Die AfD schafft es zum wiederholten Mal nicht, einen Vizepräsidenten-Posten im Bundestag zu erringen.
Berlin - Ihre Kandidatin Mariana Harder-Kühnel erhielt bei der Wahl am Donnerstag lediglich 85 Ja-Stimmen. 563 Abgeordnete stimmten gegen die 48-jährige Juristin, 21 Parlamentarier enthielten sich.
Seit ihrem Einzug in den Bundestag im Jahr 2017 war die AfD als einzige Fraktion noch nie im Parlamentspräsidium vertreten. Sämtliche Kandidaten verfehlten die erforderliche Mehrheit. Auch Harder-Kühnel war in der vergangenen Legislaturperiode bereits in drei Wahlgängen gescheitert.
In dem für die Geheimdienste zuständigen Parlamentarischen Kontrollgremium ist die AfD ebenfalls weiter nicht vertreten. Der von ihr nominierte Stefan Keuter verpasste die notwendige Mehrheit am Donnerstag ebenfalls deutlich. (dpa)