Vatikan teilt mit: Zustand von Papst Franziskus am Dienstag stabil – aber keine Entwarnung
VonBjarne Kommnick
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Pia Krieg
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Am Montagabend erlitt Papst Franziskus zwei Atemkrisen. Die lebensbedrohliche Lage und die Sorge um den Papst bleibt bestehen. Der News-Ticker.
Update vom 4. März, 20.15 Uhr: In einer Mitteilung erklärte der Vatikan, dass der klinische Zustand von Papst Franziskus am Dienstag (Stand 20.10 Uhr) stabil geblieben sein soll, wie vaticannews.va berichtet. Demnach gab es keine zusätzlichen Anfälle von Atemnot. In der Mitteilung heißt es, dass sich „keine Anzeichen von Atemschwäche oder Bronchialkrämpfen“ gezeigt hätten. Eine Entwarnung könne das Ärzteteam nicht geben. Dementsprechend bleibt die Prognose unverändert verhalten.
Ursprungsmeldung vom 4. März, 20 Uhr: Vatikan – Papst Franziskus kämpft noch immer mit einer Lungenentzündung. Seit dem 14. Februar befindet sich der 88-Jährige in der Gemelli-Klinik in Rom in Behandlung. Er erlitt bereits mehrfache Atemnotfällen, nach denen er vorübergehend mechanisch beatmet wurde.
Sorge um Papst aktuell wieder größer: Franziskus wird mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt
Noch vor dem Krankenhausaufenthalt: Papst Franziskus macht das Kreuzzeichen zu Beginn seiner wöchentlichen Generalaudienz in der Halle Paul VI. im Vatikan.
Nach zwei schweren Atemnot-Anfällen am Montag (3. März) wird Papst Franziskus mit zusätzlichem Sauerstoff über einen Schlauch in der Nase versorgt. Der Einsatz einer Maske, die Nase und Mund bedeckt, sei laut Franziskus` Umfeld jetzt nicht mehr nötig. Außer Lebensgefahr sei der Papst nicht.
Papst erleidet zwei Atemkrisen: Gesundheitszustand verschlechtert sich
Am Montag geriet der Papst zweimal hintereinander in große Atemnot. Die beiden schweren Anfälle wurde laut der Deutschen Nachrichtenagentur (dpa) durch eine Ansammlung von viel Schleim in den Bronchien sowie eine Verkrampfung der Muskeln der Atemwege. Daher waren zwei Lungenspiegelungen nötig. Aufgrund der Episoden musste der Papst nach Angaben des Vatikans vorübergehend künstlich mechanisch beatmet werden.
Chemietechniker, Türsteher, Hausmeister: Eine Krankheit brachte Papst Franziskus zur Kirche
Papst Franziskus kämpft schon länger mit gesundheitlichen Problemen
Der Papst, dem in seiner Jugend ein Teil der Lunge entfernt wurde, kämpft schon seit geraumer Zeit mit gesundheitlichen Problemen. Sein aktueller Aufenthalt in der Klinik ist der vierte innerhalb von weniger als vier Jahren und mittlerweile der längste seit seiner Ernennung zum Papst im Jahr 2013.
Nach „leichter“ Besserung: Zustand von Papst verschlimmert sich wieder
Am 14. Februar wurde Franziskus aufgrund einer Bronchitis in die Gemelli-Klinik in Rom gebracht. Diese Erkrankung entwickelte sich zu einer beidseitigen Lungenentzündung. Laut Vatikanangaben hat sich der Gesundheitszustand des Papstes in der letzten Woche „leicht“ gebessert. Seit dem 28. Februar litt Franziskus jedoch unter schweren Atemproblemen, die eine vorübergehende mechanische Beatmung erforderlich machten.
Menschen legen Rosenkränze, Briefe und Kerzen für den Papst vor der Klinik ab
Vor dem Krankenhaus versammeln sich seit seiner Einlieferung immer wieder Menschen, um für den kranken Papst zu beten. Sie legen Rosenkränze, Briefe und Kerzen an der großen Statue von Franziskus‘ Vorgänger, Papst Johannes II., auf dem Vorplatz ab. Unter den Betenden sind auch viele aus Franziskus‘ Heimat Argentinien. (pk mit dpa)