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Annika Ketzler
Svenja Jesse- Daniel Schinzig
Hannah Decke
Das Unwetter richtete am Samstag in vielen Teilen von NRW deutliche Schäden an. Bei einer Veranstaltung im Freien gab es Verletzte.
Update vom 1. Juni, 12.30 Uhr: In Hückelhoven im Kreis Heinsberg räumte die Feuerwehr am Samstag wegen des Unwetters eine Veranstaltung unter freiem Himmel mit rund 5000 Besuchern. Elf Menschen wurden dort durch Hagel leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte.
Die amtliche Warnung vor starkem Gewitter des Deutschen Wetterdienstes wurde für die Kreise und Städte in Nordrhein-Westfalen um 12.30 Uhr aufgehoben.
Update vom 1. Juni, 10 Uhr: Die amtliche Warnung vor starkem Gewitter des DWD wurde für einige Kreise bis 12.30 Uhr verlängert. Es besteht eine Gefahr durch umherfliegende leichte Gegenstände, vereinzelte, rasche Überflutungen von Straßen und Unterführungen sowie Aquaplaning. Ein Aufenthalt im Freien sollte vermieden werden.
Update vom 1. Juni, 7.15 Uhr: Die starken Gewitter in Nordrhein-Westfalen setzen auch den Bewohnern von Krefeld zu. „Wir haben Land unter“, erklärte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse Agentur. Es habe zahlreiche Notrufe wegen überfluteter Keller, blockierter Straßen und umgestürzter Bäume gegeben. Zwar wurden zunächst keine Verletzten gemeldet, dennoch waren Feuerwehr und Polizei stark gefordert und mussten zahlreiche Notrufe abarbeiten, wie die Sprecherin mitteilte.
Im Süden Nordrhein-Westfalens führte heftiger Starkregen am Samstag zu überfluteten Kellern und Straßen. In Erftstadt stand das Wasser laut Polizei etwa einen halben Meter hoch, und viele Keller liefen voll. Der gesamte Ort mit etwa 50.000 Einwohnern war zeitweise ohne Strom, bis das Problem behoben werden konnte.
Unwetter in NRW: DWD gibt Warnung für Sonntag heraus
Der Deutsche Wetterdienst warnt auch am Sonntagmorgen, 1. Juni, in einigen Teilen von NRW vor starkem Gewitter. „Es treten Gewitter auf. Dabei gibt es Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h (17 m/s, 33 kn, Bft 7)“, so die Experten. Betroffen sind vor allem die östlichen als auch einige südliche und westliche Kreise und Städte in NRW. Die Warnung gilt laut jetzigem Stand bis 9 Uhr.
Laut der Meteorologen sollen die letzten Schauer und Gewitter am Mittag langsam abziehen. Voraussichtlich am Nachmittag und Abend bilden sich in einigen Teilen jedoch erneut einzelne starke Gewitter mit Starkregen, Hagel und stürmischen Böen.
Schwere Gewitter und heftiger Starkregen sorgen in Teilen von NRW für Verwüstung
Update vom 31. Mai, 20:13 Uhr: Unwetter mit heftigem Starkregen und Hagel haben in Teilen von NRW für Verwüstung gesorgt. Besonders im Süden von Nordrhein-Westfalen waren die Auswirkungen des Unwetters spürbar.
Starkregen und Hagel in NRW: Mehrere Einsätze der Feuerwehr
Im Kreis Euskirchen und dem Rhein-Erft-Kreis hat der Starkregen zu überschwemmten Straßen und vollgelaufenen Kellern geführt. Verletzt wurde jedoch niemand, wie die zuständigen Behörden der Deutschen Presse Agentur (dpa) berichteten. In Erftstadt habe es an rund 100 Gebäuden Einsätze gegeben, sagte ein Feuerwehrsprecher der dpa. Im Kreis Euskirchen sprach die Polizei von vergleichsweise wenig Einsätzen: In einigen Straßen und Kellern stehe ein bisschen Wasser, heißt es.
Am Abend wurden die amtlichen Unwetterwarnungen des deutschen Wetterdienstes aufgehoben. In der Nacht zu Sonntag sollen jedoch erneut Unwetter aufkommen. Dabei sei erneut mehrstündiger Starkregen mit 30, örtlich auch unwetterartigen 40 Litern pro Quadratmetern in drei bis sechs Stunden möglich.
Update vom 31. Mai, 17.48 Uhr: Die amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel für weite Teile des Märkischen Kreises, Sauerlands und die Region zwischen den Kreisen Euskirchen und dem Rheinisch-Bergischen-Kreis wurde bis 19 Uhr verlängert. Gewarnt wird nun auch für den Kreis Soest. Für folgende Städte und Gemeinden gibt es zudem eine amtliche Warnung vor Starkregen:
Update vom 31. Mai, 16.39 Uhr: Die amtliche Unwetterwarnung wurde auf weitere Teile Nordrhein-Westfalens ausgeweitet. Warn-App Nina hat eine Warnung bis 17.30 Uhr vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel für folgende Orte veröffentlicht:
- Märkischen Kreis
- Hochsauerlandkreis
Update vom 31. Mai, 15.35 Uhr: Nun sind weitere Teile von NRW von der amtlichen Unwetterwarnung betroffen. Der DWD warnt in der Zeit von 15.30 Uhr bis 16 Uhr für folgende Orte vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel:
- Bonn
- Kreis Euskirchen
- Köln
- Oberbergischer Kreis
- Rheinisch-Bergischer Kreis
- Rhein-Sieg-Kreis
Update vom 31. Mai, 13.55 Uhr: Nun hat der Deutsche Wetterdienst eine erste amtliche Unwetterwarnung für den Samstag herausgegeben. Die Meteorologen warnen vor starkem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel. Betroffen sind Aachen, der Kreis Euskirchen und der Rhein-Sieg-Kreis. Die Unwetterwarnung gilt von 13.40 Uhr bis 15.30 Uhr.
DWD gibt amtliche Unwetterwarnung für Teile von NRW heraus
Update vom 31. Mai, 9.10 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat am Samstagmorgen eine „Vorabinformation Unwetter“ für den südlichen Teil von NRW herausgegeben. Im Zeitraum 13 bis 22 Uhr kann es lokal zu schweren, teils unwetterartigen Gewittern kommen. Örtlich ist auch Starkregen möglich. Die Vorabinformation gilt für:
- Aachen
- Bonn
- Kreis Düren
- Kreis Euskirchen
- Hochsauerlandkreis
- Köln
- Märkischer Kreis
- Oberbergischer Kreis
- Kreis Olpe
- Kreis Paderborn
- Rhein-Erft-Kreis
- Rhein-Sieg-Kreis
- Rheinisch-Bergischer Kreis
- Kreis Siegen-Wittgenstein
- Kreis Soest
Der DWD weist darauf hin, dass am Samstagmorgen noch Unsicherheiten hinsichtlich der Schwerpunkte der Unwetter sowie deren räumliche Ausdehnung bestehen.
Unwetter-Gefahr am Samstag über NRW – Schwerpunkt im Süden
[Erstmeldung] Hamm - Das Wetter im Mai war zuletzt geprägt von ständigem Umschwung: wochenlange Trockenheit, ein kurzer Temperatursturz mit Frost, dann wieder frühlingshafte Temperaturen mit unwetterartigen Regenfällen und kurz vor seinem Ende zeigte sich der Monat dann rund um Christi Himmelfahrt wieder von seiner freundlichen Seite. Doch der Mai verabschiedet sich mit einem Knall – im wahrsten Sinne des Wortes. Am Samstag, 31. Mai, wird die Luftmasse über NRW feuchter. Unwetter drohen.
Das Wochenende startet laut Deutschem Wetterdienst (DWD) vielerorts freundlich. Über der Mitte von Deutschland nehme das Gewitterrisiko im Tagesverlauf zu. Ab dem Nachmittag müsse dort mit „einzelnen, teils unwetterartigen Gewittern“ gerechnet werden. „Dabei sind örtlich Platzregen, Hagelschlag und Sturmböen möglich.“
Die Gewitter würden im Süden und Westen von NRW beginnen, im Norden hingegen sei die Gewitterwahrscheinlichkeit etwas geringer. Der Schwerpunkt liegt laut DWD im Süden des Bundeslandes. Bereits am Mittwoch gab es in NRW teils schwere Gewitter.
Starkregen, große Hagelkörner, Sturmböen: Unwetter in NRW möglich
Örtlich bestehe Unwetter-Gefahr durch Starkregen mit 30 bis 40 Litern pro Quadratmetern und großen Hagelkörnern bis drei Zentimetern. Auch seien schwere Sturmböen bis 100 km/h möglich. Die Wetter-Experten vom DWD sagen einen Temperaturanstieg auf schwülwarme 24 bis 28 Grad voraus.
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW




Nach einer kurzen Wetterberuhigung am Samstagabend ziehen in der Nacht zu Sonntag aus Westen weitere kräftige Schauer und Gewitter über NRW. Die Temperaturen sinken auf 17 bis 13 Grad ab. Tagsüber wird es laut DWD dann wechselnd bewölkt, vor allem in der Südosthälfte von NRW müsse mit Schauern und einzelnen, teils kräftigen Gewittern gerechnet werden.
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