- VonUlrich Willeschließen
Das St.-Josef-Krankenhaus in Bockum-Hövel ist mit einem Bauzaun eingezäunt. Und das aus gutem Grund.
Hamm - Die letzten Patienten sind seit kurz vor Weihnachten raus. steht nun etwa schon sehr bald der Abriss bevor? Dem einen oder anderen Passanten ist diese Frage in dieser Woche schon in den Sinn gekommen. Denn das Krankenhaus am Hallohpark ist seit einigen Tagen komplett eingezäunt.
Böse Zungen behaupten, dass es dann wohl nicht mehr lange bis zum Abriss des Gebäudes dauern kann. Doch tatsächlich hat der Bauzaun einen ganz anderen Grund. Wie es von der Barbara-Klinik GmbH heißt, diene die Umzäunung des Parkplatzes lediglich der Sicherheit und der Vermeidung von Vandalismus an den Anlagen.
Investor soll bald vorgestellt werden
Es sei keine Maßnahme wegen einer möglichen Baumaßnahme oder Ähnlichem, hieß es weiter. Zum Jahreswechsel 2022/2023 war das St. Josef-Krankenhaus leergezogen worden, später auch der Strom in großen Teilen des Gebäudes ausgeschaltet worden, um Kosten zu sparen.
Nach Angaben der Barbara-Klinik GmbH gibt es auch einen Investor für Haus und Fläche, der vermutlich noch im Februar vorgestellt werden soll. Dann wird sich wohl auch endlich klären, was mit dem Krankenhaus-Areal in Bockum-Hövels Zentrum passieren soll. Vorerst heißt es aber: Zutritt verboten. Aus gutem Grund: Wo Sachen beschädigt oder beschmiert werden können, dauert es oft nicht lange, bis entsprechende Taten auch vermeldet werden. So war es zum Beispiel kürzlich bei der neuen Fahrradstation im Friedrich-Ebert-Park oder auch bei einer Serie von Graffiti-Schmierereien in Rhynern.