Prognose

Unwetter-Gefahr: Amtliche Warnung vor schweren Gewittern in NRW

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Der Sommer 2023 hat am Wochenende ein spätes Comeback in NRW gefeiert. Am Montag wurde es dann wieder kühler – und Unwetter drohen. Der DWD warnt vor schweren Gewittern.

Update vom 18. September, 20 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für weite Teile von NRW vor starkem Gewitter. Lediglich den Osten (Ostwestfalen, Sauer- und Siegerland) betraf die Warnung vorerst nicht. Im Rest des Bundeslandes drohen Starkregen, Sturmböen und vereinzelt Hagel. Laut den Meteorologen kann nicht ausgeschlossen werden, dass es in Einzelfällen auch zu Unwetter kommen kann. In der Nacht sollen die Gewitter dann nach Osten abziehen.

„Eine fette Gewitterfront“: In NRW drohen die nächsten Unwetter durch Starkregen

[Erstmeldung] Hamm - Das Wetter kann sich sehen lassen an diesem Wochenende: Temperaturen weit über 20 Grad und Sonne satt. Der Sommer feiert Mitte September noch einmal ein Comeback. Wer kann, sollte die Tage im Freien noch genießen, denn schon am Samstagabend ist es in Teilen von Nordrhein-Westfalen wieder nass geworden. Am Montag (18. September) drohen dann wieder neue Unwetter durch Starkregen.

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostizierte, zogen die ersten Schauer über der Eifel auf. Am Abend traf es dann die Regionen westlich des Rheins. Gewitter mit Starkregen waren möglich, vor allem in der Nacht zu Sonntag. Die Temperaturen sanken auf 15 bis 12 Grad, im Bergland waren auch nur 10 Grad drin.

Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser

Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser © Max Lametz
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser © Max Lametz
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser © Max Lametz
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser © Max Lametz
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser © Max Lametz
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser © Max Lametz
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser © Max Lametz
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser © Max Lametz
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser © Max Lametz
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser © Max Lametz
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser © Max Lametz
Autobahn überflutet: Ein Teilstück der A2 steht nach Starkregen unter Wasser
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser © Max Lametz
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser © Max Lametz
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser © Max Lametz
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser © Max Lametz
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser © Max Lametz

Den Sonntag konnte die meisten Menschen in NRW dann wieder genießen. Hier und da hat es vielleicht kurz geregnet, in einigen Regionen blieb es aber den ganzen Tag trocken bei Höchstwerten bis 28 Grad. In der zweiten Nachthälfte zu Montag zogen allerdings im Südwesten wieder erste Schauer und Gewitter auf.

Unwetter-Gefahr in NRW: „Der nächste Gewitterklops zieht Richtung Westdeutschland“

Und dann könnte es einmal mehr „brenzlig“ werden, wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net sagt. „Der nächste Gewitterklops zieht Richtung Westdeutschland.“ Montag würde die erste Gewitterfront zum Nachmittag erwartet. Eine zweite ziehe am Abend auf. Auch in NRW drohen dann regional schwere Unwetter. Laut DWD sind „in Einzelfällen auch unwetterartige Entwicklungen mit Starkregen um die 30 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde“ möglich. Dazu seien „schwere Sturmböen bis 95 km/h (Bft 10) aus Südwest und Hagel mit Korngrößen bis 2 cm nicht ausgeschlossen“-

Erst zu Beginn der vergangenen Woche (11./12. September) zogen schwere Gewitter über NRW hinweg – mit Starkregen und erstaunlich vielen Blitzen. Die Unwetter-Front sorgte für überfluteten Straßen, vollgelaufene Keller und Blitzeinschläge. Starkregen hatte am Dienstagmittag die A2 überflutet. Die Fahrbahn stand komplett unter Wasser - mittendrin halb versunkene Fahrzeuge. In Münster und Umland wurden viele Menschen bereits in der Nacht zu Dienstag aus dem Schlaf gerissen. Der Himmel war teils minutenlang hell erleuchtet. 2500 Blitze in 30 Minuten wurden gemessen, darunter ein „Mega-Blitz“.

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

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