Umfrage zur Bundestagswahl

Aktuelle Sonntagsfrage vor Bundestagswahl: Starke Prognose für AfD

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Im Jahr 2025 tritt die AfD zu ihrer vierten Bundestagswahl an. Die aktuelle Sonntagsfrage zeigt: Die Partei könnte ihr bestes Ergebnis erzielen.

Berlin – Die AfD setzt bei den bevorstehenden Neuwahlen auf ein starkes Abschneiden. Laut den aktuellen Sonntagsfragen zur Bundestagswahl 2025 scheint dieses Ziel greifbar, denn die Partei liegt demnach aussichtsreich auf dem zweiten Platz. Ihr Selbstbewusstsein ist so groß, dass sie am 23. Februar 2025 erstmals mit Alice Weidel eine eigene Kanzlerkandidatin ins Rennen schickt.

AfD holt auf – CDU und CSU liegen in der Sonntagsfrage zur Bundestagswahl weiter klar vorn

Wie steht die AfD in den aktuellen Sonntagsfragen zur Bundestagswahl da? Die neuesten Umfragen der Meinungsforschungsinstitute zeigen weiterhin stabile Ergebnisse für die Partei, die sich knapp vor der SPD behaupten und den zweiten Platz sichern könnte. Lediglich die Union aus CDU und CSU bleibt außer Reichweite.

AfD-Chefin Alice Weidel kann sich vor der Bundestagswahl über gute Ergebnisse in der Sonntagsfrage freuen. Das ZDF-Politbarometer sieht die AfD bei 19 Prozent.

Laut den aktuellen Sonntagsfragen erhalten die Grünen, die FDP und die Linke deutlich weniger Stimmen als die AfD. Zudem tritt mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ein weiterer Herausforderer bei der Bundestagswahl an, um die Wählergunst zu gewinnen. Dennoch bleibt die AfD stabil im zweistelligen Prozentbereich, wie die jüngsten Umfragewerte bestätigen.

Prognosen sehen AfD auf Kurs für ihr bestes Bundestagswahlergebnis

Wie schneidet die AfD im Vergleich zu früheren Wahlen ab? Die Antwort ist eindeutig: Laut aktuellen Sonntagsfragen befindet sich die Partei auf dem Weg zu ihrem bislang besten Ergebnis bei einer Bundestagswahl. Seit ihrer Gründung im Jahr 2013 ist die Alternative für Deutschland bislang erst dreimal auf Bundesebene angetreten.

WahlAfD-Ergebnis in %
20134,7
201712,6
202110,4

Bundestagswahl 2025: Umfragen sind keine Prognosen

Umfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Zudem ist stets ein statistischer Fehler von bis zu drei Prozentpunkten zu beachten (Fehlertoleranz).

Die Umfragen in Deutschland sind zuletzt recht genau ausgefallen. So lag die mittlere durchschnittliche Abweichung aller Institute bei der Bundestagswahl 2021 laut dem Internetportal Dawum bei 1,03 Prozentpunkten. Berücksichtigt wurden dabei all diejenigen Institute, die 30 Tage vor der Wahl eine Sonntagsfrage veröffentlicht hatten. (cs)

Rubriklistenbild: © Klaus-Dietmar Gabbert/Anna Ross/dpa/Montage

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