Einigung im Koalitionsausschuss

Aktivrente kommt 2026 – ein Detail ist für Rentner jetzt wichtig

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Die Aktivrente kommt, doch Union und SPD sind sich einig beim Progressionsvorbehalt. Rentner sollen durch 2000 Euro steuerfrei am Ende nicht draufzahlen.

Update vom 9. Oktober, 10:17 Uhr: Der Koalitionsausschuss der Merz-Regierung hat sich am Mittwochabend auf alle Details bei der Aktivrente geeinigt. Diese gilt ab 1. Januar 2026 und ermöglicht Rentnern einen steuerfreien Hinzuverdienst von bis zu 2000 Euro monatlich.

Bei der Aktivrente konnte sich die Koalition um (v.l.) Markus Söder, Friedrich Merz und Bärbel Bas jetzt einigen.

Entscheidend: Für die Aktivrente gilt kein Progressionsvorbehalt. Rentner müssen somit nicht befürchten, dass der höhere Hinzuverdienst zu einem erhöhten Gesamtsteuersatz führen. Klingbeil hatte zunächst auf dem Progressionsvorbehalt bestanden, da ihm andernfalls hohe Ausfälle im Bundeshaushalt drohten, wie mehrere Medien berichteten. In der bis 3 Uhr nachts dauernden Sitzung konnte sich Kanzler Merz mit der Union in diesem Punkt offenbar durchsetzen.

Aktivrente: Das hat die Merz-Regierung beschlossen
Start1. Januar 2026
SteuerfreiheitDie Aktivrente bleibt bis zu 2.000 Euro im Monat steuerfrei in Form eines Steuerfreibetrags.
Geltungsbereichfür abhängige und nichtselbständige Tätigkeiten in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen.
Ausnahmennicht für selbständige Tätigkeiten, Gewerbetreibende, Freiberufler sowie Land- und Forstwirtschaft.
Voraussetzungab dem Erreichen der Regelaltersgrenze.
ProgressionsvorbehaltSteuerfreibetrag unterliegt keinem Progressionsvorbehalt.
AuszahlungDie Steuerbefreiung soll bereits im Lohnsteuerabzugsverfahren berücksichtigt werden, um unmittelbar ein höheres Netto zu ermöglichen (nicht erst über die Steuererklärung)

Kabinettsbeschluss zur Aktivrente vertagt – Rentnern drohte Steuerfalle

Erstmeldung: Berlin – Sie ist eines der Lieblingsprojekte von Kanzler Friedrich Merz, mit der er die Wirtschaft ankurbeln, den Fachkräftemangel lindern und mehr Geld in die Rentenkassen spülen will: die Aktivrente. Und sie schien eigentlich in trockenen Tüchern. Doch nun entbrannte doch noch eine Diskussion darüber innerhalb der Bundesregierung: Die Details in der Ausarbeitung des Gesetzes sorgen jetzt für Uneinigkeit zwischen Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) und den Vorstellungen der Union. Der Beschluss zur Aktivrente im Kabinett musste am Mittwoch (8. Oktober) sogar verschoben werden. Klärung soll nun der Koalitionsgipfel am Abend bringen.

Das Konzept der Aktivrente soll Rentnern ermöglichen, bis zu 2000 Euro monatlich steuerfrei hinzuzuverdienen, und zwar schon ab dem 1. Januar 2026. Ziel ist, finanzielle Anreize für ein längeres freiwilliges Arbeiten im Rentenalter zu schaffen. Doch ist nun mehreren Medienberichten zufolge eine Kontroverse darüber entbrannt, wie „steuerfrei“ genau zu definieren ist, genauer gesagt: Ob der Progressionsvorbehalt gelten soll oder nicht.

Neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche: Hinter den Kulissen war sie die ganze Zeit dabei

Katherina Reiche (M.) ist schon lange dabei. 1998 kam sie erstmals in den Deutschen Bundestag und wurde 2002 von Edmund Stoiber (r.) als Expertin für Familienpolitik zusammen mit Angela Merkel ins Team geholt.
Katherina Reiche (M.) ist schon lange dabei. 1998 kam sie erstmals in den Deutschen Bundestag und wurde 2002 von Edmund Stoiber (r.) als Expertin für Familienpolitik zusammen mit Angela Merkel ins Team geholt. Damals war sie als Unverheiratete mit ihrem zweiten Kind schwanger, was innerhalb der christlich-konservativeren Seite der Union für Unmut sorgte. 2003 heiratete sie ihren Lebensgefährten Sven Petke.  © Thomas Koehler
Im Wahlkampf 2005 unterstützte Reiche die Kandidatur von Angela Merkel, die daraufhin Kanzlerin wurde.
Im Wahlkampf 2005 unterstützte Reiche die Kandidatur von Angela Merkel, die daraufhin Kanzlerin wurde. Nach der Wahl wurde sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag. Sie war für die Bereiche Bildung, Forschung, Umwelt, Naturschutz und Atomsicherheit zuständig.  © IMAGO
Katherina Reiche heiratete Sven Petke, der ebenfalls CDU-Abgeordneter war und der Vater ihrer drei Kinder ist. Seit Jahren sind die beiden aber getrennt.
Katherina Reiche heiratete Sven Petke, der ebenfalls CDU-Abgeordneter war und der Vater ihrer drei Kinder ist. © IMAGO
Katherina Reiche und Sven Petke
Hier besuchte Kaherina Reiche und Sven Petke ein klassisches Konzert im Grand Hyatt Hotel am Potsdamer Platz im Jahr 2003. Im selben Jahr gaben sich die Beiden auch das Ja-Wort. Mittlerweile leben sie aber getrennt voneinander. © imago
2009 wurde Katherina Reiche als Parlamentarische Staatssekretärin ins Bundesumweltministerium berufen (hier im Bundestag, 2010).
2009 wurde Katherina Reiche als Parlamentarische Staatssekretärin ins Bundesumweltministerium berufen (hier im Bundestag, 2010). Sie war damit im zuständigen Haus, als Deutschland den Atomausstieg beschloss. Sie hat die Nutzung der Kernenergie aber immer befürwortet und stimmte noch im Herbst 2010 für die Laufzeitverlängerung.  © Thomas Trutschel
Katherina Reiche, Norbert Röttgen und Ursuka Heinen
imago53568798.jpg © imago
Reiche ist mit ihren Positionen immer wieder angeeckt. Jahrelang hat sie sich zum Beispiel gegen die Ehe für alle ausgesprochen (hier im Bild bei Maischberger 2012).
Reiche ist mit ihren Positionen immer wieder angeeckt. Jahrelang hat sie sich zum Beispiel gegen die Ehe für alle ausgesprochen (hier im Bild bei Maischberger 2012). „Unsere Zukunft liegt in der Hand der Familien, nicht in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften […] Neben der Euro-Krise ist die demografische Entwicklung die größte Bedrohung unseres Wohlstands“, sagte sie 2012 zur Bild-Zeitung. Dafür wird sie bis heute scharf kritisiert. Seit 2017 ist die Ehe für alle in Deutschland möglich.  © IMAGO
2013 wechselte Katherina Reiche ins Verkehrsministerium, wo sie unter Alexander Dobrindt (CSU) Parlamentarische Staatssekretärin wurde.
2013 wechselte Katherina Reiche ins Verkehrsministerium, wo sie unter Alexander Dobrindt (CSU) Parlamentarische Staatssekretärin wurde. Heute darf sie wieder mit Dobrindt an einem Kabinettstisch sitzen – er wird Innenminister.  © Michael Gottschalk
Katherina Reiche, Boris Pistorius, Johann Wadephul, Alexander Dobrindt
Ihrem ehemaligen Vorgesetzten Alexander Dobrindt (r.) begegnet Katherina Reiche (l.) nun im Kabinett von Friedrich Merz wieder. Dobrindt vertritt dort als Innenminister auch die bayerische Schwesterpartei CSU. Ebenfalls regelmäßig auf der Regierungsbank Platz nehmen werden SPD-Politiker Boris Pistorius (2.v.l.) in seiner Rolle als Verteidigungsminister und Johann Wadephul (CDU), den Merz zu seinem Außenminister machte.  © imago
2015 entschied Reiche, dass sie in die Wirtschaft wechseln will und legte ihr Abgeordnetenmandat nieder. Sie wurde im Februar diesen Jahres zur Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen (VkU).
2015 entschied Reiche, dass sie in die Wirtschaft wechseln will und legte ihr Abgeordnetenmandat nieder. Sie wurde im Februar 2015 zur Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen (VkU).  © Imagos
Als Chefin des VkU hat sie die kommunale Wirtschaft vertreten. Hauptaufgabe des Verbands ist es, die 1592 Mitglieder, die vor allem in der Energie-, Wasser- und Abfallversorgung tätig sind, zu unterstützen.
Als Chefin des VkU hat sie die kommunale Wirtschaft vertreten. Hauptaufgabe des Verbands ist es, die 1592 Mitglieder, die vor allem in der Energie-, Wasser- und Abfallversorgung tätig sind, zu unterstützen.  © IMAGO
2018 hat sie zum Beispiel zusammen mit dem damaligen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) eine Absichtserklärung unterzeichnet, dass die Nachrüstung aller Lkw-Flotten mit Abbiege-Assistenten ermöglichen sollte.
2018 hat sie zum Beispiel zusammen mit dem damaligen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) eine Absichtserklärung unterzeichnet, dass die Nachrüstung aller Lkw-Flotten mit Abbiege-Assistenten ermöglichen sollte.  © IMAGO
Katherina Reiche in ihrer Funktion als Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen
Im Jahr 2017 begutachtete Katherina Reiche in ihrer Funktion als Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) die Bauarbeiten des Kreuzbergtunnels in Berlin. Begleitet wurde die heutige Wirtschaftsministerin von Jörg Simon, damals als Vorstand der Berliner Wasserbetriebe tätig. © IMAGO
Im Herbst 2019 machte Katherina Reiche bekannt, dass sie den VkU verlassen wird und an die Spitze des Energiekonzerns Westenergie wechseln wird.
Im Herbst 2019 machte Katherina Reiche bekannt, dass sie den VkU verlassen wird und an die Spitze des Energiekonzerns Westenergie wechseln wird. Diesen Job hatte sie seit 1. Januar 2020 inne.  © IMAGO
Ebenfalls 2020 wurde Reiche die Vorsitzende des Nationalen Wasserstoffrats, das am 10. Juni 2020 einberufen wurde.
Ebenfalls 2020 wurde Reiche die Vorsitzende des Nationalen Wasserstoffrats, das am 10. Juni 2020 einberufen wurde. Der Wasserstoffrat berät die Bundesregierung beim Ausbau von Wasserstoff als Energieträger der Zukunft.  © IMAGO
Als Vorsitzende von Westenergie hat sie NRW die Energiewende vorangetrieben und gestaltet. Dazu musste der Kontakt in die Politik intakt bleiben: Hier ist Katherina Reiche mit Wirtschafts- und Energieministerin Mona Neubaur (Grüne) bei einem Termin.
Als Vorsitzende von Westenergie hat sie NRW die Energiewende vorangetrieben und gestaltet. Dazu musste der Kontakt in die Politik intakt bleiben: Hier ist Katherina Reiche mit Wirtschafts- und Energieministerin Mona Neubaur (Grüne) bei einem Termin.  © Imago
Dann die Überraschung: Im April 2025 wird bekannt, dass Katherina Reiche für das Amt der Wirtschaftsministerin im Kabinett Merz gehandelt wird.
Dann die Überraschung: Im April 2025 wird bekannt, dass Katherina Reiche für das Amt der Wirtschaftsministerin im Kabinett Merz gehandelt wird. Zuvor hatte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann seine Absage erteilt – damit war der absolute Favorit aus dem Rennen. Am 28. April bestätigte Merz dann Reiche als designierte Ministerin.  © Florian Gaertner/IMAGO
Karl-Theodor zu Guttenberg und Katherina Reiche
Auch überraschend kam die Information, dass Reiche mittlerweile mit dem ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zusammen ist. Das Paar ist wohl schon seit einiger Zeit liiert, hatte aber bisher Gerüchte über eine Partnerschaft nie bestätigt. © Sebastian Gollnow/Kay Nietfeld/dpa
Katherina Reiche und Karl-Theodor zu Guttenberg
Öffentlich machten Katherina Reiche und Karl-Theodor zu Guttenberg ihre Beziehung im April 2025. Guttenberg ist aber nicht nur der neue Partner Reiches, er ist auch einer ihrer Vorgänger. Im Jahr 2009 bekleidete er für rund acht Monate das Amt des Wirtschaftsministers. Noch im selben Jahr wurde Guttenberg Verteidigungsminister und besuchte gemeinsam mit Reiche das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam. © imago
Katherina Reiche als Bundesministerin für Wirtschaft und Energie
Aus den Gerüchten wurde Gewissheit. Friedrich Merz holte Katherina Reiche als Bundesministerin für Wirtschaft und Energie in sein Kabinett. Am 06.05.2025, kurz nach der Kanzlerwahl von Merz, legte Reiche in dessen Beisein ihren Amtseid vor der Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ab. © Michael Kappeler/dpa
Friedrich Merz (l.) geht mit Reiche ein gewisses Risiko ein. In der Wirtschaft wird ihre Nominierung zwar gelobt, innerhalb der Partei gibt es aber Grummeln darüber.
Friedrich Merz (l.) geht mit Reiche ein gewisses Risiko ein. In der Wirtschaft wird ihre Nominierung zwar gelobt, innerhalb der Partei gibt es aber Grummeln darüber. Mehrere starke Landesverbände sind bei der Besetzung der Posten leer ausgegangen – stattdessen kommt eine aus der letzten Reihe zum Zug. Katherina Reiche wird liefern müssen, um sowohl die Partei als auch die Wirtschaft zu beruhigen.  © IMAGO/ESDES.Pictures, Bernd Elmenthaler
Kabinett von Bundeskanzler Friedrich Merz
Im 19-köpfigen Kabinett von Bundeskanzler Friedrich Merz ist Katherina Reiche (4. v. l.) eine von acht Frauen. Sie ist außerdem die erste Frau, die in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zur Wirtschaftsministerin berufen wurde. © imago
Katherina Reiche erstmals als Chefin das Minsterium für Wirtschaft und Energie
Einen Tag nach ihrer offiziellen Vereidigung im Bundestag betrat Katherina Reiche erstmals als Chefin das Ministerium für Wirtschaft und Energie. Dort übergab der bisherige Wirtschaftsminister Robert Habeck offiziell die Amtsgeschäfte an seine Nachfolgerin. © Hannes P Albert/dpa
Übergabe des Bundeswirschaftsministerium von Robert Habeck an Katharina Reiche
In ihrer Antrittsrede vor der Belegschaft des Wirtschafsministeriums bedankte sich Katherina Reiche bei Robert Habeck. Den Grünen-Politiker überschüttete Reiche dabei mit Lobeshymnen. Er habe eine „fast übermenschliche Leistung“ in seiner Amtszeit erbracht, so Reiche. © IMAGO/Matthias Gränzdörfer
Katherina Reiche, die Wirtschafstministerin im Kabinett unter Kanzler Friedrich Merz
Unter den Namen der ehemaligen Wirtschaftsminister finden sich neben Katherina Reiches Vorgänger Robert Habeck und ihrem Lebensgefährten Karl Guttenberg weitere prominente Politiker. Unter anderem zwei spätere Bundeskanzler: Sowohl der zweite Bundeskanzler Deutschlands, Ludwig Erhard (CDU), als auch der fünfte Regierungschef, Willy Brandt (SPD), waren als Wirtschaftsminister tätig, ehe sie zu Bundeskanzlern aufstiegen. Ob auch Reiche in der Zukunft derartige Karrierepläne verfolgen wird, bleibt abzuwarten. © Michael Kappeler

Bei Aktivrente droht höherer Steuersatz durch Hinzuverdienst von 2000 Euro

Gilt der Progressionsvorbehalt, würde das bedeuten, dass zwar für die 2000 Euro Hinzuverdienst selbst keine Einkommensteuer gezahlt werden müsste, aber für die restlichen Bezüge ein entsprechend höherer Steuersatz gelten würde. Dieser Steuersatz würde unter Einbeziehung des Hinzuverdienstes berechnet. Für Rentner würde das eine insgesamt höheren Steuerlast bedeuten.

Die Bild berichtet, dass die Union die Anwendung dieser Regelung bei der Aktivrente ablehnt und auf einer vollständigen Steuerfreiheit besteht. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) soll sich dagegen stellen: Würde er auf den Progressionsvorbehalt verzichten, müsste er entsprechende Steuerausfälle einplanen. Er soll fordern, dass der Progressionsvorbehalt bei der Aktivrente gilt, durch den Hinzuverdienst also ein höherer Steuersatz fällig wird. Eine komplette Steuerbefreiung soll Klingbeil laut Bild nicht für rechtens halten.

Folgen für Rentner könnten bei Aktivrente erheblich sein – Steuerfalle droht

Die Folgen von Klingbeils präferierter Regelung könnten für Rentner erheblich sein. Die Berliner Morgenpost zitiert Daniela Karbe-Geßler vom Bund der Steuerzahler mit einer Beispielrechnung: Demnach müssten Rentner mit einer monatlichen Rente von 1000 Euro ohne Zusatzjob keine Steuern zahlen. Wenn sie jedoch im Rahmen der Aktivrente weiter arbeiteten, könnten sie wegen der Steuerprogression bis zu 2048 Euro an Steuern pro Jahr zahlen müssen. „Es war uns wichtig, auf diesen Umstand hinzuweisen“, wird die Vertreterin der Steuerzahler zitiert.

Die Rechnung soll zeigen: Die vermeintliche Steuerfreiheit bei der Aktivrente könnte durch den Progressionsvorbehalt für Rentner sogar zu einer höheren Steuerlast führen – ein Umstand, der die Attraktivität der Aktivrente für viele Senioren schmälern dürfte.

Für Merz und Rentner könnte Aktivrente nach hinten losgehen – Treffen soll Klärung bringen

Für Friedrich Merz würde der Schuss bei der Aktivrente damit nach hinten losgehen – und für Rentner, die davon profitieren möchten, auch. Die Union ist daher dagegen, den Progressionsvorbehalt bei der Aktivrente anzuwenden, auch wenn dieser laut RND beim Arbeitslosengeld I, dem Elterngeld oder dem Krankengeld gültig ist.

Die für den 8. Oktober angesetzte Koalitionsausschuss soll nun eine Lösung in dem Streit finden. Eine Sprecherin des Finanzministeriums betont gegenüber der Berliner Morgenpost, dass noch „finale Abstimmungen“ laufen würden. (Quellen: AFP, Redaktionsnetwerk Deutschland, Berliner Morgenpost, Bild) (smu)

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