Jedes Jahr im Herbst

„Wirklich ein Paradies“: Erlebnishof in NRW wird jetzt zum Kürbisland

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Ein Paradies für Kinder und Kürbisfans: Ein Bauernhof in NRW mit Streichelzoo und Strohburg dekoriert für den Herbst. Alles ist hier voller Kürbisse.

Hürth – Er ist DAS Gewächs des Herbstes. Orange, weiß-grünlich, gelb, dunkelgrün – und immer wieder knallorange: Der Kürbis gibt der ganzen Saison eine Farbe und ein Gefühl. Kürbissuppe und Pumpkin Spice Latte sind für viele der Inbegriff vom ersten Einmuckeln, wenn der Sommer geht.

Ein Berg von Kürbissen – und das ist nur der Anfang vom Kürbispark auf dem Gertrudenhof in Hürth.

Darum ist der Run auf Kürbisse auch mit den ersten erntereifen Früchten gigantisch. Nicht nur Supermärkte wissen das und stocken dann ihr Angebot auf. Viele Bauernhöfe und Hofläden sind auf die Kürbiszeit spezialisiert, nennen sich zum Teil sogar Kürbishof, richten das ganze Jahr auf die Hoch-Zeit rund um Halloween aus.

Streichelzoo neben Kürbisparadies auf dem Gertrudenhof in Hürth

So auch der Gertrudenhof in Hürth bei Köln. Der Bauernhof bezeichnet sich selbst als Erlebnishof. Es gibt einen Trampolinbereich, eine Strohburg, eine Schiffschaukel, einen Spielplatz und ganz vieles mehr.

Im Streichelzoo bekommen Ziegen, Alpakas, Lamas, Schafe, Hühner, Esel und Rinder ihren Platz auf Lebenszeit. „Jedes einzelne Tier im Gertrudenhof Gnadenhof Streichelzoo hat seine eigene bewegende Geschichte“, heißt es auf der Seite.

Sieben beeindruckende Waldgebiete in NRW – spannende Ziele für Naturliebhaber

Eines der bekanntesten Waldgebiete in NRW ist der Teutoburger Wald.
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Die wohl eindrucksvollste Sehenswürdigkeit in dem Waldgebiet sind wohl die Externsteine.
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Aber auch das Hermannsdenkmal ist deutschlandweit bekannt. Es gilt als höchste Statue in ganz Deutschland.
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Beim Ausflug in den Teutoburger Wald lohnt sich ein Abstecher zum Eggeturm in Horn-Bad Meinberg – ein Ausblick über den Teutoburger Wald bis ins Sauerland ist garantiert.
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Der Diersfordter Wald liegt bei Wesel.
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Bei einer Wanderung durch den Wald kommt man unter anderem an kleinen Moorgebieten vorbei.
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Auch eiszeitliche Sanddünen können in dem Waldgebiet entdeckt werden.
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Mit etwas Glück können Besucher auf dem Moorerlebnisweg die seltene Libellenart „Große Moosjungfer“ beobachten.
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Schon der Weg durch das Waldgebiet im Siebengebirge bei Bonn wirkt geheimnisvoll.
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Besonders mystisch ist aber der Anblick der Burgruine Drachenfels. Sagen zufolge soll dort einst ein Drache sein Unwesen getrieben haben.
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Bei einer Wanderung durch den Wald erblickt man auch immer wieder den Rhein.
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Der Arnsberger Wald am Rande des Sauerlands ist rund 600 Quadratkilometer groß.
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Der Wald erstreckt sich bis zum Möhnesee, eine der größten Talsperren Deutschlands.
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Der Arnsberger Wald hat massive Probleme mit dem Borkenkäferbefall. Ein großer Teil des Fichtenbestandes wurde zerstört.
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Über 110 Quadratkilometer erstreckt sich das Naturschutzgebiet Nationalpark Eifel.
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In den Waldgebieten des Nationalparks leben viele Tierarten, auch seltene Lebewesen wie die Sumpfspitzmaus sind dort zu Hause.
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Deswegen sollten Besucher sich auch nur auf den Wanderwegen bewegen. Ein Weg führt über die Victor-Neels-Brücke.
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Die Waldgebiete des Nationalparks Eifel umgeben den Rursee.
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Das Rothaargebirge ist der größte Naturpark in Deutschland. In dem Gebiet liegt unter anderem der Kahle Asten.
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In dem Naturpark liegt der Hennesee. An Sommertagen können Ausflügler sich im See abkühlen.
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Teil des Rothaargebirges sind auch die Bruchhauser Steine. Sie sind in beliebtes Ausflugsziel.
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Einen guten Ausblick über das Rothaargebirge haben Besucher des Panoramaparks in Kirchhundem.
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Ein ganz besonderes bewaldetes Gebiet ist die Sequoiafarm Kaldenkirchen.
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Dort wachsen auf einer Fläche von 3,5 Hektar zahlreiche Mammutbäume.
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Interessierte sollten die Öffnungszeiten der Farm beachten, zwischen Oktober und April kann die Farm nur nach Vereinbarung besucht werden.
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Das Highlight im Herbst aber sind die Kürbisse. Praktisch überall liegen sie auf dem Bauernmarkt-Gelände herum, bilden Hüpfburgen und ein Hüpfkissen sowie ein Bällebad. An etlichen Ständen gibt es Kürbisse zu kaufen – oder aus Kürbissen Hergestelltes wie Pumpkin-Spice-Latte oder mit Kürbis belegter Flammkuchen.

Ein Reel auf Instagram zeigt das in Orange getauchte Ausmaß des Kürbisparadieses. „Überall Kürbisse, wohin wir schauen“, heißt es darin. Die Stände laden zum Schlemmen ein, Feld, Spielplatz und Hüpfburgen zum Toben. Der Gertrudenhof sei „wirklich ein Paradies“, schreibt eine Google-Userin in ihrer Rezension. Und natürlich geht es auch darum, ganz viele Kürbisse und Kürbisprodukte mit nach Hause zu nehmen.

Kürbisse stehen im Mittelpunkt bei diesem Familienfest

Doch im Vordergrund steht das Erlebnis. Der Kürbispark auf dem Gertrudenhof stimmt ein auf den Herbst – und das noch im Sommer. Am 30. August ist Eröffnung, von da an öffnet das Kürbis-Event täglich von 9 bis 19 Uhr, bis zum 9. November.

Für den Eintritt braucht es Tickets, es gibt unterschiedliche Preise und Specials. Ein ganz normales Tagesticket kostet 12,90 Euro oder 9,90 Euro bei Ankunft im Park zwischen 9 und 10 Uhr. Geburtstagskinder, Personen mit Behinderung und Kinder unter drei Jahren haben freien Eintritt.

In einer anderen NRW-Stadt kommen Familien am 30. August ebenfalls auf ihre Kosten. In einem hell erleuchteten Park gibt es Magisches zu entdecken.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Horst Galuschka

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