Ist Wladimir Putin krank? Geheimdienst stuft Exkremente als Staatsgeheimnis ein
VonFelix Busjaeger
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Wladimir Putins Gesundheitszustand erregt die Gemüter. Nun ist bekannt geworden, dass der Stuhlgang des Präsidenten seit Jahren nach Russland überführt wird.
Moskau – Ist Russlands Präsident Wladimir Putin krank? Diese Frage stellt sich die westliche Welt seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs immer wieder. Zahlreiche Gerüchte über den Gesundheitszustand des Kremlherrschers machten bereits die Runde. Mitunter wurde vermutet, dass Putin an Krebs leide oder von Parkinson geschüttelt wird. Doch auch Russlands Präsident selbst sorgt immer wieder dafür, dass über seinen Zustand spekuliert wird: Seit Jahrzehnten bemüht sich der ehemalige russische Spion, ein großes Geheimnis aus seiner körperlichen Verfassung zu machen. Das geht offenbar sogar so weit, dass Putin einen Leibwächter für seinen Stuhlgang hat.
Putins Gesundheit: Kreml-Chef krank? Geheimdienst stuft Exkremente als Staatsgeheimnis ein
Wie mehrere Medien berichten, geht der Schutz durch den Geheimdienst FSO weit über die Sicherheit von Wladimir Putins Gesundheit hinaus. Das französische Magazin Paris Match schrieb jüngst, dass der Kremlchef mehrere Sicherheitsbeamte habe, denen eine besondere Aufgabe zuteil käme: Auf Auslandsreisen sind sie dafür verantwortlich, dass die Exkremente und Urin von Putin wieder nach Russland überführt werden.
Doch damit nicht genug: Wladimir Putin trifft für seine Auslandsreisen normalerweise viel weitreichendere Vorsichtsmaßnahmen: Die russische Investigativ-Journalistin Farida Rustamowa berichtete laut Stern bereits vor Jahren davon, dass Russlands Präsident während Auslandsreisen gerne auf eine eigene Toilette zurückgreifen würde. Wenn möglich, würde Putin mit einem eigenen Porta-Potti reisen. Auch Oligarchen befeuerten bereits die Krebs-Gerüchte um ihren Präsidenten mit den Worten „Wir hoffen, er stirbt daran“.
Urin und Exkremente von Putin im Spezialkoffer zurück nach Russland: Präsident überlässt nichts dem Zufall
Doch wieso überlässt Wladimir Putin offenbar nichts dem Zufall? Zwar kann Russlands Präsident wegen des Ukraine-Kriegs und wegen den gegen ihn verhängten Sanktionen derzeit eh kaum auf Reisen gehen, doch schon zuvor setzte der Regierungschef darauf, möglichst wenig Spuren zu hinterlassen. Denn diese könnten im Zweifelsfall gegen ihn verwendet werden.
Urin und Stuhlgang können nämlich im Labor eine Menge über ihren ehemaligen Besitzer verraten. Anhand der Darmflora lassen sich unter anderem Krankheiten erkennen. Um seinen Feinden keinen Vorteil gegen ihn zu verschaffen, soll Putin deshalb bereits seit 2017 darauf setzen, dass seine Exkremente eingetütet werden und in einem speziellen Koffer zurück nach Russland gebracht werden. Dennoch: Die Geheimniskrämerei trägt nicht unbedingt dazu bei, dass die Gerüchte um Putins Gesundheitszustand verstummen.
Wladimir Putin krank: Gesundheitszustand könnte Unruhe in den Kreml bringen
Sollte Putin wirklich krank sein und der möglicherweise prekäre Gesundheitszustand des Kreml-Chefs an die Öffentlichkeit dringen, könnte dies zu Unruhe führen und im schlimmsten Fall die innere Stabilität in den Grundfesten erschüttern. Kein Wunder, dass Putin bemüht ist, mögliche Krankheiten zu verschleiern. Dennoch: immer wieder wird über die Gesundheit von Russlands Präsidenten spekuliert – auch vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs. Erst im April war bekannt geworden, dass Putin sich seit einigen Jahren immer wieder von mehreren Spezialärzten behandeln ließ und es Hinweise auf verschiedene Krebserkrankungen geben würde. Zuletzt hatte Außenminister Sergej Lawrow die Gerüchte um Putins Gesundheitszustand dementiert.
Spekulationen um Gesundheit: So hat sich Putin in drei Jahrzehnten verändert
Bericht über Putins Gesundheitszustand: „dringende medizinische Hilfe“ für Russlands Präsidenten
Wie es auf dem Telegram-Kanal General SVR heißt, soll Wladimir Putin „dringende medizinische Hilfe“ in Anspruch genommen haben. Neben merkur.de berichtete auch die Dailymail über die Information. Demnach soll der russische Präsident nach einer Besprechung über „starke Übelkeit, Schwäche und Schwindelgefühl“ geklagt haben. Sein Ärzteteam soll ihm daraufhin geraten haben, keine „langwierigen“ öffentlichen Termine wahrzunehmen. Auch wenn sich die Informationen zu Wladimir Putins Gesundheitszustand nicht unabhängig überprüfen lassen, könnte dieser auch der Grund dafür sein, dass Putins jährliche Fragerunde mit russischen Bürgern ausgefallen war.