VonEva Burghardtschließen
In NRW wird heftiger Starkregen erwartet. Bei den Gewittern ist auch Hagel und Sturm möglich. Besserung ist erst einmal nicht in Sicht, sagt der DWD.
Update vom 19. Mai, 10:50 Uhr: Auch am Sonntag des Pfingstwochenendes wird es in NRW vielerorts nass. Derzeit gelten zwar keine Unwetterwarnungen in NRW, allerdings müsse im Tagesverlauf laut dem DWD erneut mit Gewittern und Starkregen gerechnet werden. „Dabei örtlich Starkregen mit 15-25 l/qm in einer Stunde wahrscheinlich, vereinzelt und eng begrenzt Unwettergefahr durch heftigen Starkregen bis 40 l/qm in kurzer Zeit nicht ausgeschlossen“, erklärte der DWD. Auch Windböen von bis zu 65 km/h und kleinkörniger Hagel sind möglich. Am Pfingstmontag kann es ebenfalls einzelne Gewitter geben.
DWD: Gewitter und Starkregen am Samstag in NRW
Update vom 18. Mai, 9:35 Uhr: Das Pfingstwochenende in NRW dürfte größtenteils wortwörtlich ins Wasser fallen. Zwar ist die Unwetterwarnung vor heftigem Dauerregen aufgehoben, doch es bleibt ungemütlich. „Heute Nachmittag lokale Schauer oder Gewitter mit Starkregen bis 25 l/h in kurzer Zeit und kleinkörnigem Hagel sowie stürmischen Böen bis 65 km/h aus Nordost“, so der DWD. „Vereinzelt auch unwetterartige Entwicklungen mit Starkregen um 30 l/qm in kurzer Zeit nicht ausgeschlossen.“ Ähnlich sieht es auch Samstag, Sonntag und Pfingstmontag aus.
DWD warnt vor Starkregen am Pfingstwochenende in NRW
Update vom 17. Mai, 20:10 Uhr: Die DWD-Warnung vor Dauerregen in Teilen von NRW wurde am Freitagabend aufgehoben. Doch von Sommer, Sonne, Sonnenschein kann dennoch keine Rede sein: Vor allem in der Nacht zu Samstag soll es unschön werden. Der DWD veröffentlicht für den Süden von NRW eine Vorabinformation Unwetter vor heftigem Regen.
Konkret:. „Ausgangs der Nacht zum Freitag bis in die Nacht zum Samstag von Süden aufkommend schauerartiger und ergiebiger Regen mit Niederschlagsmengen über 50 l/qm in 12 bis 24 Stunden möglich“, so der DWD. Betroffen ist vor allem die Eifelregion. Und auch in den nächsten Tagen soll es ungemütlich bleiben.
DWD warnt vor Starkregen in NRW –„Gefahr für Leib und Leben“
Update vom 17. Mai, 15:42 Uhr: Die Vorabinformation des DWD vor heftigem Regen gilt für den Südwesten von NRW noch bis Samstagmorgen (18. Mai) um drei Uhr. Zudem gibt es eine Warnung vor Dauerregen in folgenden Regionen:
- Rhein-Erft-Kreis
- Siegburg
- Kreis Euskirchen
- Städteregion Aachen
- Düren
- Kreis Heinsberg
Dort kann es Niederschlagsmengen zwischen 40 und 60, ortsweise auch bis zu 70, Liter pro Quadratmeter geben. Laut DWD besteht Gefahr durch vereinzelte, überflutete Straßen und Unterführungen.
Starkregen in NRW – DWD warnt: „Gefahr für Leib und Leben“
Update vom 17. Mai, 12:47 Uhr: Noch bis Samstagmorgen (17. Mai) um 2 Uhr warnt der Deutsche Wetterdienst für den Südwesten von NRW von ergiebigem Dauerregen mit einer Niederschlagsmenge von bis zu 60 Litern pro Quadratmeter. Für den Kreis Euskirchen und den südlichen Teil der Städteregion Aachen gilt bereits die dritthöchste Warnstufe.
Laut DWD kann es dort in Staulagen bis zu 70 Liter pro Quadratmeter regnen. Dabei bestehe „Gefahr für Leib und Leben durch Überflutungen von Straßen/Unterführungen sowie gewässernahen Gebäuden.“ Demnach sind auch Erdrutsche möglich. Der DWD empfiehlt, überflutete und gefährdete Abschnitte zu meiden und das eigene Verhalten im Straßenverkehr anzupassen.
Die Menschen in den Regionen sollen ihr Verhalten im Straßenverkehr anpassen und Behinderungen auf ihren Routen einplanen. Zudem sollten sie „vorbeugend Hochwasser-Schutzmaßnahmen“ ergreifen und bei drohender oder bestehender Überflutung sofort den Keller verlassen.
DWD warnt in NRW vor Starkregen – bis zu 70 Liter pro Quadratmeter
Erstmeldung vom 17. Mai, 9:42 Uhr: Köln – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor dem anstehenden Pfingstwochenende vor ergiebigem Dauerregen. Die Warnapp NINA hat bereits am Donnerstagabend (17. Mai) eine Vorwarnung vor möglichem Hochwasser in Nordrhein-Westfalen herausgegeben. Demnach können in einzelnen Gebieten die Pegelstände der Flüsse durch Starkregen ansteigen.
Vor allem im Südwesten von NRW kann es ab Freitag (17. Mai) ungemütlich werden. Dort gilt zwischen Freitagmorgen um 6 Uhr und Samstag (18. Mai) um 2 Uhr eine amtliche Warnung vor Dauerregen mit Niederschlagsmengen zwischen 30 und 45 Litern pro Quadratmeter. In Staulagen kann es auch bis zu 60 Liter pro Quadratmeter regnen. Davon betroffen sind etliche Kreise:
- Kreis Viersen
- Kreis Heinsberg
- Aachen und das Aachener Umland
- Düren
- Bergheim
- Siegburg
- Bonn
- Grevenbroich
- Köln
Für den Kreis Euskirchen und den Süden der Städteregion Aaachen sowie den Westen von Rheinland-Pfalz werden noch stärkere Niederschlagsmengen erwartet. Dort gilt bereits die dritte Warnstufe vor Unwetter, die der DWD ausruft. Demnach kann es dort Niederschlagsmengen zwischen 40 und 60 Litern pro Quadratmetern geben. In Staulagen sind bis zu 70 Liter möglich.
Pegelstände in NRW können durch Starkregen ansteigen
Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen warnt angesichts der erwarteten Starkregens an den Gewässern und Zuflüssen im Süden von NRW vor schnell ansteigenden Wasserständen und Hochwasser. Besonders betroffen sind demnach die Eifel, das Sauerland und der Niederrhrein mit Schwerpunkten an der Erft, Rur, Niers und der Sieg.
Laut dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) besteht an den Flüssen in Nordrhein-Westfalen am Freitagmorgen (16. Mai) um 10 Uhr noch keine Hochwassergefahr. An den meisten Flüssen liege der Pegel im Mittelwasserbereich. Durch den Starkregen können die Pegelstände allerdings steigen. Das LANUV teilt mit: „Für lokale Überschwemmungen und Überflutungen, die durch örtlich begrenzte Starkregen auftreten, können keine Vorhersagen erstellt werden.“ (ebu)
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