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Julian Mayr
Moritz Bletzinger
Julia Hanigk
Sandra Sporer
Papst Franziskus leidet unter einer Lungenentzündung und liegt in einer Klinik in Rom. Nun schickt er eine Audiobotschaft.
Update vom 9. März, 9.42 Uhr: Dieser News-Ticker ist beendet. In unserem neuen Ticker finden Sie alle Neuigkeiten zur aktuellen Entwicklung um den kranken Papst Franziskus.
Update vom 8. März, 9.03 Uhr: Laut offiziellen Angaben verbrachte Papst Franziskus eine weitere Nacht im Krankenhaus ohne neue Komplikationen. „Die Nacht verlief ruhig, der Papst ruht sich aus“, teilte der Vatikan am Samstagmorgen (8. März) in einer kurzen Erklärung mit. Weitere Details zu seinem Gesundheitszustand wurden nicht bekannt gegeben. Ein neues ärztliches Bulletin soll am Abend veröffentlicht werden.
Am Freitagabend (7. März) hatte der Vatikan erstmals – wie zuvor angekündigt – auf das bis dahin tägliche Bulletin zum Gesundheitszustand des Oberhaupts der katholischen Kirche verzichtet. Aus dem Umfeld des Papstes war jedoch zu hören, dass der Zustand den Tag über stabil geblieben sei.
Update vom 7. März, 8.30 Uhr: Normalerweise erhalten Außenstehende kurz nach 8 Uhr ein Update aus dem Vatikan, wie es um den Gesundheitszustand von Papst Franziskus bestellt ist. Wie der Kirchenstaat aber bereits am Donnerstagabend mitgeteilt hatte, wird es am heutigen Freitag kein derartiges Update geben. „Angesichts der stabilen gesundheitlichen Lage wird das nächste medizinische Bulletin am Samstag veröffentlicht“, heißt es in der Aussendung.
Falschnachrichten zu Tod von Papst Franziskus im Umlauf – Polizei ermittelt
Update vom 7. März, 6.30 Uhr: „Danke für eure Gebete“, hatte Papst Franziskus gestern schweratmig in einer Audiomitteilung der Glaubensgemeinschaft mitgeteilt. Ein seltenes direktes Lebenszeichen des Kirchenoberhaupts, das aus der Gemelli-Klinik nach außen dringt. Das letzte Foto von Papst Franziskus ist vom 14. Februar, dem Tag der Einlieferung in das römische Krankenhaus. Entsprechend hartnäckig verbreiten sich in den sozialen Medien Verschwörungserzählungen, über einen vermeintlichen Tod des Kirchenvaters.
Wie das Onlineportal Open berichtet, kursieren teils KI-generierte Fotos, die den sterbenden Papst zeigen sollen. „Es sind unglaubliche Dinge im Umlauf“, soll eine mit dem Papst befreundete Nonne der Tageszeitung Repubblica gesagt haben. „Fake News kommentieren sich von selbst, wir geben regelmäßig Informationen heraus“, lautete die Antwort aus dem Vatikan. Dort sollen jedoch zahlreiche Anfragen nach aktuellen Bildern des Papstes eingehen. Doch Papst Franziskus selbst wolle keine Fotos von sich nach außen dringen sehen. Die Postpolizei habe zu kursierenden Bild- und Videomaterialien bereits Ermittlungen aufgenommen.
Papst meldet sich persönlich: „Danke euch von ganzem Herzen für eure Gebete
Update vom 6. März, 21.44 Uhr: Auch am Abend ist der Zustand von Papst Franziskus weiterhin „stabil“ heißt es seitens des Vatikans. In einer Audiobotschaft, mit der der Papst sich an die Gläubigen wandte, ist jedoch hörbar, dass die Krankheit dem 88-Jährigen nach wie vor zu schaffen macht.
„Ich danke euch von ganzem Herzen für eure Gebete für meine Gesundheit auf dem Platz. Ich begleite euch von hier aus. Möge Gott euch segnen und die Jungfrau euch beschützen. Danke“, sagte Franziskus in der Aufnahme, die am Abend auf dem Petersplatz vor zahlreichen Gläubigen abgespielt wurde. Seine Stimme klingt dabei stark angeschlagen.
Gesundheitszustand von Papst Franziskus weiterhin stabil
Update vom 6. März, 12.25 Uhr: Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus hat sich seit Wochenbeginn etwas stabilisiert. Das Kirchenoberhaupt, das an einer Lungenentzündung laboriert, muss jedoch rund um die Uhr mit Sauerstoff versorgt werden. Tagsüber wird er in der Regel mit einem Schlauch über die Nase versorgt, wie unter anderem die Tageszeitung La Repubblica berichtete, nachtsüber hingegen sorgt eine Maske für die nötige Sauerstoffzufuhr. Er wird jedoch nicht künstlich beatmet, wie aus seinem Umfeld verlautbart wird.
Stabiler Papst Franziskus für Friedensnobelpreis nominiert
Update vom 6. März, 11.34 Uhr: Papst Franziskus befindet sich heute am 21. Tag seiner Behandlung wegen einer Lungenentzündung. Trotz mehrerer Rückschläge hat sich der Gesundheitszustand des Oberhaupts der katholischen Kirche inzwischen etwas stabilisiert. Aufgrund des „komplexen“ Krankheitsverlaufs könne jedoch noch keine Entwarnung gegeben werden. Dennoch sei die Stimmung bei Franziskus „gut“, wie es am Morgen aus dem Vatikan verlautete.
Abseits der medizinischen Untersuchungen und Behandlungen erhielt Franziskus erfreuliche Neuigkeiten. Das Nobelkomitee verkündete am Mittwoch, dem 5. März, dass 244 Personen für den diesjährigen Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurden. Unter den Nominierten soll sich auch der gesundheitlich angeschlagene Papst befinden. Besonders für Aufsehen sorgt jedoch die Nominierung von US-Präsident Donald Trump für den angesehenen Friedenspreis.
Papst Franziskus‘ Zustand stabil: Vatikan spricht von „normalem Verlauf“ der Krankheit
Update vom 6. März, 10.09 Uhr: Die Nacht von Papst Franziskus sei erneut „ruhig verlaufen“ hieß es heute Morgen aus dem Vatikan. Auf die beruhigende Nachricht aus dem Kirchenstaat folgte für Gläubige auch das tägliche Evangelium, heute aus Lukas, Kapitel 9. Darin heißt es unter anderem: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten.“
Auch wenn das Kirchenoberhaupt mit den Zeilen Bezug nimmt auf den Verlust des eigenen Lebens: akut lebensbedrohlich scheint der Zustand des Papstes offiziellen Angaben zufolge derzeit jedenfalls nicht zu sein. Das Gesamtbild seines Gesundheitszustandes bleibe jedoch komplex, ist aus dem Vatikan zu vernehmen. Laut der Pressestelle des Heiligen Stuhls nehme die Lungenentzündung aber den „normalen Verlauf einer solchen Krankheit in Behandlung“.
Erneut ruhige Nacht für Papst Franziskus
Update vom 6. März, 8.24 Uhr: Wie schon die Nächte zuvor, gab es für Papst Franziskus auch in der Nacht auf heute, Donnerstag (6. März) keine bösen Überraschungen. Die Nacht sei „ruhig verlaufen“, der Papst „ruht sich noch aus“, teilte das vatikanische Presseamt am Donnerstagmorgen kurz nach 8 Uhr mit.
Am Mittwoch war der Gesundheitszustand stabil geblieben, wie ein Vatikanstatement am Abend erklärte. Es sei zu keiner Atemnot gekommen, hieß es, der Papst habe das Aschekreuz erhalten und ein wenig gearbeitet.
„Stimmung weiterhin gut“ - Zustand von Papst Franziskus nach überstandener Atemkrise stabil
Update vom 6. März, 5.45 Uhr: Nach den zwei gesundheitlichen Krisen am Montag (3. März), hat sich der Zustand des Papstes bis Mittwochabend wieder gebessert. Es sei deutlich geworden, heißt es von Vatican News, dass „die Lungenentzündung des Papstes dem normalen Verlauf einer solchen Krankheit in Behandlung“ folge. Franziskus sei derzeit „kooperativ und seine Stimmung weiterhin gut“, wird weiter gemeldet.
Während Franziskus am Tag über die Nase mit Sauerstoff versorgt werde, greife das medizinische Personal nachtsüber auf eine „nicht invasive mechanische Beatmung“ zurück. Dabei dürfte es sich wie die Nächte zuvor um eine Beatmungsmaske handeln. Wie gut der Papst jedoch die Nacht auf Donnerstag überstanden hat, ist noch nicht bekannt.
Papst weiter in Behandlung: Franziskus nahm an Segnung Heiliger Asche teil
Update vom 5. März, 20.10 Uhr: Seit fast drei Wochen kämpft Papst Franziskus gegen eine doppelseitige Lungenentzündung. Nachdem es dem Kirchenoberhaupt zunächst stetig besser gegangen war, erlitt er am Samstag (1. März) einen Rückfall. Und auch am Rosenmontag litt er zweimal unter „akuter Atemnot“, so eine Mitteilung des Vatikans. Laut dem aktuellsten Bulletin des Vatikans gilt sein Zustand jedoch inzwischen wieder als stabil, doch „die Prognose bleibt vorsichtig“.
Am Mittwochmorgen nahm der Pontifex von seiner derzeitigen Unterbringung aus am Ritus der Segnung der Heiligen Asche teil und empfing anschließend die Eucharistie, berichtet Vatican News. Über den Tag hinweg widmete der Papst sich zudem einigen Arbeitsaufgaben.
Dennoch wird weiterhin über einen möglichen Rücktritt Franziskus‘ spekuliert. Kardinal Stanislaw Dziwisz, ein langjähriger Vertrauter des verstorbenen Papstes Johannes Paul II, hält dies jedoch für unwahrscheinlich, wie er gegenüber La Repubblica erklärte. „Er (Franziskus) wird die Kirche so lange führen, wie Gott es will, und dabei fest mit dem Kreuz verbunden bleiben, ohne einen Schritt zurück zu machen“, so Dziwisz.
Gesundheitszustand des Papstes: Kirchenoberhaupt offenbar auf Sauerstoffmaske angewiesen
Update vom 5. März, 15.00 Uhr: Nach einer ruhigen Nacht schauen Katholiken aus aller Welt weiterhin bange nach Rom. „Während ich bete, spüre ich die Atemlosigkeit von Papst Franziskus“, schrieb Mimmo Battaglia, Kardinal von Neapel anlässlich des Beginns der Fastenzeit am Mittwoch.
Wie Quellen aus dem Vatikan der Tageszeitung La Repubblica bestätigten, soll Papst Franziskus während der letzten zwei Nächte auf eine Sauerstoffmaske angewiesen gewesen sein. Mittlerweile werde dem Kirchenoberhaupt jedoch wieder Sauerstoff über die Nase zugeführt. Vor dem Hintergrund eines komplexen Gesamtbildes sei der Zustand des Papstes derzeit jedoch stabil, heißt es aus dem Kirchenstaat.
Update vom 5. März, 12.30 Uhr: Seit seiner Einlieferung in die Gemelli-Klinik in Rom vor fast drei Wochen erlitt Papst Franziskus vier Atemnot-Anfälle – zuletzt am Montagnachmittag sogar zweimal hintereinander. Das Oberhaupt der katholischen Kirche hat eine ruhige Nacht hinter sich und laut Repubblica heute Morgen seine physiotherapeutische Behandlung der Atemwege fortgesetzt. Sein Zustand gilt vorerst weiter als stabil.
Ruhige Nacht für Papst Franziskus – Traditionelle Aschermittwochs-Messe findet ohne Kirchenvater statt
Update vom 5. März, 9 Uhr: „Der Papst hat die Nacht gut geschlafen und ist kurz nach acht Uhr aufgewacht“ – das teilte das Presseamt des Heiligen Stuhl am Mittwochmorgen mit.
Update vom 5. März, 8.10 Uhr: Die traditionelle Aschermittwochs-Messe in der Basilika Santa Sabina in Rom findet ohne den Papst Franziskus statt. Ihn vertritt der italienische Kurienkardinal Angelo De Donatis. Vor 20 Jahren fehlte auch schon mal ein Papst bei der Zeremonie. Im Jahr 2005 konnte Johannes Paul II. am Aschermittwoch nicht teilnehmen, weil er wie Franziskus im Gemelli-Krankenhaus behandelt wurde, berichtet der italienische Nachrichtensender Rai.
Papst Franziskus erlitt „akutes Atemversagen“: Vatikan verkündet Update
Update vom 4. März, 20.23 Uhr: Der Zustand des Papstes ist nach einem abermaligen Rückschlag am Montag nun wieder „stabil“. Weitere Atemnot-Anfälle hat der 88-Jährige laut Vatikan am Dienstag nicht gehabt. Über Nacht muss Franziskus eine Maske tragen, die sowohl seine Nase als auch seinen Mund bedeckt. Atemkrisen sind Warnzeichen. Aus Franziskus‘ Umfeld hieß es zudem, die Unterstützung über Nacht sei nötig, um eine bessere Ruhe zu ermöglichen.
Update vom 4. März, 8.45 Uhr: Nach offiziellen Angaben des Vatikans hat Papst Franziskus nach zwei erneuten schweren Atemnotanfällen eine Nacht ohne weitere Komplikationen verbracht. Am Dienstagmorgen (4. März) schrieb der Vatikan in einer kurzen Mitteilung: „Der Papst hat die ganze Nacht geschlafen, nun ruht er sich weiter aus.“ Weitere Details zu seinem Gesundheitszustand wurden nicht bekannt gegeben.
Der 88-jährige Papst hatte am Montag erneut erhebliche Atemprobleme, diesmal sogar zweimal hintereinander. Diese Anfälle wurden durch eine erhebliche Schleimansammlung in den Bronchien und einen Bronchospasmus, also eine Verkrampfung der Muskeln, ausgelöst. Zwei Lungenspiegelungen waren erforderlich, und Franziskus musste erneut mechanisch beatmet werden.
Seit zweieinhalb Wochen wird das Oberhaupt der katholischen Kirche in der Gemelli-Klinik in Rom behandelt. Die Ärzte diagnostizierten eine schwere beidseitige Lungenentzündung. Seit seiner Einlieferung am 14. Februar kam es bereits mehrfach zu Atemnotanfällen. Die Mediziner im Krankenhaus äußern sich zurückhaltend zu einer Prognose über den weiteren Verlauf der Erkrankung.
Update von 19.43 Uhr: Papst Franziskus geht es offenbar wieder schlechter. Der 88-Jährige hatte am Nachmittag „zwei Episoden akuten Atemversagens“, erklärte der Vatikan am Montagabend. Dabei sollen sich die Muskeln seiner Atemwege verkrampft haben. „Daher wurden zwei Lungenspiegelungen durchgeführt, bei denen reichlich Sekret abgesaugt werden musste“, zitiert die dpa die Mitteilung. Ein ähnlicher Vorfall hatte sich bereits am Freitag ereignet. Erneut musste Franziskus mechanisch beatmet werden.
Eine Prognose zum Zustand des Papstes konnten die behandelnden Ärzte zunächst nicht machen. Allerdings betonten die Ärzte auch: „Der Heilige Vater blieb zu jeder Zeit wach, orientiert und kooperativ.“ Papst Franziskus wird bereits seit Mitte Februar in einem Krankenhaus in Rom behandelt. Er leidet unter einer beidseitigen Lungenentzündung.
Papst im Krankenhaus: Sonntagsgebet fällt erneut aus
Update vom 2. März, 13.50 Uhr: Papst Franziskus muss zum dritten Mal in Folge das Sonntagsgebet auf dem Petersplatz ausfallen lassen. Aus dem Krankenhaus wendet sich das katholische Oberhaupt mit einer Botschaft an die Gläubigen. „Ich spüre in meinem Herzen den Segen, der in der Gebrechlichkeit verborgen ist, denn gerade in diesen Momenten lernen wir noch mehr, auf den Herrn zu vertrauen“, teilt Franziskus in einem veröffentlichen Text mit. Gleichzeitig ruft er zu Gebeten zum Frieden in den Kriegsregionen der Welt auf: „Von hier aus erscheint Krieg noch absurder.“
Update vom 2. März, 9.22 Uhr: Am Sonntagmorgen gibt es ein neues Update aus dem Gemelli-Krankenhaus in Rom: „Die Nacht war friedlich, der Papst ruht noch“, heißt es bei Vatican News unter Berufung auf Informationen des Heiligen Stuhls. Seit Samstagabend sei der „kritische Zustand des Papstes weiterhin stabil“.
Update vom 1. März, 22.20 Uhr: Auch der Imam der großen Moschee von Rom betet für Papst Franziskus. „Er ist der Papst der ‚Fratelli tutt‘ (alle Brüder, d.R.), nicht nur der katholischen Brüder. Er ist der Papst, der der gesamten Menschheit eine Stimme gegeben hat“, sagte Imam Nader Akkad anlässlich des ersten Fastentages des Ramadan 2025.
Papst schwer erkrankt – aber aktuell stabil
Update vom 1. März, 19.36 Uhr: Gute Nachrichten aus dem Vatikan: „Der klinische Zustand des Heiligen Vaters bleibt stabil“, heißt es in einem neuen Gesundheitsupdate des Heiligen Stuhls. Papst Franziskus wechsle zwischen nichtinvasiver Beatmung und langen Perioden zusätzlicher Hochfluss-Sauerstoffzufuhr. Er habe kein Fieber und weise keine Leukozytose (erhöhte Anzahl weißer Blutkörperchen) auf – das wäre ein Hinweis auf eine entzündliche Erkrankung.
Weitere Bronchospasmen hätten sich außerdem ebenfalls nicht ereignet, ein solcher Atemanfall hatte Franziskus am Freitag schwer zurückgeworfen. Jetzt habe er bereits wieder selbstständig Nahrung zu sich genommen, das Abendmahl erhalten und aktiv bei seiner Atemphysiotherapie mitgearbeitet.
Trotzdem schließt die Mitteilung: „Die Prognose bleibt verhalten.“
Update vom 1. März, 16.13 Uhr: Wie entwickelt sich der Gesundheitszustand von Papst Franziskus nach dem schweren Anfall am Freitag? Franziskus hatte bei einem Bronchospasmus Erbrochenes verschluckt und musste künstlich beatmet werden. Aus dem Gemelli-Krankenhaus heißt es, er zeige leichte Besserung mit Werten wie zuvor, dennoch müsse 24 bis 48 Stunden abgewartet werden, um den klinischen Zustand zu beurteilen.
Trotz einer „ruhigen Nacht“ auf Samstag ist die Sorge im Vatikan dementsprechend nach wie vor groß. „Es war keine kleine Krise, sondern eine lebensbedrohliche Krise“, berichtet ntv-Reporter Udo Gümpel aus Italien. Die Lungenentzündung sei eben immer noch da. Und: „Der Vatikan stellt sich intern, das hören wir mittlerweile, auf alle möglichen Sachen ein. Also vielleicht den Rücktritt oder auch noch Schlimmeres.“
Update vom 1. März, 13.12 Uhr: Am Samstagmittag wurde aus dem Umfeld des Vatikans ein weiteres, jedoch nicht offizielles Update zum Gesundheitszustand des Papstes bekannt. Franziskus habe keine zusätzlichen Atemprobleme erlitten. Am Morgen habe er gefrühstückt, Kaffee getrunken und einige Zeitungen gelesen. Dennoch heißt es: „Die Situation bleibt komplex und die Prognose zurückhaltend“.
Chemietechniker, Türsteher, Hausmeister: Eine Krankheit brachte Papst Franziskus zur Kirche




Update vom 1. März, 08.48 Uhr: Nach einer lebensbedrohlichen Atemkrise scheint sich Papst Franziskus wieder zu erholen. Er habe eine „ruhige“ Nacht verbracht, hieß es vom Vatikan. Der Papst setze seine Erholung fort. Eine Entwarnung kann weiterhin allerdings nicht gegeben werden.
Zustand des Papstes hat sich verschlechtert – Vatikan meldet „Atemkrise“
Unsere Erstmeldung vom 28. Februar: Rom – Seit zwei Wochen wird Papst Franziskus im Gemelli-Krankenhaus in Rom behandelt. Er leidet an einer beidseitigen Lungenentzündung. Während es die vergangenen Tage so aussah, als würde sich das Kirchenoberhaupt wieder erholen, verschlechterte sich sein Zustand am Freitag (28. Februar) wieder.
Papst Franziskus musste künstlich beatmet werden – Gesundheitszustand verschlechtert
Am Freitagnachmittag erlitt der Papst einen Bronchospasmus, also eine Verkrampfung der Atemwege. Dies habe zu einer „plötzlichen Verschlechterung des Atembilds“ geführt, heißt es in einer Mitteilung am Abend. Infolgedessen musste Franziskus auch „nicht-invasiv mechanisch beatmet“ werden. Unklar ist, ob der Papst nach wie vor auf die künstliche Beatmung angewiesen ist.
Bislang war die Prognose vorsichtig positiv gewesen. Seit dem Wochenende hatte der Papst keine Atemkrise mehr gehabt und es war sogar verlautbart worden, er sei „aus der kritischsten Phase heraus“. Noch am Freitagvormittag habe Franziskus gebetet und physiotherapeutische Atemübungen absolviert. Zudem wird er medikamentös behandelt.
Nach Atemkrise rückt Entlassung von Papst Franziskus wohl in weite Ferne
Wie es jetzt weitergeht, wird sich erst in den nächsten 24 bis 48 Stunden zeigen. Erst dann könne beurteilt werden, ob die Atemnot-Episode zu einer Verschlechterung des Gesamtgesundheitszustands von Franziskus geführt hat. Das berichtet die dpa unter Berufung auf das Umfeld des Kirchenoberhaupts.
Schon jetzt ist jedoch klar, dass eine zeitnahe Entlassung aus der Klinik unwahrscheinlich ist. Der Papst ist 88 Jahre alt und eine Lungenentzündung in diesem fortgeschrittenen Alter durchaus gefährlich. Schon am Donnerstag hieß es deshalb: „Angesichts der Komplexität des Krankheitsbildes sind weitere Tage klinischer Stabilität erforderlich“ (sp)
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