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Papst im Krankenhaus: Franziskus sendet sorgenvolles Lebenszeichen – Vatikan mit neuen Details

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  • Moritz Bletzinger
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Papst Franziskus leidet unter einer Lungenentzündung und liegt in einer Klinik in Rom. Nun schickt er eine Audiobotschaft.

Update vom 9. März, 9.42 Uhr: Dieser News-Ticker ist beendet. In unserem neuen Ticker finden Sie alle Neuigkeiten zur aktuellen Entwicklung um den kranken Papst Franziskus.

Update vom 8. März, 9.03 Uhr: Laut offiziellen Angaben verbrachte Papst Franziskus eine weitere Nacht im Krankenhaus ohne neue Komplikationen. „Die Nacht verlief ruhig, der Papst ruht sich aus“, teilte der Vatikan am Samstagmorgen (8. März) in einer kurzen Erklärung mit. Weitere Details zu seinem Gesundheitszustand wurden nicht bekannt gegeben. Ein neues ärztliches Bulletin soll am Abend veröffentlicht werden.

Am Freitagabend (7. März) hatte der Vatikan erstmals – wie zuvor angekündigt – auf das bis dahin tägliche Bulletin zum Gesundheitszustand des Oberhaupts der katholischen Kirche verzichtet. Aus dem Umfeld des Papstes war jedoch zu hören, dass der Zustand den Tag über stabil geblieben sei.

Update vom 7. März, 8.30 Uhr: Normalerweise erhalten Außenstehende kurz nach 8 Uhr ein Update aus dem Vatikan, wie es um den Gesundheitszustand von Papst Franziskus bestellt ist. Wie der Kirchenstaat aber bereits am Donnerstagabend mitgeteilt hatte, wird es am heutigen Freitag kein derartiges Update geben. „Angesichts der stabilen gesundheitlichen Lage wird das nächste medizinische Bulletin am Samstag veröffentlicht“, heißt es in der Aussendung.

Falschnachrichten zu Tod von Papst Franziskus im Umlauf – Polizei ermittelt

Update vom 7. März, 6.30 Uhr: „Danke für eure Gebete“, hatte Papst Franziskus gestern schweratmig in einer Audiomitteilung der Glaubensgemeinschaft mitgeteilt. Ein seltenes direktes Lebenszeichen des Kirchenoberhaupts, das aus der Gemelli-Klinik nach außen dringt. Das letzte Foto von Papst Franziskus ist vom 14. Februar, dem Tag der Einlieferung in das römische Krankenhaus. Entsprechend hartnäckig verbreiten sich in den sozialen Medien Verschwörungserzählungen, über einen vermeintlichen Tod des Kirchenvaters.

Wie das Onlineportal Open berichtet, kursieren teils KI-generierte Fotos, die den sterbenden Papst zeigen sollen. „Es sind unglaubliche Dinge im Umlauf“, soll eine mit dem Papst befreundete Nonne der Tageszeitung Repubblica gesagt haben. „Fake News kommentieren sich von selbst, wir geben regelmäßig Informationen heraus“, lautete die Antwort aus dem Vatikan. Dort sollen jedoch zahlreiche Anfragen nach aktuellen Bildern des Papstes eingehen. Doch Papst Franziskus selbst wolle keine Fotos von sich nach außen dringen sehen. Die Postpolizei habe zu kursierenden Bild- und Videomaterialien bereits Ermittlungen aufgenommen.

Papst Franziskus am 1. August 2022 während seiner wöchentlichen Generalaudienz in der Halle Paul VI. im Vatikan.

Papst meldet sich persönlich: „Danke euch von ganzem Herzen für eure Gebete

Update vom 6. März, 21.44 Uhr: Auch am Abend ist der Zustand von Papst Franziskus weiterhin „stabil“ heißt es seitens des Vatikans. In einer Audiobotschaft, mit der der Papst sich an die Gläubigen wandte, ist jedoch hörbar, dass die Krankheit dem 88-Jährigen nach wie vor zu schaffen macht.

„Ich danke euch von ganzem Herzen für eure Gebete für meine Gesundheit auf dem Platz. Ich begleite euch von hier aus. Möge Gott euch segnen und die Jungfrau euch beschützen. Danke“, sagte Franziskus in der Aufnahme, die am Abend auf dem Petersplatz vor zahlreichen Gläubigen abgespielt wurde. Seine Stimme klingt dabei stark angeschlagen.

Gesundheitszustand von Papst Franziskus weiterhin stabil

Update vom 6. März, 12.25 Uhr: Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus hat sich seit Wochenbeginn etwas stabilisiert. Das Kirchenoberhaupt, das an einer Lungenentzündung laboriert, muss jedoch rund um die Uhr mit Sauerstoff versorgt werden. Tagsüber wird er in der Regel mit einem Schlauch über die Nase versorgt, wie unter anderem die Tageszeitung La Repubblica berichtete, nachtsüber hingegen sorgt eine Maske für die nötige Sauerstoffzufuhr. Er wird jedoch nicht künstlich beatmet, wie aus seinem Umfeld verlautbart wird.

Stabiler Papst Franziskus für Friedensnobelpreis nominiert

Update vom 6. März, 11.34 Uhr: Papst Franziskus befindet sich heute am 21. Tag seiner Behandlung wegen einer Lungenentzündung. Trotz mehrerer Rückschläge hat sich der Gesundheitszustand des Oberhaupts der katholischen Kirche inzwischen etwas stabilisiert. Aufgrund des „komplexen“ Krankheitsverlaufs könne jedoch noch keine Entwarnung gegeben werden. Dennoch sei die Stimmung bei Franziskus „gut“, wie es am Morgen aus dem Vatikan verlautete.

Abseits der medizinischen Untersuchungen und Behandlungen erhielt Franziskus erfreuliche Neuigkeiten. Das Nobelkomitee verkündete am Mittwoch, dem 5. März, dass 244 Personen für den diesjährigen Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurden. Unter den Nominierten soll sich auch der gesundheitlich angeschlagene Papst befinden. Besonders für Aufsehen sorgt jedoch die Nominierung von US-Präsident Donald Trump für den angesehenen Friedenspreis.

Papst Franziskus‘ Zustand stabil: Vatikan spricht von „normalem Verlauf“ der Krankheit

Update vom 6. März, 10.09 Uhr: Die Nacht von Papst Franziskus sei erneut „ruhig verlaufen“ hieß es heute Morgen aus dem Vatikan. Auf die beruhigende Nachricht aus dem Kirchenstaat folgte für Gläubige auch das tägliche Evangelium, heute aus Lukas, Kapitel 9. Darin heißt es unter anderem: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten.“

Auch wenn das Kirchenoberhaupt mit den Zeilen Bezug nimmt auf den Verlust des eigenen Lebens: akut lebensbedrohlich scheint der Zustand des Papstes offiziellen Angaben zufolge derzeit jedenfalls nicht zu sein. Das Gesamtbild seines Gesundheitszustandes bleibe jedoch komplex, ist aus dem Vatikan zu vernehmen. Laut der Pressestelle des Heiligen Stuhls nehme die Lungenentzündung aber den „normalen Verlauf einer solchen Krankheit in Behandlung“.

Erneut ruhige Nacht für Papst Franziskus

Update vom 6. März, 8.24 Uhr: Wie schon die Nächte zuvor, gab es für Papst Franziskus auch in der Nacht auf heute, Donnerstag (6. März) keine bösen Überraschungen. Die Nacht sei „ruhig verlaufen“, der Papst „ruht sich noch aus“, teilte das vatikanische Presseamt am Donnerstagmorgen kurz nach 8 Uhr mit.

Am Mittwoch war der Gesundheitszustand stabil geblieben, wie ein Vatikanstatement am Abend erklärte. Es sei zu keiner Atemnot gekommen, hieß es, der Papst habe das Aschekreuz erhalten und ein wenig gearbeitet.

„Stimmung weiterhin gut“ - Zustand von Papst Franziskus nach überstandener Atemkrise stabil

Update vom 6. März, 5.45 Uhr: Nach den zwei gesundheitlichen Krisen am Montag (3. März), hat sich der Zustand des Papstes bis Mittwochabend wieder gebessert. Es sei deutlich geworden, heißt es von Vatican News, dass „die Lungenentzündung des Papstes dem normalen Verlauf einer solchen Krankheit in Behandlung“ folge. Franziskus sei derzeit „kooperativ und seine Stimmung weiterhin gut“, wird weiter gemeldet.

Während Franziskus am Tag über die Nase mit Sauerstoff versorgt werde, greife das medizinische Personal nachtsüber auf eine „nicht invasive mechanische Beatmung“ zurück. Dabei dürfte es sich wie die Nächte zuvor um eine Beatmungsmaske handeln. Wie gut der Papst jedoch die Nacht auf Donnerstag überstanden hat, ist noch nicht bekannt.

Papst weiter in Behandlung: Franziskus nahm an Segnung Heiliger Asche teil

Update vom 5. März, 20.10 Uhr: Seit fast drei Wochen kämpft Papst Franziskus gegen eine doppelseitige Lungenentzündung. Nachdem es dem Kirchenoberhaupt zunächst stetig besser gegangen war, erlitt er am Samstag (1. März) einen Rückfall. Und auch am Rosenmontag litt er zweimal unter „akuter Atemnot“, so eine Mitteilung des Vatikans. Laut dem aktuellsten Bulletin des Vatikans gilt sein Zustand jedoch inzwischen wieder als stabil, doch „die Prognose bleibt vorsichtig“.

Am Mittwochmorgen nahm der Pontifex von seiner derzeitigen Unterbringung aus am Ritus der Segnung der Heiligen Asche teil und empfing anschließend die Eucharistie, berichtet Vatican News. Über den Tag hinweg widmete der Papst sich zudem einigen Arbeitsaufgaben.

Dennoch wird weiterhin über einen möglichen Rücktritt Franziskus‘ spekuliert. Kardinal Stanislaw Dziwisz, ein langjähriger Vertrauter des verstorbenen Papstes Johannes Paul II, hält dies jedoch für unwahrscheinlich, wie er gegenüber La Repubblica erklärte. „Er (Franziskus) wird die Kirche so lange führen, wie Gott es will, und dabei fest mit dem Kreuz verbunden bleiben, ohne einen Schritt zurück zu machen“, so Dziwisz.

Gesundheitszustand des Papstes: Kirchenoberhaupt offenbar auf Sauerstoffmaske angewiesen

Update vom 5. März, 15.00 Uhr: Nach einer ruhigen Nacht schauen Katholiken aus aller Welt weiterhin bange nach Rom. „Während ich bete, spüre ich die Atemlosigkeit von Papst Franziskus“, schrieb Mimmo Battaglia, Kardinal von Neapel anlässlich des Beginns der Fastenzeit am Mittwoch.

Wie Quellen aus dem Vatikan der Tageszeitung La Repubblica bestätigten, soll Papst Franziskus während der letzten zwei Nächte auf eine Sauerstoffmaske angewiesen gewesen sein. Mittlerweile werde dem Kirchenoberhaupt jedoch wieder Sauerstoff über die Nase zugeführt. Vor dem Hintergrund eines komplexen Gesamtbildes sei der Zustand des Papstes derzeit jedoch stabil, heißt es aus dem Kirchenstaat.

Update vom 5. März, 12.30 Uhr: Seit seiner Einlieferung in die Gemelli-Klinik in Rom vor fast drei Wochen erlitt Papst Franziskus vier Atemnot-Anfälle – zuletzt am Montagnachmittag sogar zweimal hintereinander. Das Oberhaupt der katholischen Kirche hat eine ruhige Nacht hinter sich und laut Repubblica heute Morgen seine physiotherapeutische Behandlung der Atemwege fortgesetzt. Sein Zustand gilt vorerst weiter als stabil.

Ruhige Nacht für Papst Franziskus – Traditionelle Aschermittwochs-Messe findet ohne Kirchenvater statt

Update vom 5. März, 9 Uhr: „Der Papst hat die Nacht gut geschlafen und ist kurz nach acht Uhr aufgewacht“ – das teilte das Presseamt des Heiligen Stuhl am Mittwochmorgen mit.

Update vom 5. März, 8.10 Uhr: Die traditionelle Aschermittwochs-Messe in der Basilika Santa Sabina in Rom findet ohne den Papst Franziskus statt. Ihn vertritt der italienische Kurienkardinal Angelo De Donatis. Vor 20 Jahren fehlte auch schon mal ein Papst bei der Zeremonie. Im Jahr 2005 konnte Johannes Paul II. am Aschermittwoch nicht teilnehmen, weil er wie Franziskus im Gemelli-Krankenhaus behandelt wurde, berichtet der italienische Nachrichtensender Rai.

Papst Franziskus erlitt „akutes Atemversagen“: Vatikan verkündet Update

Update vom 4. März, 20.23 Uhr: Der Zustand des Papstes ist nach einem abermaligen Rückschlag am Montag nun wieder „stabil“. Weitere Atemnot-Anfälle hat der 88-Jährige laut Vatikan am Dienstag nicht gehabt. Über Nacht muss Franziskus eine Maske tragen, die sowohl seine Nase als auch seinen Mund bedeckt. Atemkrisen sind Warnzeichen. Aus Franziskus‘ Umfeld hieß es zudem, die Unterstützung über Nacht sei nötig, um eine bessere Ruhe zu ermöglichen.

Update vom 4. März, 8.45 Uhr: Nach offiziellen Angaben des Vatikans hat Papst Franziskus nach zwei erneuten schweren Atemnotanfällen eine Nacht ohne weitere Komplikationen verbracht. Am Dienstagmorgen (4. März) schrieb der Vatikan in einer kurzen Mitteilung: „Der Papst hat die ganze Nacht geschlafen, nun ruht er sich weiter aus.“ Weitere Details zu seinem Gesundheitszustand wurden nicht bekannt gegeben.

Der 88-jährige Papst hatte am Montag erneut erhebliche Atemprobleme, diesmal sogar zweimal hintereinander. Diese Anfälle wurden durch eine erhebliche Schleimansammlung in den Bronchien und einen Bronchospasmus, also eine Verkrampfung der Muskeln, ausgelöst. Zwei Lungenspiegelungen waren erforderlich, und Franziskus musste erneut mechanisch beatmet werden.

Seit zweieinhalb Wochen wird das Oberhaupt der katholischen Kirche in der Gemelli-Klinik in Rom behandelt. Die Ärzte diagnostizierten eine schwere beidseitige Lungenentzündung. Seit seiner Einlieferung am 14. Februar kam es bereits mehrfach zu Atemnotanfällen. Die Mediziner im Krankenhaus äußern sich zurückhaltend zu einer Prognose über den weiteren Verlauf der Erkrankung.

Update von 19.43 Uhr: Papst Franziskus geht es offenbar wieder schlechter. Der 88-Jährige hatte am Nachmittag „zwei Episoden akuten Atemversagens“, erklärte der Vatikan am Montagabend. Dabei sollen sich die Muskeln seiner Atemwege verkrampft haben. „Daher wurden zwei Lungenspiegelungen durchgeführt, bei denen reichlich Sekret abgesaugt werden musste“, zitiert die dpa die Mitteilung. Ein ähnlicher Vorfall hatte sich bereits am Freitag ereignet. Erneut musste Franziskus mechanisch beatmet werden.

Eine Prognose zum Zustand des Papstes konnten die behandelnden Ärzte zunächst nicht machen. Allerdings betonten die Ärzte auch: „Der Heilige Vater blieb zu jeder Zeit wach, orientiert und kooperativ.“ Papst Franziskus wird bereits seit Mitte Februar in einem Krankenhaus in Rom behandelt. Er leidet unter einer beidseitigen Lungenentzündung.

Papst im Krankenhaus: Sonntagsgebet fällt erneut aus

Update vom 2. März, 13.50 Uhr: Papst Franziskus muss zum dritten Mal in Folge das Sonntagsgebet auf dem Petersplatz ausfallen lassen. Aus dem Krankenhaus wendet sich das katholische Oberhaupt mit einer Botschaft an die Gläubigen. „Ich spüre in meinem Herzen den Segen, der in der Gebrechlichkeit verborgen ist, denn gerade in diesen Momenten lernen wir noch mehr, auf den Herrn zu vertrauen“, teilt Franziskus in einem veröffentlichen Text mit. Gleichzeitig ruft er zu Gebeten zum Frieden in den Kriegsregionen der Welt auf: „Von hier aus erscheint Krieg noch absurder.“

Update vom 2. März, 9.22 Uhr: Am Sonntagmorgen gibt es ein neues Update aus dem Gemelli-Krankenhaus in Rom: „Die Nacht war friedlich, der Papst ruht noch“, heißt es bei Vatican News unter Berufung auf Informationen des Heiligen Stuhls. Seit Samstagabend sei der „kritische Zustand des Papstes weiterhin stabil“.

Update vom 1. März, 22.20 Uhr: Auch der Imam der großen Moschee von Rom betet für Papst Franziskus. „Er ist der Papst der ‚Fratelli tutt‘ (alle Brüder, d.R.), nicht nur der katholischen Brüder. Er ist der Papst, der der gesamten Menschheit eine Stimme gegeben hat“, sagte Imam Nader Akkad anlässlich des ersten Fastentages des Ramadan 2025.

Papst schwer erkrankt – aber aktuell stabil

Update vom 1. März, 19.36 Uhr: Gute Nachrichten aus dem Vatikan: „Der klinische Zustand des Heiligen Vaters bleibt stabil“, heißt es in einem neuen Gesundheitsupdate des Heiligen Stuhls. Papst Franziskus wechsle zwischen nichtinvasiver Beatmung und langen Perioden zusätzlicher Hochfluss-Sauerstoffzufuhr. Er habe kein Fieber und weise keine Leukozytose (erhöhte Anzahl weißer Blutkörperchen) auf – das wäre ein Hinweis auf eine entzündliche Erkrankung.

Weitere Bronchospasmen hätten sich außerdem ebenfalls nicht ereignet, ein solcher Atemanfall hatte Franziskus am Freitag schwer zurückgeworfen. Jetzt habe er bereits wieder selbstständig Nahrung zu sich genommen, das Abendmahl erhalten und aktiv bei seiner Atemphysiotherapie mitgearbeitet.

Trotzdem schließt die Mitteilung: „Die Prognose bleibt verhalten.“

Update vom 1. März, 16.13 Uhr: Wie entwickelt sich der Gesundheitszustand von Papst Franziskus nach dem schweren Anfall am Freitag? Franziskus hatte bei einem Bronchospasmus Erbrochenes verschluckt und musste künstlich beatmet werden. Aus dem Gemelli-Krankenhaus heißt es, er zeige leichte Besserung mit Werten wie zuvor, dennoch müsse 24 bis 48 Stunden abgewartet werden, um den klinischen Zustand zu beurteilen.

Trotz einer „ruhigen Nacht“ auf Samstag ist die Sorge im Vatikan dementsprechend nach wie vor groß. „Es war keine kleine Krise, sondern eine lebensbedrohliche Krise“, berichtet ntv-Reporter Udo Gümpel aus Italien. Die Lungenentzündung sei eben immer noch da. Und: „Der Vatikan stellt sich intern, das hören wir mittlerweile, auf alle möglichen Sachen ein. Also vielleicht den Rücktritt oder auch noch Schlimmeres.“

Update vom 1. März, 13.12 Uhr: Am Samstagmittag wurde aus dem Umfeld des Vatikans ein weiteres, jedoch nicht offizielles Update zum Gesundheitszustand des Papstes bekannt. Franziskus habe keine zusätzlichen Atemprobleme erlitten. Am Morgen habe er gefrühstückt, Kaffee getrunken und einige Zeitungen gelesen. Dennoch heißt es: „Die Situation bleibt komplex und die Prognose zurückhaltend“.

Chemietechniker, Türsteher, Hausmeister: Eine Krankheit brachte Papst Franziskus zur Kirche

Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85).
Das Konklave im Vatikan hat 2013 den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Weg bis dahin war lang. © dpa/AP
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Die Eltern des Papstes sind Regina Maria Sivori and Mario Jose Bergoglio. Das Hochzeitsfoto stammt aus dem Jahr 1935. Ein Jahr später wurde Bergoglio geboren. © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Mario Jose Bergoglio (Mitte) mit seinen Eltern, Juan und Magarita Vasallo in Buenos Aires (Foto undatiert). © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Bergoglio (rechts, zusammen mit zwei Klassenkameraden) ging in den frühen 50er-Jahren in eine Schule in Buenos Aires. © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Hier posiert er (hintere Reihe, 2. v. l.) mit seiner Familie. (Foto undatiert) © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
In diesem Gebäude in Buenos Aires, einst eine technische Schule, machte Bergoglio seinen Abschluss als Chemietechniker. Davor arbeitete er eine lange Zeit als Türsteher und Hausmeister. © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Nach einer schweren Krankheit fühlte er sich 1958 dazu inspiriert, dem Jesuitenorden beizutreten. 1969 wurde Bergoglio zum Priester geweiht. Von 1973 (wie hier auf dem Foto) bis 1979 war er Provinzoberer der Jesuiten in Argentinien. © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus
Bereits als Priester leitete Bergoglio (r., Foto aus dem Jahr 1973) viele Messen. © ap/dpa
Das Archivfoto vom 06.04.2005 zeigt Kardinal Jorge Mario Bergoglio, Bischof von Buenos Aires (Argentinien). Er ist heute Papst Franziskus
1998 wurde Bergoglio zum Erzbischof von Buenos Aires. (Foto von 2005) © epa efe Telam/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Diesen Slum von Buenos Aires besuchte Bergoglio zu seiner Zeit als Erzbischof oft. © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus
Papst Johannes Paul II. ernannte Bergoglio 2001 zum Kardinal. Er leitete die argentinische Kirche während der Unruhen im Dezember 2001 in Argentinien. © ap/dpa
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Bergoglio war Anhänger des Fußballteams von San Lorenzo de Almagro. (Foto aus dem Jahr 2011) © AP/dpa
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Bergoglio war auch Mitglied des Fanclubs. © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Die einstige Präsidentin Argentiniens, Cristina Fernandez, soll ein eher kühles Verhältnis zu Papst Franziskus gehabt haben. (Foto aus dem Jahr 2008) © AP/dpa
Papst Benedikt Papst Franziskus (Archivbild)
Papst Benedikt XVI. bei einem Treffen mit Kardinal Bergoglio im Jahre 2007. © AP/dpa
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Erzbischof Bergoglio bei einer Messe für Drogenabhängige und Arme aus dem Jahr 2008. © dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Kardinal Bergoglio beim Heiligen Abendmahl (Foto aus dem Jahr 2009). © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Kardinal Bergoglio bei einer Messe (Foto aus dem Jahr 2009). © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Kardinal Bergoglio einen Tag vor Beginn des Konklaves, bei dem er zum neuen Papst gewählt wurde. © dpa
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85).
Nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. am 28. Februar 2013 wählte ein päpstliches Konklave am 13. März Bergoglio zu seinem Nachfolger. © dpa/AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85).
Am 15. März 2013 rief Franziskus das Kardinalskollegium im Apostolischen Palast mit „Liebe Brüder, los!“ zur brüderlichen, geeinten Verkündigung des Evangeliums auf: „Die christliche Wahrheit ist anziehend und gewinnend, denn sie antwortet auf die tiefen Bedürfnisse des menschlichen Daseins.“ © dpa/AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85).
Laut Vatikan haben 150.000 bis 200.000 Menschen an der Messe zur Amtseinführung teilgenommen. Nicht alle passten auf dem Petersplatz, auch auf den angrenzenden Straßen wurde gefeiert. © dpa/AP
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Als Papst nannte er sich Franziskus – nach dem Heiligen Franz von Assisi. © AP/dpa
Bild zeigt Papst Franziskus (links) und Papst Benedikt XVI. (rechts) bei einem Treffen am 23.02.2013 in Castel Gandolfo
Am 23. März 2013 traf sich Franziskus (links) privat mit Benedikt XVI. (rechts) in Castel Gandolfo. Gesprächsinhalte gaben sie nicht bekannt. Ein solches Päpstetreffen hatte es seit über 700 Jahren nicht gegeben. © Osservatore Romano/Handout/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Die Volksnähe hatte er sich bewahrt: Bergoglio trank Mate, das Nationalgetränk Argentiniens. (Foto aus dem Jahr 2013) © AP/dpa
Papst Franziskus steigt bei seiner Ankunft am Yangon International Airport in Yangon, Myanmar, am 27.11.2017 aus dem Flugzeug
Im November 2017 besuchte er Myanmar und betonte die Bedeutung des Friedens und der Versöhnung. © Andrew Medichini/dpa
Dieses von Ministry of Presidential Affairs zur Verfügung gestellte Bild zeigt Papst Franziskus (l) und Scheich Ahmed al-Tajjib, Großimam der Al-Azhar-Universität in Kairo, nach der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung. Aufnahmedatum: 04.02.2019
2019 wurde von Papst Franziskus (links) und Sheikh Ahmed el-Tayeb (rechts), dem Scheich der Azar-Universität und damit einem der angesehensten Vertreter des sunnitischen Islam, das „Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt“ unterzeichnet. © Eissa Al Hammadi/dpa
Papst Franziskus (M) besucht am Karfreitag Bedürftige und Gesundheitspersonal im Corona-Impfzentrum des Vatikans, Aufnahmedatum: 02.04.2022
Papst Franziskus besuchte am Karfreitag 2022 Bedürftige und Gesundheitspersonal im Corona-Impfzentrum des Vatikans. © dpa
Papst Franziskus nimmt an einem gemeinsamen Gebet mit Christen im Kolosseum in Rom teil, das den Abschluss der internationalen Friedenskonferenz "Cry for Peace" bildet, die von der Gemeinschaft Sant‘Egidio organisiert worden ist, Aufnahmedatum: 25.10.2022
2022 nahm Papst Franziskus an einem gemeinsamen Gebet mit Christen im Kolosseum in Rom teil, das den Abschluss der internationalen Friedenskonferenz »Cry for Peace« bildete. © Evandro Inetti/dpa
Papst Franziskus empfängt Bundeskanzler Olaf Scholz zu einer Privataudienz. Scholz überreichte dem Papst den offizielle Ball der UEFA EURO 2024 und eine Bärenfigur aus Porzellan mit dem Wappen der Bundesrepublik Deutschland. Aufnahmedatum: 02.03.2024
Papst Franziskus (links) empfing Bundeskanzler Olaf Scholz (rechts) zu einer Privataudienz. Scholz überreichte dem Papst den offiziellen Ball der UEFA EURO 2024 und eine Bärenfigur aus Porzellan mit dem Wappen der Bundesrepublik Deutschland. © Vatikan Media/dpa
Papst Franziskus öffnet am 24. Dezember 2024 die Heilige Pforte des Petersdoms und leitet damit das Heilige Jahr 2025 ein, das unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ steht.
Papst Franziskus öffnete am 24. Dezember 2024 die Heilige Pforte des Petersdoms und leitete damit das Heilige Jahr 2025 ein, das unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ stand. © Alberto Pizzoli/IMAGO
Pilger reisen zu Papst Franziskus, der im Krankenhaus liegt. Vatikan, 26.03.2025.
Der Papst lag ab Februar 2025 mehr als fünf Wochen wegen einer schweren, beidseitigen Lungenentzündung im Krankenhaus. Pilger reisten zu ihm, um für seine Genesung zu beten. Er konnte entlassen werden – Von einem „Wunder“ war die Rede. (Auf dem Bild Pilger auf dem Petersplatz, 3 Tage nach seiner Rückkehr in den Vatikan). © Gregorio Borgia/AP/dpa
Der Papst spricht den Segen Urbi et Orbi am 20. April 2025.
Papst Franziskus bei seinem letzten Auftritt kurz vor seinem Tod auf der Empore des Petersdoms. Er erteilte den Segen Urbi et Orbi (lateinisch für „der Stadt und der Welt“) zum Ostersonntag, 20. April 2025. © Andrew Medichini/AP/dpa
Papst Franziskus in schwarz-weiß.
Papst Franziskus verstarb in den frühen Morgenstunden des Ostermontags, am 21. April 2025. © Andrew Medichini/AP/dpa

Update vom 1. März, 08.48 Uhr: Nach einer lebensbedrohlichen Atemkrise scheint sich Papst Franziskus wieder zu erholen. Er habe eine „ruhige“ Nacht verbracht, hieß es vom Vatikan. Der Papst setze seine Erholung fort. Eine Entwarnung kann weiterhin allerdings nicht gegeben werden.

Zustand des Papstes hat sich verschlechtert – Vatikan meldet „Atemkrise“

Unsere Erstmeldung vom 28. Februar: Rom – Seit zwei Wochen wird Papst Franziskus im Gemelli-Krankenhaus in Rom behandelt. Er leidet an einer beidseitigen Lungenentzündung. Während es die vergangenen Tage so aussah, als würde sich das Kirchenoberhaupt wieder erholen, verschlechterte sich sein Zustand am Freitag (28. Februar) wieder.

Papst Franziskus musste künstlich beatmet werden – Gesundheitszustand verschlechtert

Am Freitagnachmittag erlitt der Papst einen Bronchospasmus, also eine Verkrampfung der Atemwege. Dies habe zu einer „plötzlichen Verschlechterung des Atembilds“ geführt, heißt es in einer Mitteilung am Abend. Infolgedessen musste Franziskus auch „nicht-invasiv mechanisch beatmet“ werden. Unklar ist, ob der Papst nach wie vor auf die künstliche Beatmung angewiesen ist.

Bislang war die Prognose vorsichtig positiv gewesen. Seit dem Wochenende hatte der Papst keine Atemkrise mehr gehabt und es war sogar verlautbart worden, er sei „aus der kritischsten Phase heraus“. Noch am Freitagvormittag habe Franziskus gebetet und physiotherapeutische Atemübungen absolviert. Zudem wird er medikamentös behandelt.

Nach Atemkrise rückt Entlassung von Papst Franziskus wohl in weite Ferne

Wie es jetzt weitergeht, wird sich erst in den nächsten 24 bis 48 Stunden zeigen. Erst dann könne beurteilt werden, ob die Atemnot-Episode zu einer Verschlechterung des Gesamtgesundheitszustands von Franziskus geführt hat. Das berichtet die dpa unter Berufung auf das Umfeld des Kirchenoberhaupts.

Schon jetzt ist jedoch klar, dass eine zeitnahe Entlassung aus der Klinik unwahrscheinlich ist. Der Papst ist 88 Jahre alt und eine Lungenentzündung in diesem fortgeschrittenen Alter durchaus gefährlich. Schon am Donnerstag hieß es deshalb: „Angesichts der Komplexität des Krankheitsbildes sind weitere Tage klinischer Stabilität erforderlich“ (sp)

Rubriklistenbild: © Evandro Inetti/picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire

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