VonTamara Buckenauerschließen
Zwei Altstädte in Nordrhein-Westfalen sind perfekt für einen Tagesausflug. Sie sind „auf einzigartige Weise“ miteinander verbunden.
Rheda-Wiedenbrück – Historische Fachwerkhäuser, kunstvoll verzierte Giebel, liebevoll restaurierte Altbauten und ein malerischer Marktplatz – genau dieses Bild erwartet Besucher in vielen deutschen Altstädten. Freudenberg ist beispielsweise ein beliebtes Ziel für Hobbyfotografen mit seiner berühmten Fachwerkstadt, während Monschau sogar zur „schönsten Kleinstadt Deutschlands“ gekürt wurde. Doch in NRW gibt es auch noch zwei weitere sehenswerte Altstädte, die auf eine ganz besondere Weise miteinander verbunden sind.
Zwei der schönsten Altstädte in NRW sind verbunden – „auf einzigartige Weise“
Echten Altstadt-Charme findet man in Rheda-Wiedenbrück. Die Doppelstadt entstand 1970 aus den beiden traditionsreichen Städten Rheda und Wiedenbrück. Rheda wurde bereits 1088 erstmals urkundlich erwähnt und ist vor allem für seine historische Bausubstanz bekannt, von der noch viel erhalten ist. „Das Schloss in Rheda aus der Zeit um 1180 und die vielen Fachwerkhäuser in Wiedenbrück sind heute touristische Anziehungspunkte. Über 200 Gebäude sind denkmalgeschützt“, verrät der Teutoburger Wald Tourismus.
Wer durch die Altstadt von Rheda schlendert, spürt die Geschichte bei jedem Schritt – zwischen malerischen Fachwerkhäusern und historischem Kopfsteinpflaster. Auch Wiedenbrück blickt auf über 1.000 Jahre Geschichte zurück und begeistert mit gut erhaltenen Fachwerkhäusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. „Wer in Wiedenbrück mit offenen Augen durch die Altstadt geht, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus“, verspricht der Verkehrsverein. Die beiden Altstädte sind auf besondere Weise miteinander verbunden.
Doppelstadt durch Natur miteinander verbunden
Der Landesgartenschaupark von 1988 – heute Flora-Westfalica-Park – verbindet auf drei Kilometern Länge die beiden historischen Stadtkerne. Hier finden Besucher Natur pur und Erholung, haben die Möglichkeit zu Sport und Spiel. Entlang der Ems verbindet der Park „die beiden großen Stadtteile auf einzigartige Weise“, wie die Stadt selbst schreibt.
Die beiden charmanten Altstädte begeistern zudem mit inhabergeführten Geschäften, urigen Kneipen und idyllischen Biergärten – perfekt für einen Frühlingsausflug. Etwas außerhalb lädt ein malerischer Biergarten mitten in der Natur zu einer Wander- oder Radtour mit gemütlicher Einkehr ein. Er zählt zu den schönsten der Region und verwöhnt Gäste sogar mit selbstgebackenem Brot.
Rubriklistenbild: © imago stock&people


