Neue Übersicht

Zwei Hammer Brücken marode - aber was ist mit den anderen?

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25 landeseigene Brücken gibt es in Hamm, zwei von ihnen werden aktuell saniert.
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Für 6422 Brücken in Nordrhein-Westfalen ist das Land zuständig – und 205 sind so marode, dass sie ersetzt werden müssen. Zwei Bauwerke, die mit „nicht ausreichend“ benotet wurden, stehen in Hamm. Und wie steht es um die anderen in der Stadt?

Hamm/Düsseldorf – Das Düsseldorfer Verkehrsministerium hat eine neue Übersicht zum Zustand aller landeseigenen Brücken veröffentlicht. 25 Brücken hat das Land noch in Hamm, 23 von ihnen sind nach dem Benotungssystem der Behörden mindestens mit „ausreichend“ bewertet. Die Spanne reicht dabei von „sehr gut“ (1,3) an der Soester Straße bis „ausreichend“ an der Werler Straße (2,9). Die Skala bei Brückenüberprüfungen reicht von 1,0 („sehr gut“) bis 4,0 („ungenügend“).

Die beiden schlechtesten Brückenbauwerke auf Hammer Stadtgebiet führen die Kumper Landstraße zwischen Flierich und Kump über die Seseke. Die Brücken sind 1910 und 1935 errichtet worden und waren zuletzt nur noch mit „nicht ausreichend“ (3,4 und 3,5) bewertet worden. Die Bauarbeiten zur Brücken-Sanierung an der Kumper Landstraße laufen seit 2022 und sollen 2024 abgeschlossen sein. Das Land investiert dort 2 Millionen Euro.

Autobahn- und Bahnbrücken nicht in Übersicht

Nicht in der Übersicht des Landes enthalten sind alle Autobahn- und Bahnbrücken. Hierfür sind die Autobahn GmbH und die Deutsche Bahn AG zuständig. An der Autobahn A1 gilt die Lippebrücke als „nicht ausreichend“, an der Autobahn 2 die Caldenhofer-Weg-Brücke und die Brücken an der Anschlussstelle Uentrop. Bei der Deutschen Bahn muss die Überführung der Osterfelder über die Köln-Mindener Bahn neu gebaut werden; bei der Hälfte der Hammer Bahnbrücken sind Erneuerungsmaßnahmen zu prüfen.

Vier Brücken in Kamen sind nicht mehr sicher - darunter welche an der A1 und A2. Es gelten massive Einschränkungen für Lkw. Auch Autofahrer müssen sich umstellen.

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