein individuelles Einzelstück. Zum Ausdruck der eigenen Persönlichkeit ist vom Lieblingsstoff bis zu handgemalten Bildern oder aufgedruckten Stickern fast alles möglich.

„Das ist ein Projekt, das allen Beteiligten riesig Freude macht“, sagt Haas und kündigt an: „Wir werden nichts unversucht lassen, mittelfristig aus dem Showroom einen Shop zu konzipieren, der langfristig am Standort verbleiben kann, um den Online- und den stationären Handel erfolgreich miteinander zu verbinden.“

Ursprünglich hatte das Duo einmal an Berlin als Standort gedacht, nun ist es erstmal ihre Heimatstadt geworden. Dass ein Showroom Wirkung zeigt, glaubte Klinger schon immer: „Die Wirkung ist eine ganz andere, wenn man die Schuhe sehen kann“, sagte sie im Gespräch mit unserer Zeitung.

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