Nach Ende der Anmeldephase

Zwei Gesamtschulen lehnen Kinder ab, eine hat noch freie Plätze

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An der Arnold-Freymuth-Gesamtschule, die derzeit erweitert wird, gibt es einen regen Zulauf. Stand jetzt müssen acht Kinder abgelehnt werden. Das muss auch die Sophie-Scholl-Schule.
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In Hamm erhält jeder Viertklässler einen Platz an einer Gesamtschule. Doch der Schulplatz der Wahl bleibt für einige unerreichbar.

Hamm – Jeder Hammer Viertklässler, der im neuen Schuljahr auf eine Gesamtschule wechseln möchte, wird dazu auch die Gelegenheit bekommen. Allerdings wird nicht jeder an seiner Wunschschule unterkommen. Denn während es an der Friedensschule in Hamm-Mitte noch Kapazitäten gibt (31 Plätze), werden die Sophie-Scholl-Gesamtschule in Bockum-Hövel und die Arnold-Freymuth-Schule in Herringen nach derzeitigem Stand 17 beziehungsweise 8 Kinder ablehnen müssen. Denn hier sind auch noch 3 Plätze für Kinder mit Unterstützungsbedarf freizuhalten. Das ist das Ergebnis der Anmeldephase.

Insgesamt wurden an den drei Hammer Gesamtschulen 423 Kinder angemeldet – bei einer Aufnahmekapazität von 432. Das bedeutet: Wenn alle in Herringen und Bockum-Hövel abgelehnten Kinder zur Friedensschule wechseln, würden dort noch immer 9 Plätze frei bleiben. Und das spricht klar gegen eine vierte Gesamtschule, wie sie Pro Hamm und Die Linke wiederholt gefordert hatten.

Anmeldungen an Gesamtschulen: Zweimal sechs-, einmal vierzügig

Das größte Plus (25) verzeichnete im Vergleich zu 2023/24 die vierzügige Arnold-Freymuth-Schule. Insgesamt wurden dort 115 Kinder angemeldet. An der sechszügigen Friedensschule waren es 131 (minus 7), an der ebenfalls sechszügigen Sophie-Scholl-Schule 177 (minus 9). Die Aufnahmekapazität an beiden Schulen liegt bei 162, in Herringen bei 108.

Neben der Tatsache, dass sich die Bockum-Höveler Gesamtschule Kinder ablehnen muss, gibt es dort seit einer Woche noch ein weiteres Problem.

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