VonMoritz Bletzingerschließen
Streik gegen Kürzungen. Die Bauernproteste sind noch lange nicht vorbei, sagt Verbandspräsident Joachim Rukwied. Er kündigt bundesweite Aktionen an.
Frankfurt – Die ersten Zugeständnisse der Bundesregierung haben den Bauernverband nicht besänftigt. Nach den massiven Protesten im Januar plant der Verband weitere Aktionen. Joachim Rukwied, der Präsident des Bauernverbandes, zeigt sich kampfbereit.
Neue Bauernproteste in Deutschland angekündigt – Präsident Rukwied will Diesel-Lösung
Rukwied betonte in der Rheinischen Post: „Für den Haushalt gilt wie für jedes andere Gesetz: Erst wenn wirklich alles zu Ende verhandelt ist, ist ausverhandelt“. Nach den vorangegangenen Protesten und Blockaden hatte die Bundesregierung zunächst auf die geplante Abschaffung der Kfz-Steuererleichterungen für Landwirte verzichtet. Die geplanten Kürzungen bei Agrardiesel-Subventionen wurden verschoben.
Besonders beim Thema Diesel besteht Rukwied auf eine Lösung. Er sagt: „Deshalb wird es weiter bundesweit Aktionen geben. Auch über andere Themen müssen wir sprechen, aber das muss im Anschluss erfolgen.“ Es gab bereits Vorschläge aus der Ampel-Koalition, landwirtschaftliche Betriebe auf andere Weise zu entlasten.
Wieder Traktor-Blockaden auf Autobahnen und in deutschen Städten?
Wie die neuen Aktionen aussehen sollen und wann sie stattfinden werden, ist noch nicht klar. Nur wenige Tage zuvor hatte Rukwied bereits mögliche Proteste ab Montag (22. Januar) angedeutet. Es ist sehr wahrscheinlich, dass neuerliche Aktionen ähnlich verlaufen werden wie die letzten, bei denen Landwirtinnen und Landwirte bundesweit aktiv waren. Alle großen und größeren Städte waren betroffen, außerdem zahlreiche Autobahnauffahrten und Bundesstraßen. Die Protestwoche gipfelte in einer Großdemo am 15. Januar in Berlin.
Verkehrschaos in ganz Deutschland: Die Bilder der Bauernproteste




2024 zeichnet sich bereits jetzt als ein Jahr der Proteste ab. Am Wochenende des 20. und 21. Januar gingen Hunderttausende Menschen gegen Rechtsextremismus auf die Straßen. Gleichzeitig rief die Gewerkschaft der Lokführer erneut zu einem Streik bei der Bahn auf und der soll es in sich haben: Ganze sechs Tage sind angekündigt. (moe)
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