Gewitter und Sturmböen ziehen über NRW – aktuelle Warnung des DWD für viele Regionen
VonLaura Otten
schließen
Der Deutsche Wetterdienst hat eine erneute Warnung für NRW herausgegeben. Im Westen beruhigt sich die Lage bereits.
Update vom 28. Mai, 17.55 Uhr: Die Warnung vor Gewittern, teils auch starken Gewittern, wurde für große Teile Nordrhein-Westfalens erneut verlängert. Betroffen ist vor allem der östliche Teil von NRW. Die Warnungen der Stufen 1 und 2 sind bis 18.30 Uhr gültig.
Update vom 28. Mai, 17.08 Uhr: Der DWD hat die Warnungen vor starkem Gewitter für viele Teile in NRW mittlerweile bis 17.30 Uhr verlängert. Betroffen sind von der Warnung auf Stufe 2 nur noch der Südwesten NRWs, Teile des Münsterlands sowie die Gebiete rund um Dortmund. Für den Rest gilt weiterhin die Warnung vor Windböen.
Gewitter und Sturmböen – aktuelle Warnung des DWD für NRW
Update vom 28. Mai, 14.52 Uhr: Der DWD hat eine erneute Warnung herausgegeben. Für große Teile von NRW gilt für den Nachmittag am Mittwoch, 28. Mai, demnach die Warnstufe 2 vor starkem Gewitter. Aktuell gilt sie bis etwa 16.30 Uhr. Zusätzlich warnen die Experten in ganz NRW auch vor Windböen.
„Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 km/h und 80 km/h sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen um 15 l/m² pro Stunde und kleinkörnigen Hagel“, heißt es laut DWD. Es könne zu einzelnen herabstürzenden Ästen, umherfliegenden Gegenständen und auch zu vereinzelten, raschen Überflutungen von Straßen und Unterführungen kommen.
Die Experten raten: „Aufenthalt im Freien vermeiden oder Schutz suchen.“ Außerdem sollten Gewässer gemieden und freistehende Objekte gesichert werden.
Viele Teile in NRW betroffen: DWD gibt amtliche Warnung heraus
[Erstmeldung vom 27. Mai, 10.51 Uhr] Hamm – „Wir erwarten morgen ein kleines, aber sehr giftiges Tief“, sagt Dominik Jung von Wetter.net am Dienstag, 27. Mai. In weiten Teilen NRWs wird es also nicht nur richtig ungemütlich, sondern auch stürmisch. Der deutsche Wetterdienst (DWD) warnt bereits am Dienstag vor Windböen, die bis zu 60 km/h erreichen können. Außerdem sagen die Experten Dauerregen und starkes Gewitter für die kommenden Tage voraus. Für den Mittwoch gab der DWD für viele Teile von NRW eine amtliche Warnung vor Windböen heraus. Diese gilt von 10 bis 20 Uhr (Stand, 28. Mai, 10.58 Uhr). Leidiglich einige nördliche Kreise und Städte sind nicht davon betroffen.
„Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17 m/s, 33 kn, Bft 7) aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe muss mit Sturmböen bis 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) gerechnet werden“, heißt es laut Einschätzung der Meteorologen.
Laut Jung spitzte sich die Wetterlage bereits am Dienstagabend langsam zu. Laut dem DWD geht es zunächst los mit zeitweise leichtem Regen oder kurzen Schauern. Zum Abend hin können Windböen gebietsweise dann bis zu 60 km/h erreichen. Es wird zwischen 16 und 19 Grad warm.
Viele Teile in NRW sind betroffen: Deutscher Wetterdienst gibt amtliche Warnung heraus
„Dann kommt der spannende Mittwochmorgen. Da zieht dieses Tief vorüber“, so Jung am Dienstag. Dann droht laut DWD auch Dauerregen: Was sich am Dienstagabend bereits mit immer stärker werdendem Regen ankündigt, soll auch am Mittwoch erst mal so bleiben. Es drohen Dauerregen, „örtlich mit Starkregen“ und am Mittag Gewitter. „Kleinkörniger Hagel sowie stürmische Böen bis 70 km/h“ seien ebenfalls nicht ausgeschlossen. Die Höchsttemperaturen liegen bei zwischen 16 und 19 Grad, im höheren Bergland um 16 Grad.
Regional könne es an diesem Tag auch mal richtig zur Sache gehen. „Es ist sogar eine Wahrscheinlichkeit vorhanden dafür, dass sich hier und da vielleicht auch mal ein Tornado bilden könnte“, sagt Jung voraus. Denn es liege eine sogenannte Windscherung vor – das bedeutet, dass der Wind mit der Höhe seine Richtung und Geschwindigkeit ändert. Das sei eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich Tornados bilden können. Im Wetterbericht des DWD (Stand Dienstag, 27. Mai, 10:48 Uhr) gibt es für NRW aber erstmal keine Warnung vor Tornados.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten