Umgestaltung

Warsteiner Markt erhält besonderes Denkmal: Sehen soll es aber noch keiner

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Markus Teutenberg (rechts) und Mitarbeiter der Firma Klute brachten am Montagvormittag das Denkmal aus der Mescheder Abtei-Schmiede nach Warstein. Installiert wurde aber nur das Fundament.
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Die Umgestaltung des Warsteiner Marktplatzes ist bald abgeschlossen. Welche Arbeiten noch anstehen und woran das neue Denkmal erinnern soll.

Warstein – Markus Teutenberg hat inzwischen den Spitznamen als „Hausmeister des Marktplatzes“, weil er die Maßnahmen mit Wasserspiel, Bänken, Leuchten und Co. seit Baubeginn im September 2024 begleitet. Möglicherweise kommt in wenigen Wochen – zumindest kurzzeitig – auch der Spitzname „Christo“ hinzu. Denn neben der Hygiene-Station, die noch vor Ostern „eröffnet“ werden soll, und der digitalen Litfaßsäule gehört auch ein Denkmal zu inzwischen mehr als 155 Jahren höherer Bildung in Warstein zum Finale der Marktplatz-Umgestaltung. Am Montagvormittag wurde das angeliefert – wenn auch erstmal nur das Fundament installiert wurde und das Denkmal an sich noch eingelagert wird. „Das soll noch niemand sehen“, sagte Teutenberg, der die Arbeiten gemeinsam mit der Firma Klute durchführte. Gefertigt wurde das Denkmal an das Progymnasium in der Abtei Königsmünster in Meschede, wo unter anderem auch das Niederbergheim-Wappen für die Rathaus-Front geschmiedet wurde.

Warsteiner Markt erhält besonderes Denkmal: Sehen soll es aber noch keiner

Stehen wird das Denkmal am Marktplatz-Rand im Bereich des neuen Spielplatzes. Dann wenige Tage vorher verhüllt, bis es am Freitag, 2. Mai, um 11 Uhr im Rahmen einer kleinen Feierstunde an Bürgermeister Dr. Thomas Schöne übergeben und dann auch für alle sichtbar wird, schildert Bernd Belecke als Schulleiter des Europa-Gymnasiums, der sich federführend um die Installation gekümmert hat. Auch er möchte noch nicht mehr zur Optik verraten, wohl aber, dass das gesamte Denkmal zweiteilig sein wird. Denn ebenso die Fassade mit Eingang zur Tiefgarage werde entsprechend des ehemaligen Progymnasiums umgestaltet: „Dort hat das Progymnasium damals ja gestanden.“

Auch die Fassade der Tiefgarage soll entsprechend dem Progymnasium umgestaltet werden.

Die letzten drei Bausteine – Denkmal, Hygiene-Station, digitale Litfaßsäule – werden voraussichtlich bis zum Frühsommer installiert sein, erklärt Teutenberg in einer zusätzlichen Pressemitteilung: „So ist sichergestellt, dass der Marktplatz zur schönen Jahreszeit hohe Aufenthaltsqualität sowohl für die Bürgerschaft, als auch für Gäste bietet.“

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