Russlands Regierungschef

Ist Wladimir Putin krank? Geheimdienst stuft Exkremente als Staatsgeheimnis ein

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Wladimir Putins Gesundheitszustand erregt die Gemüter. Nun ist bekannt geworden, dass der Stuhlgang des Präsidenten seit Jahren nach Russland überführt wird.

Moskau – Ist Russlands Präsident Wladimir Putin krank? Diese Frage stellt sich die westliche Welt seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs immer wieder. Zahlreiche Gerüchte über den Gesundheitszustand des Kremlherrschers machten bereits die Runde. Mitunter wurde vermutet, dass Putin an Krebs leide oder von Parkinson geschüttelt wird. Doch auch Russlands Präsident selbst sorgt immer wieder dafür, dass über seinen Zustand spekuliert wird: Seit Jahrzehnten bemüht sich der ehemalige russische Spion, ein großes Geheimnis aus seiner körperlichen Verfassung zu machen. Das geht offenbar sogar so weit, dass Putin einen Leibwächter für seinen Stuhlgang hat.

Putins Gesundheit: Kreml-Chef krank? Geheimdienst stuft Exkremente als Staatsgeheimnis ein

Wie mehrere Medien berichten, geht der Schutz durch den Geheimdienst FSO weit über die Sicherheit von Wladimir Putins Gesundheit hinaus. Das französische Magazin Paris Match schrieb jüngst, dass der Kremlchef mehrere Sicherheitsbeamte habe, denen eine besondere Aufgabe zuteil käme: Auf Auslandsreisen sind sie dafür verantwortlich, dass die Exkremente und Urin von Putin wieder nach Russland überführt werden.

Aufnahme vom 7. Juni: Wladimir Putin in einer Videokonferenz. Wie krank ist Putin wirklich.

Doch damit nicht genug: Wladimir Putin trifft für seine Auslandsreisen normalerweise viel weitreichendere Vorsichtsmaßnahmen: Die russische Investigativ-Journalistin Farida Rustamowa berichtete laut Stern bereits vor Jahren davon, dass Russlands Präsident während Auslandsreisen gerne auf eine eigene Toilette zurückgreifen würde. Wenn möglich, würde Putin mit einem eigenen Porta-Potti reisen. Auch Oligarchen befeuerten bereits die Krebs-Gerüchte um ihren Präsidenten mit den Worten „Wir hoffen, er stirbt daran“.

Urin und Exkremente von Putin im Spezialkoffer zurück nach Russland: Präsident überlässt nichts dem Zufall

Doch wieso überlässt Wladimir Putin offenbar nichts dem Zufall? Zwar kann Russlands Präsident wegen des Ukraine-Kriegs und wegen den gegen ihn verhängten Sanktionen derzeit eh kaum auf Reisen gehen, doch schon zuvor setzte der Regierungschef darauf, möglichst wenig Spuren zu hinterlassen. Denn diese könnten im Zweifelsfall gegen ihn verwendet werden.

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Urin und Stuhlgang können nämlich im Labor eine Menge über ihren ehemaligen Besitzer verraten. Anhand der Darmflora lassen sich unter anderem Krankheiten erkennen. Um seinen Feinden keinen Vorteil gegen ihn zu verschaffen, soll Putin deshalb bereits seit 2017 darauf setzen, dass seine Exkremente eingetütet werden und in einem speziellen Koffer zurück nach Russland gebracht werden. Dennoch: Die Geheimniskrämerei trägt nicht unbedingt dazu bei, dass die Gerüchte um Putins Gesundheitszustand verstummen.

Wladimir Putin krank: Gesundheitszustand könnte Unruhe in den Kreml bringen

Sollte Putin wirklich krank sein und der möglicherweise prekäre Gesundheitszustand des Kreml-Chefs an die Öffentlichkeit dringen, könnte dies zu Unruhe führen und im schlimmsten Fall die innere Stabilität in den Grundfesten erschüttern. Kein Wunder, dass Putin bemüht ist, mögliche Krankheiten zu verschleiern. Dennoch: immer wieder wird über die Gesundheit von Russlands Präsidenten spekuliert – auch vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs. Erst im April war bekannt geworden, dass Putin sich seit einigen Jahren immer wieder von mehreren Spezialärzten behandeln ließ und es Hinweise auf verschiedene Krebserkrankungen geben würde. Zuletzt hatte Außenminister Sergej Lawrow die Gerüchte um Putins Gesundheitszustand dementiert.

Spekulationen um Gesundheit: So hat sich Putin in drei Jahrzehnten verändert

So sah Wladimir Putin im Alter von 40 Jahren aus, als er an der Eröffnung der Honda Motor Show 1992 in St. Petersburg teilnahm.
Diese Schwarz-Weiß-Aufnahme zeigt Wladimir Putin im Alter von 40 Jahren, als er an der Eröffnung der Honda Motor Show 1992 in St. Petersburg teilnahm. Zwei Jahre später wurde er vom Vizebürgermeister zum ersten Vizebürgermeister der Stadt. © Russian Look/IMAGO
Dieses Foto zeigt den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Jahr 1994 in seinem Büro. Damals war er 42 Jahre alt und Vizebürgermeister von St. Petersburg.
In seinem ersten Jahr als erster Vizebürgermeister 1994 wurde Wladimir Putin hier in seinem Büro fotografiert. Damals war er 42 Jahre alt. Von körperlichen Beschwerden aus dieser Zeit ist nichts bekannt. Putin war zudem bereits seit seiner Jugend sportlich und ging unter anderem dem Kampfsport Judo nach. © Russian Look/IMAGO
Drei Jahre später enstand dieses Foto von Wladimir Putin zusammen mit Anatoly Sobchak, ehemaliger Bürgermeister von St. Petersburg.
Dieses Foto entstand drei Jahre später, 1997, und zeigt Wladimir Putin – damals 45 Jahre alt – zusammen mit Anatoly Sobchak, dem ehemaligen Bürgermeister von St. Petersburg. © Russian Look/IMAGO
Im Jahr 2000 wurde Putin zum ersten Mal Präsident der Russichen Föderation. Das Foto zeigt den damals 48-Jährigen zusammen mit Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder in Berlin.
Im Jahr 2000 wurde Putin zum ersten Mal Präsident der Russischen Föderation. Das Foto zeigt den damals 48-Jährigen zusammen mit Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in Berlin. © Thomas Imo/IMAGO
Wladimir Putin im Jahr 2007 im Alter von 55 Jahren bei einem Treffen mit dem Chef des Federal Security Service in der Residenz Nowo-Ogarjowo in Moskau.
Wladimir Putin im Jahr 2007 im Alter von 55 Jahren in der Residenz Nowo-Ogarjowo in Moskau. Seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine wird vermehrt darüber spekuliert, ob der russische Präsident unter Parkinson leidet. Die im Volksmund genannte „Schüttelkrankheit“ kündigt sich meist Jahre zuvor mit Symptomen an. © ITAR-TASS/IMAGO
Wladimir Putin im Jahr 2008 während der Ostermesse in Moskau.
Im Jahr 2008 zeigt sich Wladimir Putin während der Ostermesse in Moskau. Zwei Jahre später soll er sich angeblich einer kosmetischen Gesichtsoperation unterzogen haben. Weitere Schönheitsoperationen wurden vermutet, jedoch nie offiziell bestätigt. © UPI Photo/IMAGO
Im Jahr 2009 ließ sich Putin mit freiem Oberkörper auf einem Pferd sitzend zur Demonstration von Macht fotografieren, als er durch die südsibirische Republik Tuwa ritt.
Im Jahr 2009 ließ sich Putin mit freiem Oberkörper auf einem Pferd sitzend fotografieren, als er durch die südsibirische Republik Tuwa ritt. Mit solchen Fotos wollte er laut Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ Wirkung in der russischen Bevölkerung erzielen und auch international demonstrieren, dass er ein starker Gegner ist. © epa Alexey Druzhinyn
Wladimir Putin im Jahr 2013 bei einem Treffen mit dem damaligen Verkehrsminister Maxim Sokolow in der Novo Ogaryovo Residenz.
Im Jahr 2012 kamen laut dem „Spiegel“ bereits Spekulationen um Putins Gesundheitszustand auf. Zwei Monate lang hatte der Staatschef damals keine Auslandsreisen unternommen. Das Foto zeigt Wladimir Putin im Jahr 2013 im Alter von 60 Jahren bei einem Treffen mit dem damaligen Verkehrsminister Maxim Sokolow in der Novo Ogaryovo Residenz. © ITAR-TASS/IMAGO
Wladimir Putin während der Ostermesse 2014 in Moskau mit Sergei Sobyanin in der Christ-Erlöser-Kathedrale.
Auf diesem Foto sieht man Wladimir Putin während der Ostermesse 2014 in Moskau mit dem heutigen Bürgermeister von Moskau, Sergei Sobyanin. Beobachter vermuten derzeit, dass der Kreml-Chef unter Schilddrüsenkrebs leiden könne. Hierzu recherchierte ein Investigativteam und stieß auf Hinweise zu gehäuften Arztbesuchen Putins im Jahr 2017. © ITAR-TASS/IMAGO
Wladimir Putin im Jahr 2017 mit 65 Jahren bei einem Telefonat mit Donetsk People s Republic head Alexander Zakharchenko and Lugansk People s Republic head Igor Plotnitsky.
Laut Informationen des Investigativteams „Proekt“ soll Wladimir Putin im Jahr 2017, als er längere Zeit von der Bildschirmfläche verschwand, häufigen Besuch des onkologischen Chirurgen Ewgeny Seliwanow erhalten haben. Der Mediziner soll angeblich 35 Mal zu Putin geflogen sein und 166 Tage in seinem Umfeld verbracht haben. Das Foto zeigt Putin 2017 mit 65 Jahren bei einem Telefonat. © Alexei Druzhinin/IMAGO
Wladimir Putin während der Ostermesse 2022 in Moskau
In den vergangenen Jahren hat sich der russische Präsident äußerlich stark verändert. Das Foto zeigt Wladimir Putin während der Ostermesse 2022 in Moskau. Aufgrund seines aufgedunsenen Gesichts vermuten Experten die Einnahme von Kortison. Bei seinem Auftritt soll er kaum gesprochen, auf seiner Lippe gekaut und „unsicher“ gewirkt haben, was Beobachter als Anzeichen einer möglichen Parkinson-Erkrankung werteten. © Sergey Guneev/IMAGO
April 21, 2022. - Russia, Moscow. - Russian President Vladimir Putin during a meeting with Russian Defence Minister Serg
Bei einem Gespräch mit dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu im April 2022 hielt sich Wladimir Putin außerdem mit einer Hand am Tisch fest. Die linke Hand des 69-Jährigen lag die ganze Zeit über unter dem Tisch auf seinem Schoß. So wurde spekuliert, ob Putin mit dieser Geste möglicherweise ein Zittern der Hand – ein typisches Symptom von Parkinson – verstecken wolle. © IMAGO/Kremlin Pool
Wladimir Putin bei einem Gespräch mit Presidential Commissioner for the Protection of Entrepreneurs Rights Boris Titov im Kreml.
Die Jahre und das Alter hinterließen Spuren bei Putin. Doch ist auch eine Krankheit an der Veränderung schuld? Auf aktuellen Fotos des Kreml-Chefs, wie hier bei einem Gespräch im Jahr 2022 mit dem russischen Unternehmer Boris Titov im Kreml, sieht man den äußerlichen Wandel von Putin. © Mikhail Metzel/IMAGO
Wladimir Putin bei einem Interview für den TV-Sender Russia-1 im Jahr 2022.
Die Gerüchte und Spekulationen rund um eine angebliche schwere Erkrankung Putins, der hier bei einem Interview für den TV-Sender Russia-1 im Jahr 2022 zu sehen ist, wurden von offizieller Seite nie bestätigt. Wie es um seine Gesundheit bestellt ist, das weiß vermutlich nur Wladimir Putin selbst und sein engster Kreis. © Mikhail Klimentyev/IMAGO

Offenbar soll sich Putin bei seiner Gesundheitsfürsorge nicht nur auf die Schulmedizin verlassen: Verteidigungsminister Sergeij Schoigu soll in einem Bericht erwähnt haben, dass Russlands Präsident Putin regelmäßig in Hirschgeweihblut baden würde. Ein mutmaßlicher Kreml-Insider soll darüber hinaus noch weitere Details über den Gesundheitszustand von Wladimir Putin veröffentlicht haben. Angeblich hat er sich vor einiger Zeit einer erfolgreichen Krebsoperation unterzogen, wegen der Putin mitten im Ukraine-Krieg „verschwunden“ sein soll.

Bericht über Putins Gesundheitszustand: „dringende medizinische Hilfe“ für Russlands Präsidenten

Wie es auf dem Telegram-Kanal General SVR heißt, soll Wladimir Putin „dringende medizinische Hilfe“ in Anspruch genommen haben. Neben merkur.de berichtete auch die Dailymail über die Information. Demnach soll der russische Präsident nach einer Besprechung über „starke Übelkeit, Schwäche und Schwindelgefühl“ geklagt haben. Sein Ärzteteam soll ihm daraufhin geraten haben, keine „langwierigen“ öffentlichen Termine wahrzunehmen. Auch wenn sich die Informationen zu Wladimir Putins Gesundheitszustand nicht unabhängig überprüfen lassen, könnte dieser auch der Grund dafür sein, dass Putins jährliche Fragerunde mit russischen Bürgern ausgefallen war.

Rubriklistenbild: © Mikhail Metzel/Imago

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