VonMichelle Breyschließen
Karolin Schaeferschließen
Teile der Carolabrücke in Dresden sind eingestürzt. Dabei wurden wichtige Versorgungsleitungen beschädigt. Nun ist ein weiterer Teil in sich eingebrochen.
Update vom 14. September, 10.42 Uhr: Die Einsatzkräfte in Dresden haben sich zum Stand der Abriss- und Räumarbeiten nach dem Teileinsturz der Carolabrücke optimistisch geäußert. Man komme gut voran, hieß es am Samstagmorgen. „Wir arbeiten wirklich mit Hochdruck gegen die Zeit“, sagte Feuerwehrsprecher Michael Klahre. In der Nacht seien die Arbeiten ununterbrochen fortgesetzt worden. „Wir kommen recht gut voran.“ Ziel sei es weiterhin, die Beräumungsarbeiten bis Sonntag durchgeführt zu haben. „Denn der Pegel steigt weiter, und wenn dieser Bereich hier überflutet ist, dann können wir hier nicht mehr arbeiten“, erklärte Klahre mit Blick auf das für die Elbe erwartete Hochwasser.
Am Freitagabend waren zwei Bergepanzer der Bundeswehr zur Unterstützung vor Ort eingetroffen. Dafür sei er dankbar, sagte Klahre. „Wir fahren hier auf Sicht.“ Wenn der Pegelstand steige, müsse man gegebenenfalls Technik zurücknehmen. Der Boden sei wegen des Regens bereits morastig, Geräte könnten sich festfahren. „Deswegen ist die Unterstützung der Bundeswehr auch so unglaublich wichtig.morastisch.“
Update vom 13. September, 15.25 Uhr: Die Abrissarbeiten an der teilweise eingestürzten Dresdner Carolabrücke laufen planmäßig. Die am frühen Morgen eingebrochenen Teile werden zerlegt und sollen dann zeitnah abtransportiert werden, wie die Landeshauptstadt mitteilte. Sechs Bagger sind demnach im Einsatz. Währenddessen steigt die Sorge vor dem nahenden Hochwasser.
Am späten Donnerstagabend waren zunächst die unter Spannung stehenden Teile, einschließlich der Straßenbahngleise und der Fernwärmeversorgungsleitungen, durchtrennt worden. Am frühen Morgen fielen daraufhin weitere Abschnitte des bereits teilweise eingestürzten Brückenteils C ineinander (siehe vorheriges Update). Die Wasserschutzpolizei wird die in der Elbe verbleibenden Teile der Brücke mit Bojen ausstatten, um sie im Hochwasserfall zu verorten.
Währenddessen steigt die Sorge vor dem nahenden Hochwasser. Bereits am Freitag erwarten Wetter-Experten für zahlreiche Regionen Dauerregen. So wird nach starkem Regen in Tschechien am Wochenende in Sachsen ein starker Anstieg des Wasserstands der Elbe erwartet. Voraussichtlich am Samstagabend werde am Pegel Schöna die Alarmstufe 1 erreicht, für Dresden wird damit am frühen Sonntagmorgen gerechnet, wie das Landeshochwasserzentrum in einer Warnmeldung informierte. Riesa wird nach aktuellem Stand im Laufe des Sonntags betroffen sein, Torgau am Montag.
„Die Wasserstände werden weiter sehr schnell bis in den Bereich der Alarmstufe 3 ansteigen“, so die Experten. Die höchsten Wasserstände an den sächsischen Elbepegeln werden derzeit ab Mittwoch und Donnerstag kommender Woche erwartet.
Weiterer Teil der Carolabrücke in der Nacht eingestürzt
Update vom 13. September, 6.11 Uhr: Wie ein Polizeisprecher am Freitagmorgen erklärte, ist bei Abrissarbeiten ein weiterer Abschnitt der Carolabrücke in Dresden eingebrochen. Dabei handelt es sich um einen Brückenstrang mit Straßenbahngleisen, der in der Nacht zu Mittwoch bereits zum Teil eingestürzt war. Ein weiterer Brückenteil mit Autospuren stehe noch. Die Brücke galt als äußerst einsturzgefährdet.
Noch am Donnerstagnachmittag hieß es, dass der beschädigte Teil der Brücke komplett abgerissen werden soll, wie Feuerwehrsprecher Michael Klahre erklärte. Der sogenannte Brückenzug C, von dem bereits von Dienstag auf Mittwoch ein 100 Meter langes Stück in die Elbe gestürzt war, sei einsturzgefährdet und könne nicht gehalten werden.
Update vom 12. September, 21.35 Uhr: Die Vorbereitungen für den Teilabriss der Carolabrücke in Dresden laufen nach Plan. Es seien Straßenbahnschienen mit einer kleinen Sprengung getrennt worden, sagte Feuerwehrsprecher Michael Klahre am Abend. Nun würden noch die Fernwärm-Rohre getrennt. „Direkt danach beginnen wir mit dem Abriss.“
Update vom 12. September, 16.49 Uhr: Der beschädigte Teil der Carolabrücke in Dresden soll komplett abgerissen werden. Derzeit laufen vorbereitende Maßnahmen für einen kontrollierten Abriss, wie Feuerwehrsprecher Michael Klahre sagte. Der sogenannte Brückenzug C, von dem in der Nacht zum Mittwoch ein 100 Meter langes Teilstück in die Elbe gestürzt war, sei akut einsturzgefährdet und könne nicht gehalten werden. Lasermessungen hätten ergeben, dass sich die Überreste des Brückenzuges C langsam absenkten, so Klahre. Die Zeit für die Einsatzkräfte drängt: Ab Sonntag (15. September) wird ein Hochwasser in der Elbe vorhergesagt, was die Gefahr laut Dresdner Feuerwehr noch einmal erheblich verschärfen würde.
Update vom 12. September, 15.25 Uhr: Die Lage an der Carolabrücke verschärft sich offenbar. Die Dresdner Feuerwehr warnt vor einem weiteren Einsturz der Carolabrücke. Feuerwehrsprecher Michael Klahre sagte zu Bild.de: „Wir gehen davon aus, dass der Brückenteil C minütlich einstürzen könnte, weil er sich weiter nach unten senkt. Wir wissen aber nicht, wann das passiert.“ Geplant werde ein „kontrolliertes Einreißen des Brückenzugs C, um die Gefahr zu bannen“. Das drohende Hochwasser könnte die Bedingungen allerdings weiter erschweren.
Update vom 12. September, 10.15 Uhr: Am Tag nach dem Teileinsturz der Carolabrücke in Dresden laufen die Sicherungsarbeiten an dem Bauwerk. In der vergangenen Nacht sei auf der Seite der Dresdner Neustadt ein Unterbau fertiggestellt worden, der die Brücke am Übergang aufs Festland stützten solle, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstagmorgen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Auf der Seite der Altstadt solle ein solcher Unterbau im Laufe des Donnerstags errichtet werden.
Der Unterbau auf der Altstadt-Seite sei wichtig, damit Autos und Busse, die bislang noch unter der Brücke stehen, entfernt werden könnten, sagte der Feuerwehr-Sprecher. Neben der Feuerwehr waren am Morgen auch das Technische Hilfswerk und die Polizei an der Unfallstelle.
Währendessen steigt die Sorge vor einem möglichen Hochwasser. Besonders die Feuerwehr in Dresden bereitet sich auf ein mögliches Hochwasser der Elbe vor. Denn dieses könnte die Aufräumarbeiten nach dem teilweisen Einsturz der Carolabrücke erschweren. Eine aktuelle Unwetter-Warnung gilt auch für zahlreiche Regionen in Bayern.
Brücken-Einsturz in Dresden: Zustand bleibt über Nacht unverändert
Update vom 12. September, 7.20 Uhr: Der Zustand der in Teilen eingestürzten Carolabrücke in Dresden ist über Nacht unverändert geblieben, wie eine Sprecherin der Stadt Dresden mitteilte. Die Brücke sei nicht weiter eingestürzt, erklärte sie am Donnerstagmorgen.
In der Nacht zu Mittwoch war ein etwa 100 Meter langes Stück der Carolabrücke eingestürzt, über das Straßenbahngleise sowie ein Fuß- und Radweg führten. Verletzt wurde niemand. Auch der Rest der Brücke gilt nun als einsturzgefährdet. Die Ursache wird noch untersucht, die Polizei geht nicht von einer Fremdeinwirkung aus.
Update vom 11. September, 18.40 Uhr: Der Teileinsturz der Carolabrücke in Dresden hätte schlimmer enden können. Nur 18 Minuten vor dem Teileinsturz hat die letzte Straßenbahn die Brücke überquert. Die Straßenbahn sei um 2.50 Uhr über die Brücke gefahren, die Brücke sei um 3.08 eingestürzt. Das teilten die Verkehrsbetriebe mit. Dem Fahrer der Bahn gehe es gut, er könne weiter arbeiten.
Die ersten Informationen zum Brückeneinsturz bei der Polizei kamen in der Nacht von den eigenen Kollegen: „Bei uns ging heute kurz nach 3 Uhr die erste Meldung ein. Das waren unsere eigenen Kollegen, die 50 Meter entfernt an der jüdischen Synagoge Objektschutzmaßnahmen durchführen“, erklärte Polizeisprecher Thomas Geithner. „Sie haben es beschrieben als großes, schweres Geräusch. Der Boden hat gewackelt.“
Update vom 11. September, 15.20 Uhr: Der Brückenbauexperte Steffen Marx hat den Einsturz eines Teils der Dresdner Carolabrücke als Desaster bezeichnet. „Es ist insbesondere auch deswegen ein Desaster, weil es niemand vorhergesagt hat“, sagte Marx, Professor am Institut für Massivbau an der TU Dresden, vor Ort. „Das Bauwerk muss man heute unter komplett einsturzgefährdet verbuchen.“
Die Polizei geht bislang weiter von einem Unglück aus. „Es gibt null Anhaltspunkte für irgendein strafbares Verhalten. Es gibt kein Ermittlungsverfahren“, so Polizeisprecher Thomas Geithner. Indes zeigt ein Video den Moment des Einsturzes mitten in der Nacht. Sächsische.de postete es unter Berufung auf das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme auf ihrem Instagramkanal.
Brücke in Dresden teilweise eingestürzt: Polizei nennt erste Details zur Ursache
Update vom 11. September, 12.56 Uhr: Sachsens Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) konnte den Teileinsturz der Carolabrücke in Dresden zunächst kaum fassen. „Ich hab‘ das nicht geglaubt heute früh, als man mir das gesagt hat“, schilderte er vor Ort. Wie der Einsturz trotz regelmäßiger Kontrolle passieren konnte, sei unerklärlich. Darüber hinaus bereiten sich die Einsatzkräfte auf ein mögliches Hochwasser der Elbe vor. Zuvor hatten Wetter-Experten zum Wochenende vor Hochwasser in Deutschland gewarnt.
In östlichen Nachbarländern angekündigter Dauerregen könnte zu Überschwemmungen an der Elbe führen. „Wir haben das Ereignis auf jeden Fall auf dem Zettel“, sagte Michael Klahre von der Feuerwehr. Zwar gebe es noch keine konkreten Maßnahmen, man sei aber vorbereitet. Ein Hochwasser könnte die Arbeiten an der Carolabrücke erschweren.
Nach Einsturz der Carolabrücke in Dresden: Neue Details zur Ursache
Update vom 11. September, 11.02 Uhr: Es gibt neue Details zur möglichen Ursache für den Teileinsturz der Carolabrücke in Dresden. Es könnte Korrosion gewesen sein. „Wir haben hier zu DDR-Zeiten massiven Chlorid-Eintrag gehabt“, schilderte Holger Kalbe, Abteilungsleiter Brücken- und Ingenieurbauwerke bei der Stadt Dresden. An der Abbruchstelle stehe ein Mast der Verkehrsbetriebe. Dort könnte es womöglich zu einem massiven Chlorideintritt gekommen sein. Kalbe betonte jedoch, dass das nur Vermutungen seien, die noch geprüft werden müssten.
Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten gebe es derzeit nicht – auch, weil es keine Verletzten bei dem Unglück gab. „Es gibt kein Ermittlungsverfahren“, sagte Polizeisprecher Thomas Geithner. Sollte bei der Ermittlung der Ursache festgestellt werden, dass Fehler gemacht wurden, würde ein Strafverfahren eingeleitet werden. Derzeit fehlen dafür die Anhaltspunkte. Dass unmittelbar nach dem Vorfall im Internet Bilder von der Einsturzstelle mit arabischen Schriftzeichen kursierten, werde von der Polizei beobachtet.
Kurz vor dem Teileinsturz in Dresden, passierte eine Straßenbahn die Carolabrücke
Update vom 11. September, 9.58 Uhr: Nur wenige Minuten vor dem Teileinsturz der Carolabrücke in Dresden ist eine Straßenbahn über das eingestürzte Teilstück gefahren. Die Straßenbahn sei um 2.50 Uhr über die Brücke gefahren, die Brücke sei um 3.08 eingestürzt, teilten die Verkehrsbetriebe in Dresden am Morgen mit. Dazwischen liegen nur 18 Minuten. Menschen kamen nicht zu Schaden.
„Dass der Zustand im Brückenzug C so schlimm ist, dass es zum Einbruch gekommen ist, war nicht vorhersehbar. Man steckt in so einem Bauwerk halt nicht drin“, schilderte Holger Kalbe, Abteilungsleiter Brücken- und Ingenieurbauwerke der Stadt Dresden. Die noch stehenden Brückenteile bleiben nach dem Teileinsturz weiterhin gesperrt. Zunächst müsse das gesamte, zu DDR-Zeiten errichtete Beton-Bauwerk überprüft werden, um eine Gefahr für die beiden anderen Brückenteile auszuschließen. Diese waren bereits in den vergangenen Jahren saniert worden.
Update vom 11. September, 9.01 Uhr: Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei bei dem Teileinsturz der Carolabrücke in Dresden von einem Unglück aus. Hinweise auf Fremdeinwirkung gebe es nicht, sagte ein Sprecher am Morgen. Polizeibeamte seien eine der ersten Einsatzkräfte vor Ort gewesen, als die Brücke teilweise in sich zusammen fiel. Die Polizisten seien in der Nähe als Objektschützer im Einsatz gewesen und hätten zunächst den Lärm der einstürzenden Brückenteile vernommen, so der Sprecher.
Brücke in Dresden teilweise eingestürzt – Die Bilder des verheerenden Unglücks




Wegen baulicher Mängel waren Teile der Brücke in den vergangenen Jahren saniert worden. Ein Teilstück war erst im März 2024 nach einer monatelangen Sanierung für den Verkehr freigegeben worden. Der nun eingestürzte Brückenzug sollte erst im nächsten Jahr saniert werden.
„Akute Einsturzgefahr“: Warn-App nach Brückeneinsturz in Dresden ausgelöst
Update vom 11. September, 8.05 Uhr: Nach dem Teileinsturz der Carolabrücke in Dresden können Fernwärmehaushalte im gesamten Stadtgebiet nicht mit Warmwasser versorgt werden. Einem Sprecher der Feuerwehr zufolge könnte der Ausfall den ganzen Tag dauern. Man arbeite „mit Hochdruck“ an einer Lösung des Problems. Die Feuerwehr gab eine entsprechende Mitteilung über das modulare Warnsystem des Bundes aus. „Durch den teilweisen Einsturz eines Brückensegmentes der Carolabrücke ist diese derzeit voll gesperrt. Es besteht weiterhin akute Einsturzgefahr“, hieß es über die Nina-Warn-App.
Derweil wird ein massives Verkehrschaos erwartet. Mit dem Brückeneinsturz fällt eine wichtige Verkehrsader weg. Auch umliegende Straßen und Wege sind gesperrt. Schiffe dürfen ebenfalls nicht fahren. Straßenbahnen und Autos werden umgeleitet. Was zum Einsturz geführt hat, ist weiter unklar. „Es wäre unseriös, jetzt über die Ursache des Einsturzes zu spekulieren“, sagte Feuerwehrsprecher Michael Klahre der Sächsischen.
Update vom 11. September, 7.30 Uhr: Bei der stark beschädigten Carolabrücke in Dresden geht die Feuerwehr derzeit von einer akuten Einsturzgefahr aus. „Wir rechnen damit, dass weitere Teile der Brücke einstürzen könnten“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Mittwochmorgen vor Ort. Er rief die Menschen auf, der Brücke möglichst fernzubleiben. „Es besteht Lebensgefahr“ auf der Brücke und an der Brücke, hieß es. Derzeit sei eine Drohnenstaffel im Einsatz, um das Ausmaß der Schäden zu erkunden. Ein Teil der Brücke war in den frühen Morgenstunden eingestürzt, verletzt wurde niemand.
Update vom 11. September, 7.22 Uhr: Derzeit liegt der Fokus der Einsatzkräfte nach dem Brückeneinsturz in Dresden auf Schadensbegrenzung, teilte Feuerwehrsprecher Michael Klahre der Nachrichtenagentur AFP mit. Es solle verhindert werden, dass weitere Teile der Brücke einstürzen. „Wir rechnen damit, dass weitere Teile der Brücke einstürzen könnten“, sagte Klahre der dpa. Bewohner sollten dem Unglücksort fernbleiben. „Es besteht Lebensgefahr“ auf der Brücke und an der Brücke, hieß es weiter.
Nach Einsturz von Carolabrücke in Dresden: Ursache ist unklar
Zu den Ursachen könnten zum aktuellen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden. Das könnte sogar noch mehrere Tage dauern. Wie die Sächsische berichtete, ist auch eine Drohnenstaffel im Einsatz, um das Ausmaß der Schäden abzuschätzen. Nach Angaben der Stadt war erst Anfang September ein Verkehrsversuch gestartet und dabei die Radverkehrsführung auf der Carolabrücke geändert worden. Ab 2025 sollte die Sanierung der Brücke fortgesetzt werden.
Erstmeldung vom 11. September, 6.58 Uhr: Dresden – In der Nacht zu Mittwoch (11. September) ist die Carolabrücke in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden teilweise in die Elbe gestürzt. Betroffen vom Einsturz ist ein Abschnitt, auf dem normalerweise Straßenbahnen fahren. Auch ein Fußgänger- und Radweg befindet sich dort. Verletzte gab es keine.
Carolabrücke in Dresden plötzlich eingestürzt: „Teile des Terrassenufers komplett unter Wasser“
Der Schaden erstreckt sich auf eine Länge von 100 Metern, informierte die Feuerwehr Dresden in einer Mitteilung am Morgen. Am Brückenkopf auf der Altstädter Seite hatte sich ein Spalt gebildet, wodurch zwei Fernwärmeleitungen beschädigt wurden. „Das ausströmende Heißwasser hat Teile des Terrassenufers komplett unter Wasser gestellt“, so die Feuerwehr.
Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich den Dresdner Verkehrsbetrieben zufolge aber keine Straßenbahn auf der Brücke. Fahrgäste und Fahrzeuge seien nicht zu Schaden gekommen. Der gesamte Bereich rund um die Brücke wurde gesperrt. Das betrifft unter anderem den Elberadweg, das Terrassenufer sowie die Bundeswasserstraße Elbe.
Ursache noch unklar: Carolabrücke in Dresden teilweise in Elbe gestürzt
Was zum Einsturz der Brücke geführt hat, ist noch unklar. Derzeit sind Sachverständige vor Ort, um das weitere Vorgehen zu besprechen. „Wir bitten die Bevölkerung, den Bereich weiträumig zu meiden und die Einsatzkräfte nicht zu behindern“, appellierte die Feuerwehr.
Schon jetzt hat der Einsturz aber schwere Folgen für die Einwohner Dresdens. Durch den Defekt der Versorgungsleitungen ist im gesamten Stadtgebiet die Fernwärme ausgefallen. Zudem werde die Straßenbahnen-Linien 3,7 und 8 umgeleitet. Vor wenigen Monaten war eine Brücke in den USA eingestürzt. Ein Containerschiff hatte einen Pfeiler der Brücke gerammt. (kas/dpa/AFP)
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